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Grundlagen konzeptionellen Handelns. Kommunikat...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man im alltäglichen Sprachgebrauch von Kommunikation spricht, dann meint man meist das 'miteinander Sprechen'. Unter wissenschaftlicher Auffassung ist die Kommunikation jedoch nicht nur ein verbales Verhalten, sie schließt ebenso nonverbale Aussagen wie Mimik und Gestik ein. Im ersten Teil dieser Arbeit werde ich anhand von Thesen der Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schulz von Thun und Paul Watzlawick erläutern, welchen Effekt die Kommunikation auf das menschliche Verhalten hat und inwiefern sie unser Miteinander bestimmt.Anhand von Beispielen soll verdeutlicht werden, wie Kommunikation sich auf die Beziehungsgestaltung auswirken kann und somit auch in der Profession der Sozialen Arbeit eine bedeutende Rolle spielt. Im zweiten Teil der Arbeit werde ich speziell auf das systemische Case Management in der Sozialarbeit eingehen, indem ich die Analyse und Diagnose in der Hilfeplanung genauer erläutern werde. Dabei beziehe ich mich auf das 6-Phasen Modell von Haye/Kleve und gehe auf die ersten drei Schritte der Falleinschätzung dieses Modells näher ein.

Anbieter: buecher
Stand: 10.07.2020
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Frauensprache - Männersprache. Die Geschlechtss...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Jena, Veranstaltung: Kulturelle Kommunikation, Sprache: Deutsch, Abstract: Was bedeutet es, im sprachlichen Sinn, eine Frau oder ein Mann zu sein und an wie viele Grenzen stoßen wir, wenn wir mit dem anderen Geschlecht kommunizieren wollen? Auch mir geht es oft so, dass ich in privaten Gesprächen mit Männern an meine Grenzen stoße, weil ich mich einfach unverstanden fühle. Deshalb habe ich mich mit Debora Tannen beschäftigt, um zu verstehen, warum Männer und Frauen in verschiedenen Situationen so reagieren, wie sie reagieren. Wie mir scheint, geht es da nicht nur mir so, der Markt boomt mit Bestsellern, die alle den kleinen Unterschied zwischen Mann und Frau erklären. Ich habe mich dabei auf den sprachlichen Unterschied konzentriert und dabei bemerkt, dass sich damit auch nicht nur Sprachwissenschaftler beschäftigt haben, sondern auch Soziologen, Psychologen, Antropologen und andere. Dabei habe ich entdeckt, dass dies ein breit gefächertes Gebiet ist und man nicht auf alles eingehen kann. Ziel dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Kommunikationsstile der Geschlechter zu beleuchten und die Gründe für Kommunikationskonflikte zu erklären. Im Leben ist es oft so, dass der Mann sich gefühlsmäßig distanziert, häufig belehrend spricht und die Oberhand im Dialog behalten will. Die Frau dagegen nimmt sich zurück und baut den Partner durch Bestätigungen auf. Dies alles, so sagt es Friedemann Schulz von Thun, wird schon in der frühen Kindheit durch das unterschiedlich strukturierte Frühschicksal erworben. Auch die mannigfachen Interpretationsregeln von Frau und Mann führen oft zu Missverständnissen. Da sie, so Malz und Borker, in verschiedenen Kulturen aufwachsen. Diese beiden Hypothesen möchte ich in Kapitel 1 näher beleuchten um eine erste Erklärung zu finden, wie es mit der Sozialisation und geschlechtspezifischem Sp

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Frauensprache - Männersprache. Die Geschlechtss...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Jena, Veranstaltung: Kulturelle Kommunikation, Sprache: Deutsch, Abstract: Was bedeutet es, im sprachlichen Sinn, eine Frau oder ein Mann zu sein und an wie viele Grenzen stoßen wir, wenn wir mit dem anderen Geschlecht kommunizieren wollen? Auch mir geht es oft so, dass ich in privaten Gesprächen mit Männern an meine Grenzen stoße, weil ich mich einfach unverstanden fühle. Deshalb habe ich mich mit Debora Tannen beschäftigt, um zu verstehen, warum Männer und Frauen in verschiedenen Situationen so reagieren, wie sie reagieren. Wie mir scheint, geht es da nicht nur mir so, der Markt boomt mit Bestsellern, die alle den kleinen Unterschied zwischen Mann und Frau erklären. Ich habe mich dabei auf den sprachlichen Unterschied konzentriert und dabei bemerkt, dass sich damit auch nicht nur Sprachwissenschaftler beschäftigt haben, sondern auch Soziologen, Psychologen, Antropologen und andere. Dabei habe ich entdeckt, dass dies ein breit gefächertes Gebiet ist und man nicht auf alles eingehen kann. Ziel dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Kommunikationsstile der Geschlechter zu beleuchten und die Gründe für Kommunikationskonflikte zu erklären. Im Leben ist es oft so, dass der Mann sich gefühlsmäßig distanziert, häufig belehrend spricht und die Oberhand im Dialog behalten will. Die Frau dagegen nimmt sich zurück und baut den Partner durch Bestätigungen auf. Dies alles, so sagt es Friedemann Schulz von Thun, wird schon in der frühen Kindheit durch das unterschiedlich strukturierte Frühschicksal erworben. Auch die mannigfachen Interpretationsregeln von Frau und Mann führen oft zu Missverständnissen. Da sie, so Malz und Borker, in verschiedenen Kulturen aufwachsen. Diese beiden Hypothesen möchte ich in Kapitel 1 näher beleuchten um eine erste Erklärung zu finden, wie es mit der Sozialisation und geschlechtspezifischem Sp

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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man im alltäglichen Sprachgebrauch von Kommunikation spricht, dann meint man meist das 'miteinander Sprechen'. Unter wissenschaftlicher Auffassung ist die Kommunikation jedoch nicht nur ein verbales Verhalten, sie schließt ebenso nonverbale Aussagen wie Mimik und Gestik ein. Im ersten Teil dieser Arbeit werde ich anhand von Thesen der Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schulz von Thun und Paul Watzlawick erläutern, welchen Effekt die Kommunikation auf das menschliche Verhalten hat und inwiefern sie unser Miteinander bestimmt.Anhand von Beispielen soll verdeutlicht werden, wie Kommunikation sich auf die Beziehungsgestaltung auswirken kann und somit auch in der Profession der Sozialen Arbeit eine bedeutende Rolle spielt. Im zweiten Teil der Arbeit werde ich speziell auf das systemische Case Management in der Sozialarbeit eingehen, indem ich die Analyse und Diagnose in der Hilfeplanung genauer erläutern werde. Dabei beziehe ich mich auf das 6-Phasen Modell von Haye/Kleve und gehe auf die ersten drei Schritte der Falleinschätzung dieses Modells näher ein.

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Kommunikation mit und von Sehgeschädigten
46,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ehem. Fachhochschule Jena (Sozialarbeit), Veranstaltung: Verbale und Nonverbale Kommunikation, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Als Lena 8 Jahre alt war, wusste sie nicht, dass andere Menschen herumgingen, ohne dabei die Hand des anderen zu halten. Sie wusste nicht, wie andere auch, dass sich andere Menschen selbständig von einem Ort zum anderen bewegen. Seit Jahren hatte sie die Erfahrung gemacht, dass jemand sie bei der Hand nimmt und sie zum Esstisch oder woanders hin führt. Deshalb folgerte dieses blinde Mädchen, dass sich jeder nur bewegt, wenn er geführt wird und dass sie sich ohne Führung nicht bewegen sollte, selbst, wenn sie dazu imstande war.' (Nielsen 1992, S.99) Dieses Denken ist ein Interaktionsresultat, welches aus den persönlichen Eigenschaften als Ausdruck der Erwartungen des derzeitigen Kommunikationsverhältnisses in Wechselwirkung entstanden ist (vgl. Schulz von Thun 1981, S.82f.). Systemtheoretisch betrachtet wird vor diesem Hintergrund die Eigendynamik jeder Kommunikation sichtbar. Der Umgang mit dem Ausfall der visuellen Informationsaufnahme muss demnach auch von beiden Seiten, also aus Sicht der Sehenden und der Sehgeschädigten fixiert werden. Es ergibt sich die Frage, welche Informationen von Sehenden als allgemeingültig und bekanntermassen vorausgesetzt werden. Inwieweit können Sehbehinderte an normalen kommunikativen Prozessen beteiligt sein und auf welcher Grundlage kommt es auch bei Sehbehinderten zur Erfassung und Verarbeitung der gegebenen Sachverhalte, die durch den eingeschränkten visuellen Sinn anders wahrgenommen werden? Wie kann Kommunikation mit Blinden und von Blinden zu einem adäquaten Informationsaustausch führen? Ziel soll sein, Sensibilisierung dafür zu schaffen, welche Informationen sich Blinde mühsam aneignen müssen bzw. welche Vorstellungen sehbehinderte Menschen von der Welt haben und wie diese im kommunikativen Zusammenhang stehen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 10.07.2020
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Gewaltfreie Kommunikation als Grundlage eines l...
28,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.0, Fachhochschule Dortmund, Veranstaltung: Erfolgreiches Führungs- und Organisationsmanagement, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine, wenn nicht die zentrale Schlüsselkompetenz von Mitarbeitern einer Organisation, besonders aber ihrer Führungskräfte besteht im souveränen Umgang mit Konflikten (gleiches gilt für Privatpersonen). Die Fähigkeit, gewaltfrei und einfühlsam mit seinen Mitmenschen - gerade auch in konfliktgeladenen Situationen - in Kontakt zu treten, ist in unserer Gesellschaft nicht sonderlich verbreitet und wird daher auch nur unzureichend praktiziert und weitergegeben. Das von dem international anerkannten Konfliktmediator Marshall B. Rosenberg entwickelte Konzept der ,Gewaltfreien Kommunikation' (GFK) zeigt Interessierten einen leicht verständlichen und zugleich genialen wie auch sehr effektiven Weg auf, wie man Konflikte friedlich und v. a. aber auch für alle Beteiligten zufriedenstellend lösen kann (ohne die eigenen Interessen verleugnen zu müssen). Die GFK wird von Rosenberg seit mittlerweile fast 40 Jahren in zahlreichen Krisengebieten dieser Erde erfolgreich vermittelt. Die vorliegende Arbeit verdeutlicht zunächst anhand des Nachrichten-Quadrats nach Schulz von Thun die Vielschichtigkeit menschlicher Interaktion und die sich daraus oftmals ergebenden Probleme und Schwierigkeiten. Im zweiten Schritt wird das Konzept der GFK ausführlich thematisiert und unter Verwendung vieler Beispiele veranschaulicht. Im letzten Schritt werden die Parallelen und Differenzen zwischen dem Nachrichten-Quadrat und dem GFK Modell herausgearbeitet. Zuvor beschriebenes gleichsam engführend, werden im letzten Teil der Arbeit zudem weitere Besonderheiten des GFK Ansatzes benannt und in einen umfassenderen Kontext gestellt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 10.07.2020
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Grundlagen professioneller Gesprächsführung
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), Veranstaltung: Methoden der Kommunikation, 2 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werde ich mich mit der professionellen Gesprächsführung beschäftigen. Die dieser Arbeit zugrunde liegende folgende Fragestellung ist eine doppelte: Wie kann es gelingen, den zwischenmenschlichen Kommunikationsprozess in strukturierender Weise zu erschliessen und verstehbar zu machen und zweitens: wie ist es möglich, sich systematisch auf stets unterschiedlich verlaufende Gesprächsprozesse einzustellen? Diese Frage berührt den Bereich der Kommunikationspsychologie an zwei verschiedenen Punkten: Diese Punkte sind die Kommunikationsdiagnose und die Gesprächsvorbereitung. Zur Klärung dieser Frage werde ich zunächst ein psychologisches Modell zwischenmenschlicher Kommunikation aus dem Jahr 1981 vorstellen, welches dessen Autor, Friedemann Schulz von Thun, als Kommunikationsquadrat bezeichnete. Dieses Modell besteht aus vier Seiten, welche jeweils einen Aspekt der in jeder Botschaft mitschwingenden Aufladungen symbolisieren. Die Funktion des Kommunikationsquadrates ist u. a. in der Aufschlüsselungsmöglichkeit, die dieses Modell für die zwischenmenschliche Kommunikation bietet, zu sehen. Friedemann Schulz von Thun selbst schreibt:'Ein und dieselbe Nachricht enthält viele Botschaften; ob er will oder nicht: der Sender sendet immer gleichzeitig auf allen vier Seiten. Die Vielfalt der Botschaften lässt sich mit Hilfe des Quadrates ordnen.' Der Vergleich einer kommunizierten Nachricht mit einem Paket, das viele verschiedene Informationen enthält, welche jeweils unterschiedlichen ( störenden oder korrigierenden ) Einfluss auf die zwischenmenschliche Verständigung ausüben, erscheint hier zutreffend. Schulz von Thun`s Modell des Kommunikationsquadrates stellt einen Klassiker der Kommunikationspsychologie dar und ist eine der Grundlagen professioneller Gesprächsführung geworden. Davon ausgehend werde ich den Fokus auf die Vorbereitungsphase der professionellen Gesprächsführung verlagern, um mich der Beantwortung der zweiten Teilfrage zu nähern. Ich stütze mich dabei auf Aussagen Karl Beniens, der die basale Annahme, dass ein Gespräch einer stets vorhandenen und erkennbaren Grobstruktur folgt, vertritt. Karl Benien veröffentlichte 2003 das Buch ' Schwierige Gespräche führen. Modelle für Beratungs-, Kritik- und Konfliktgespräche im Berufsalltag' , dass er als Ergänzung zu Schulz von Thun`s 'Miteinander Reden 1 - 3' vorstellt. Ich werde mich auf das Kapitel 2.1 konzentrieren. [...]

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Stand: 10.07.2020
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Kommunikation mit und von Sehgeschädigten
20,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ehem. Fachhochschule Jena (Sozialarbeit), Veranstaltung: Verbale und Nonverbale Kommunikation, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Als Lena 8 Jahre alt war, wusste sie nicht, dass andere Menschen herumgingen, ohne dabei die Hand des anderen zu halten. Sie wusste nicht, wie andere auch, dass sich andere Menschen selbständig von einem Ort zum anderen bewegen. Seit Jahren hatte sie die Erfahrung gemacht, dass jemand sie bei der Hand nimmt und sie zum Esstisch oder woanders hin führt. Deshalb folgerte dieses blinde Mädchen, dass sich jeder nur bewegt, wenn er geführt wird und dass sie sich ohne Führung nicht bewegen sollte, selbst, wenn sie dazu imstande war.' (Nielsen 1992, S.99) Dieses Denken ist ein Interaktionsresultat, welches aus den persönlichen Eigenschaften als Ausdruck der Erwartungen des derzeitigen Kommunikationsverhältnisses in Wechselwirkung entstanden ist (vgl. Schulz von Thun 1981, S.82f.). Systemtheoretisch betrachtet wird vor diesem Hintergrund die Eigendynamik jeder Kommunikation sichtbar. Der Umgang mit dem Ausfall der visuellen Informationsaufnahme muss demnach auch von beiden Seiten, also aus Sicht der Sehenden und der Sehgeschädigten fixiert werden. Es ergibt sich die Frage, welche Informationen von Sehenden als allgemeingültig und bekanntermassen vorausgesetzt werden. Inwieweit können Sehbehinderte an normalen kommunikativen Prozessen beteiligt sein und auf welcher Grundlage kommt es auch bei Sehbehinderten zur Erfassung und Verarbeitung der gegebenen Sachverhalte, die durch den eingeschränkten visuellen Sinn anders wahrgenommen werden? Wie kann Kommunikation mit Blinden und von Blinden zu einem adäquaten Informationsaustausch führen? Ziel soll sein, Sensibilisierung dafür zu schaffen, welche Informationen sich Blinde mühsam aneignen müssen bzw. welche Vorstellungen sehbehinderte Menschen von der Welt haben und wie diese im kommunikativen Zusammenhang stehen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 10.07.2020
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Kommunikation mit und von Sehgeschädigten
25,70 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ehem. Fachhochschule Jena (Sozialarbeit), Veranstaltung: Verbale und Nonverbale Kommunikation, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Als Lena 8 Jahre alt war, wusste sie nicht, dass andere Menschen herumgingen, ohne dabei die Hand des anderen zu halten. Sie wusste nicht, wie andere auch, dass sich andere Menschen selbständig von einem Ort zum anderen bewegen. Seit Jahren hatte sie die Erfahrung gemacht, dass jemand sie bei der Hand nimmt und sie zum Esstisch oder woanders hin führt. Deshalb folgerte dieses blinde Mädchen, dass sich jeder nur bewegt, wenn er geführt wird und dass sie sich ohne Führung nicht bewegen sollte, selbst, wenn sie dazu imstande war.' (Nielsen 1992, S.99) Dieses Denken ist ein Interaktionsresultat, welches aus den persönlichen Eigenschaften als Ausdruck der Erwartungen des derzeitigen Kommunikationsverhältnisses in Wechselwirkung entstanden ist (vgl. Schulz von Thun 1981, S.82f.). Systemtheoretisch betrachtet wird vor diesem Hintergrund die Eigendynamik jeder Kommunikation sichtbar. Der Umgang mit dem Ausfall der visuellen Informationsaufnahme muss demnach auch von beiden Seiten, also aus Sicht der Sehenden und der Sehgeschädigten fixiert werden. Es ergibt sich die Frage, welche Informationen von Sehenden als allgemeingültig und bekanntermaßen vorausgesetzt werden. Inwieweit können Sehbehinderte an normalen kommunikativen Prozessen beteiligt sein und auf welcher Grundlage kommt es auch bei Sehbehinderten zur Erfassung und Verarbeitung der gegebenen Sachverhalte, die durch den eingeschränkten visuellen Sinn anders wahrgenommen werden? Wie kann Kommunikation mit Blinden und von Blinden zu einem adäquaten Informationsaustausch führen? Ziel soll sein, Sensibilisierung dafür zu schaffen, welche Informationen sich Blinde mühsam aneignen müssen bzw. welche Vorstellungen sehbehinderte Menschen von der Welt haben und wie diese im kommunikativen Zusammenhang stehen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 10.07.2020
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