Angebote zu "Wohnungslosen" (46 Treffer)

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Klinische Sozialarbeit mit alkoholkranken Wohnu...
32,95 € *
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Das Konzept Klinische Sozialarbeit mit nicht abstinenten alkoholkranken wohnungslosen Menschen erläutert und begründet die ausgewählten Ziele und Methoden der Behandlung und legt seinen Fokus auf die Möglichkeiten der Klinischen Sozialarbeit. Dabei wird aufgezeigt, dass die Klinische Sozialarbeit mit ihren Ansätzen einen eigenständigen Beitrag zur Behandlung von schwer erreichbaren Klienten leistet. Das Konzept wurde von der Autorin im Rahmen der Masterarbeit entwickelt (Studiengang: Klinische Sozialarbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin).

Anbieter: Dodax
Stand: 19.09.2020
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Weibliche Wohnungslosigkeit
13,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder hat sie schon gesehen. Sie treiben sich in Innenstädten, Bahnhöfen und öffentlichen Parks herum. Nachts findet man sie schlafend in Häusereingängen, unter Brücken oder auch einfach zusammengerollt direkt auf dem Bürgersteig. Wohnungslose Menschen! Die oft als sonderbar belächelt und/oder verachtet und als "Penner" beschimpft werden. Das vorherrschende Bild: Sie sind männlich, alt und (sucht-) krank. Oder es sind "Punks". Mit bunt gestylten Haaren, vielen Tattoos und Piercings, die nur Alkohol trinken und keine Lust haben zu arbeiten. Diese Gruppe von Menschen stellt den auffälligsten und sichtbarsten Teil von Wohnungslosigkeit dar und gerade in Bezug auf Frauen, auch den geringsten. Seit ungefähr zwanzig Jahren treten wohnungslose Frauen in den Vordergrund und bilden auch für die Wohnungslosenhilfe eine eigene Zielgruppe mit spezifischen Problemen und Bedürfnissen. Auf Initiative der Frauenbewegung und der Frauenforschung wurden sie in die wissenschaftlichen Fachdiskussionen einbezogen (vgl. Enders-Dragässer u. a. 2000). Die vorliegende Arbeit legt ihren Fokus ebenfalls auf die Problematiken von wohnungslosen Frauen. Einführend wird der Begriff "Wohnungslosigkeit" erläutert werden und kurz die drei Typen, sichtbare, verdeckte und latente Wohnungslosigkeit, beschrieben werden. Danach folgt ein kurzer Blick auf die Zahlen der von Wohnungslosigkeit betroffenen Menschen, mit speziellem Blick auf die Frauen. Im Weiteren folgen zwei Kapitel zu den spezifischen Hintergründen und Problem der Frauen und welche Angebote das Hilfesystem den Betroffenen bereitstellt. Zum Schluss folgt eine kurze Zusammenfassung zur Problematik der Frauen in der Wohnungslosenhilfe.

Anbieter: Dodax
Stand: 19.09.2020
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Der Verein 'Alle unter einem Dach e.V.': Konzep...
24,90 CHF *
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Projektarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2.0, HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen, Veranstaltung: Konzeptentwicklung, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir sind der Verein 'Alle unter einem Dach - Verein für Wohnungslose Menschen e.V.' und befinden uns in der Trägerschaft des Paritätischen Gesamtverbandes. Der Verein wurde 2003 durch Studierende der HAWK Hildesheim gegründet und arbeitet seitdem in mehreren Projekten im Auftrag der Landkreise Hildesheim und Hameln. Sein Arbeitsfeld ist der Wohnungserhalt und die Wohnungserlangung nach 67 SGB XII. Zu diesen Projekten gehörte unter anderem das von 2007 bis 2008 gelaufene Projekt 'Handwerkstreue. Nutzung von vorhandener Berufserfahrung Wohnungsloser'. In diesem haben wir interessierten Wohnungslosen dabei geholfen, in den Arbeitsmarkt zurückzukehren, indem wir bereits vorhandene Berufserfahrung genutzt und aufgefrischt haben. Daneben haben wir auch eine laufende Partnerschaft mit dem Altenheim 'Am Steinberg' in Hildesheim. In dieser Partnerschaft wollen wir die Möglichkeit eines Kontaktes zwischen älteren Menschen und Wohnungslosen schaffen, da nach unserer Erfahrung beide Zielgruppen unter Kontaktmangel leiden. Auch sind wir der Meinung, dass beide Gruppen von einander lernen können und wir so aktiv Toleranz schaffen würden. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.09.2020
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Wohnungslosigkeit und Hundehaltung, Beziehungss...
29,90 CHF *
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wohnungslose Hundehalter müssen oft im Freien übernachten ('Platte machen'), denn das Hilfesystem ist auf sie in den meisten Fällen nicht eingerichtet. Nur selten können diese Menschen in einer Einrichtung übernachten, denn Hunde sind in den wenigsten Übernachtungsstellen erlaubt. Ziel der Arbeit ist es, Aufschluss über die Strukturen der Mensch- Tier- Beziehung und die besonderen Funktionen des Hundes für einen Wohnungslosen zu geben. Des Weiteren wird aufgezeigt, welche Problematik sich innerhalb der Einrichtungen des Hilfesystems durch die Anwesenheit der Hunde ergibt. Im ersten Kapitel werden die sozialen Beziehungsstrukturen zwischen Mensch und Tier im Allgemeinen, sowie Funktionen des Hundes bei wohnungslosen Menschen im Besonderen dargestellt. Dazu wird die Situation wohnungsloser Menschen erläutert und untersucht, welche Beziehung zwischen wohnungslosen Hundehaltern und ihren Hunden besteht. Es wird dargelegt, aus welchen Gründen wohnungslose Hundehalter trotz ihrer prekären Situation nicht auf die Haltung ihrer Hunde verzichten. Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Gesundheitszustand Wohnungsloser und dem Einfluss von Tieren auf die Gesundheit des Menschen. Im dritten Kapitel werden zwei Einrichtungen des Hilfesystems, in denen Hunde erlaubt sind, beschrieben und die damit verbundene Problematik dargestellt. Es wird dargelegt, weshalb das Hilfesystem hier nicht adäquat reagiert bzw. reagieren kann und herausgearbeitet, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit die Einrichtungen wohnungslose Menschen mit Hund aufnehmen können. Bisher wird in der Literatur entweder nur die Mensch- Tier- Beziehung oder die Wohnungslosigkeit in Verbindung mit dem Hilfesystem beschrieben. Die vorliegende Arbeit verbindet diese Teilaspekte zur Betrachtung der Problematik wohnungsloser Hundehalter. Um die Fragestellung dieser Arbeit zu illustrieren, wurden Gespräche mit zwei wohnungslosen Hundehaltern und den Leiterinnen zweier Einrichtungen, die wohnungslose Hundehalter aufnehmen, geführt, die zum besseren Verständnis mit einfliessen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.09.2020
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Lebensort Straße. Die Chancen der Sozialen Arbe...
48,90 CHF *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Fachhochschule Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Obdachlosigkeit ist eine Problematik, die sich geschichtlich gesehen sehr weit zurückverfolgen lässt. Die Geschichte der Obdachlosigkeit ist zugleich die Geschichte der Armut und wird aus heutiger Sicht als extremste Form der Armut und Ausgrenzung bezeichnet. Diese Arbeit setzt sich mit Obdachlosigkeit und den mit diesem Einsatzgebiet und Arbeitsfeld verbundenen Aufgaben, Tätigkeiten und Zielen der Sozialen Arbeit in der Bundesrepublik Deutschland auseinander. Sie soll einen Beitrag dazu leisten, Obdachlosigkeit mit all seinen Konsequenzen und Facetten darzustellen. Es geht in dieser Arbeit darum, zu veranschaulichen, dass Obdachlosigkeit eine im Vergleich zu dem der Wohnungslosigkeit weiter gefasste Definition darstellt, die den gesamten Personenkreis einer gesellschaftlichen Randgruppe (somit auch die Wohnungslosen) umfasst. Obdachlos zu sein bedeutet, in einer derart unzureichenden Unterkunft (oder ohne Unterkunft) leben zu müssen, was wiederum den Menschenrechten im Recht auf Wohnen widerspricht, da den Betroffenen keinerlei Schutz für Gesundheit und Leben gewährt werden kann. 'Lebensort Strasse' wird im Rahmen dieser Arbeit als ein Zustand verstanden, indem Betroffene über keinen eigenen Wohnraum verfügen und somit faktisch 'auf der Strasse stehen', ¬ auch wenn nicht alle Obdachlosen permanent auf der Strasse leben und nächtigen. Das Fehlen eines eigenen bzw. aus eigenen Mitteln finanzierten (gemieteten) Wohnraumes wird hier gleichgesetzt mit einem Leben auf der Strasse. Aufbauend auf Kapitel 2 und 3 wird im dritten Teil ein Bezug zwischen Sozialer Arbeit und Obdachlosigkeit hergestellt. Dieses Kapitel widmet sich explizit der Klientel, dem existierenden Hilfesystem, den Anforderungen und Zielen, Möglichkeiten und Formen, die an Soziale Arbeit im Kontext mit Obdachlosigkeit gestellt wird sowie den Grenzen der Sozialen Arbeit. Bezugnehmend zur Thesis dieser Bachelor-Arbeit werden in 4.6 die Möglichkeiten des Tripelmandats beschrieben, Obdachlosigkeit zu verringern. Ein Resümee, ob durch das Tripelmandat der Sozialen Arbeit Obdachlosigkeit verringert werden kann, schliesst die Arbeit.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.09.2020
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Obdachlosigkeit: Viele Begriffe - eine Bedeutung?
14,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man von Wohnungslosigkeit spricht, dann weiss jeder etwas damit anzufangen. Nicht zuletzt deswegen, weil wir - meiner Meinung nach zumindest in den Grossstädten - jeden Tag Erfahrungen damit machen. Und sei es nur, dass wir durch die Strassen gehen, voll bepackt mit Einkaufstüten, einem Lächeln auf den Lippen und an der nächsten Ecke strecken uns plötzlich zwei schmutzige Hände entgegen, ein trauriger Blick bittet uns etwas Kleingeld da zulassen. Manch einer von uns erbarmt sich, die meisten hingegen gehen weiter und denken sich: selber Schuld! Professor Dr. Faust hat es passend formuliert: 'Und weil wir wissen, dass in eben dieser unserer Zeit und Gesellschaft niemand als 'Bettler' oder 'Stadt- bzw. Landstreicher' geboren wird, müssen wir auch mit der Erkenntnis fertig werden: Hier steht offenbar ein trauriges Schicksal dahinter'. In diesem schlichten Satz steckt die geheime Erkenntnis dessen, was wir wirklich tun, nämlich solche Gedanken schnell wieder zu vergessen. Dabei ist das Problem der Wohnungslosigkeit ein altbekanntes wie aktuelles Problem. Seit der zweiten Hälfte der neunziger Jahre hat sich das Interesse an Wohnungslosen, auch in Verbindung mit psychischen Erkrankungen, wieder verstärkt. Im Jahr 2000 beispielsweise lebten ca. 500.000 Menschen (nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe) ohne eine eigene, gesicherte Wohnung. Darunter waren 170.000 allein stehende Menschen zwischen Strasse und Notunterkunft oder im Hilfesystem sowie 24.000 auf der Strasse. Diese Hausarbeit soll keine Lösungsvorschläge liefern, sondern lediglich einen groben Ein- und Überblick in die Problematik und vor allem die Vielfältigkeit der Begrifflichkeiten geben. Fragen die ich mir dabei stelle sind unter anderem die, was sich eigentlich genau hinter dem Wort Wohnungslosigkeit verbirgt, welc

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.09.2020
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Partizipation wohnungsloser Menschen
72,90 CHF *
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Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,6, Hochschule Esslingen, Veranstaltung: Soziale Arbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Partizipation ist ein grosses Schlagwort in der Sozialen Arbeit. Thema dieser qualitativen Untersuchung ist die Partizipation wohnungsloser Menschen, da ich das Gefühl habe,dass v. a. Zielgruppen mit Lobby beteiligt werden. Dabei ist die Adressat_innengruppe der Wohnungsnotfallhilfe gerade durch den Mangel an Teilhabe definiert und es ist somit die Kernaufgabe der Sozialarbeit diese zu fördern und herzustellen. Wie ich ausführlicher in Kapitel II 1.2 beschreiben werde, besteht eine Forschungslücke bezüglich meiner Thematik. Partizipation wird meist in Zusammenhang mit Beteiligungsstrukturen für Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung, alten Menschen oder lediglich im politischen Bereich thematisiert. Nach intensiver Recherche konnte ich zwar Literatur zur Beteiligung armer, ausgegrenzter und wohnungsloser Menschen finden, jedoch wurde m. E. die Perspektive der wohnungslosen Menschen selbst noch nie erhoben. Ich entschied mich für ein qualitatives Forschungsdesign, da ich die subjektiven Sichtweisen und Wahrnehmungen von wohnungslosen Menschen als Expert_innen ihrer Lebenswelt erheben möchte. Ziel meiner Arbeit ist es, die Fragen zu beantworten, ob, wie und in welchem Umfang wohnungslose Menschen in welchen Bereichen partizipieren und in welchen Gebieten und auf welche Art und Weise sie das überhaupt möchten. Meine Arbeit gliedert sich in drei Teile. Nachdem theoretische Vorannahmen erläutert wurden, erörtere ich im Anschluss mein forschungsmethodisches Vorgehen, um danach die empirischen Ergebnisse meiner Untersuchung darzustellen.

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Stand: 19.09.2020
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Wohnungslos und psychisch krank - Probleme bei ...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Esslingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Sieht man genauer hin, fällt auf, dass in den letzten Jahren die Anzahl psychisch kranker Menschen unter den Wohnungslosen gestiegen ist und dass sie versuchen im ,Bermudadreieck' von Wohnungslosenhilfe, Psychiatrie und Suchtkrankenhilfe ihren Ansprechpartner zu finden. Ich habe mir die Frage der Zuständigkeit gestellt, habe den Anblick eines verwirrt und verwahrlosten Mannes in der Fussgängerzone hinterfragt: Wieso lebt er auf der Strasse und wird von der Wohnungslosenhilfe scheinbar nicht erreicht? Und wieso befindet er sich auf Grund seiner offensichtlichen psychischen Erkrankung nicht im psychiatrischen Versorgungssystem? Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit ist: Wieso fallen psychisch kranke Wohnungslose aus den beiden Hilfesystemen heraus und warum existieren keine geeigneten Hilfeformen für sie? Die Beantwortung dieser Frage besteht in der Ermittlung der Schwierigkeiten, die wohnungslosen psychisch kranken Menschen in die bestehenden Hilfesysteme zu integrieren und aufzuzeigen, wie adäquate Hilfen aussehen und zukünftig aussehen könnten. Für mich ausgewählt habe ich das Thema zusätzlich, da ich keinerlei Vorerfahrungen im Bereich der Wohnungslosenhilfe und des psychiatrischen Versorgungssystems hatte, mich die Problematik der Betroffenen jedoch mitriss und ich mich nicht damit zufrieden geben wollte, dass in unserer heutigen Zeit diese Menschen immer noch vollständig durch das soziale Netz fallen. Erst seit den letzten Jahren suchen in Deutschland die Wohnungslosenhilfe und das psychiatrische Versorgungssystem gemeinsam nach Antworten auf diese Fragen. Jedoch gilt es, viele Hindernisse zu überwinden und geeignete Formen der Forschung und Statistik zu finden, um die gegenwärtige Problemlage genauer beschreiben und erkennen zu können. Denn obwohl das Problem psychisch kranker Wohnungsloser in den beiden Hilfesystemen bewusst ist, liefern die meisten bundesdeutschen Untersuchungen kein Datenmaterial, das für die konkrete Planung der psychiatrischen Versorgung von Wohnungslosen herangezogen werden könnte.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.09.2020
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Lebenswirklichkeiten wohnungsloser Frauen unter...
25,90 CHF *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Evangelische Hochschule Berlin, 73 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unsere Arbeit beschäftigt sich mit den Problem- und Lebenslagen wohnungsloser Frauen. Wohnungslosigkeit von Frauen hat viele Gesichter, so dass man nicht von DER wohnungslosen Frau sprechen kann. Auffallend ist dabei, dass sie eher nicht auffallen. Dies machte es möglich, dass die Wohnungslosigkeit von Frauen lange nicht wahrgenommen wurde. Erst mit der Frauenbewegung und der sich daraus entwickelnden Frauenforschung wurde man auch auf dieses Thema aufmerksam. So nahmen die geschätzten Zahlen wohnungsloser Frauen in den letzten 20 Jahren enorm zu. Ging man Mitte der 80er Jahre noch von einem Frauenanteil von z. T. unter 2 % aus, so liegen aktuelle Schätzungen bei ca. 15-30 %. Einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Wohnungslosenhilfe haben durch ihr Engagement immer wieder auf dieses Thema aufmerksam gemacht. So konnte eine positive Entwicklung in dem Hilfsangebot für wohnungslose Frauen verzeichnet werden. Dennoch kann man sagen, dass diese Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt. Die relativ langsame Entwicklung liegt nicht zuletzt daran, dass sich diese Personengruppe eher verdeckt hält. Dies macht es 'Verantwortlichen' 'leicht' den notwendigen Handlungsbedarf nicht zu sehen. Daher ist es wichtig, das Thema weiterhin transparent zu machen, um in der Entwicklung nicht zurück zu fallen oder stehen zu bleiben. Durch die Nebentätigkeit als studentische Hilfskräfte in der 'Notübernachtung für wohnungslose Frauen, Tieckstrasse' wurden wir erstmals auf dieses Thema aufmerksam. Zuvor waren wir beide für ca. ein Jahr in der 'Notübernachtung Epiphanien' (ausschliesslich für Männer) beschäftigt, die im November 2003 geschlossen und in eine frauenspezifische Notübernachtung umkonzipiert wurde. So hatten wir die Möglichkeit den Aufbau der ersten ganzjährig geöffneten Frauennotübernachtung in Berlin für weitere vier Monate zu begleiten. Schnell stellten wir fest, dass sich die Arbeit mit Frauen erheblich von der mit wohnungslosen Männern unterscheidet. Schon hier stellten wir uns die Frage, worin dies begründet liegt bzw. wie die Arbeit mit wohnungslosen Frauen adäquat zu gestalten wäre. Welche Besonderheiten das Thema wohnungslose Frauen aufweist, war uns anfangs wenig bewusst. Erst mit Beginn der Arbeit haben wir im Team der Frauennotübernachtung Informationen darüber erhalten bzw. durch Selbstrecherche unser Wissen erweitert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 19.09.2020
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