Angebote zu "Selbstverständnisses" (14 Treffer)

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Psychotraumatologie bei Kindern
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Darmstadt (Fachbereich Sozialpädagogik), Veranstaltung: Diplomarbeit zur Abschlussprüfung, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kindern sind die Darstellungen ihres Erlebens und gar die Einarbeitung eines traumatischen Erlebnisses als etwas von außen Kommendes, an dem sie nicht schuld sind, kaum möglich. Für Kinder stellen traumatisierende Situationen eine schwere Erschütterung des sich in der Entwicklung befindlichen Welt- und Selbstverständnisses dar. (vgl. Fischer u. Riedesser, 2003, S.276). Sie fühlen sich vielleicht alleingelassen, da die Eltern die Reaktionen des Kindes aufgrund des Erlebnisses nicht verstehen oder unterschätzen. Doch selbst wenn Eltern ein betroffenes Kind beispielsweise in Behandlung zu einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten geben, ist eine spezifische Behandlung und Aufarbeitung des traumatischen Ereignisses aus zweierlei Gründen nicht gewährleistet. Zum einen ist die Landschaft der Kinder- und Jugendpsychotherapeuten ohnehin sehr rar gesät und zum anderen sieht eine Ausbildung dieser Berufsgruppe keine expliziten traumaspezifischen Inhalte vor. In dieser Arbeit wird zu fragen sein, ob pädagogische Fachkräfte, wie Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Lehrer u.a., die in ihrem Arbeitsfeld traumatisierten Kindern begegnen und sich oftmals mit unangemessenen Reaktionen dieser auf eher alltägliche Situationen konfrontiert sehen, diese Verhaltensweisen in Verbindung mit außergewöhnlichen Situationen der Kinder bringen können, zumal es den Kindern selbst vielleicht kaum gelingt, ihre Gefühle und Bedürfnisse angemessen zu äußern. Somit könnte den Kindern eine wirkungsvolle Hilfe von einer spezifisch geschulten Fachkraft versperrt sein, so dass eine Grundlage für eine psychopathogene Störung gelegt ist, auch wenn es hierzu noch einer Vielzahl an weiteren noch darzustellende

Anbieter: Dodax
Stand: 25.02.2020
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Weil Sterben ein Teil des Lebens ist
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Fachhochschule Regensburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Hospiz - weil Sterben ein Teil des Lebens ist. Dieser Gedanke ist tief greifend und für viele Menschen nur schwer nachvollziehbar. Hauptursachen sind jedoch nicht nur die Trennung der Familien, sondern auch die fühlbare psychische und physische Überforderung vieler Angehöriger mit der Pflege eines Sterbenden.Heutzutage stellen Sterben und Tod in unserer Gesellschaft Tabuthemen dar. Es scheint ein unheimliches Unbehagen auszulösen sich länger als nur unbedingt nötig mit diesen Themen, die doch jeden von uns betreffen auseinander zu setzen. Jeder kann selbst diese Beobachtung machen, wenn er einmal diese Themen anspricht, gerade so, als seien sie etwas ganz Alltägliches. Dabei lassen sich nämlich sehr interessante Reaktionen beobachten. Menschen werden nervös, verziehen erschrocken das Gesicht oder versuchen möglichst schnell ein anderes Thema zur Sprache zu bringen. Sterben und Tod rühren an die Grundmauern unseres Selbstverständnisses, unserer Kultur und unserer Gesellschaft. Abgedrängt in Krankenhäuser und Altenheime, wird die Endlichkeit menschlichen Lebens immer weniger wahrgenommen. Welchen Beitrag leistet die Hospizbewegung gegen diese Entwicklung? Die Hospizidee hat die Welt erobert und ein revolutionäres Umdenken über Tod und Sterbebegleitung eingeleitet. Hospiz, ist nicht ein Gebäude, sondern Einstellungen und Fähigkeiten, mit denen wir Sterbenden erst wirklich als Menschen begegnen können. Jeder, der sich darauf einlässt, Sterbende zu begleiten, muss sich den Fragen nach den Grundlagen seiner Arbeit stellen. Die spirituelle Grundüberzeugung ist, dass mit dem Tod mehr weitergeht, als nur die Erinnerung. Eine Brücke zu bauen in diese andere Wirklichkeit, den Tod zu umarmen und die Kunst des Sterbens neu zu leben, soll auf kreative Weise für viele ermöglicht werden. In meinem Referat beschäftige ich mich mit dem Stellenwert und den Leistungen der Hospizbewegung in der heutigen Gesellschaft.Ich habe mir das Referat zum Thema Sterben und Tod, Hauptthema Hospiz ausgesucht, weil ich schon oft in Situationen gekommen bin, womit ich nicht so recht umzugehen wusste.Zur Einstimmung habe ich ein kleines Gedicht ausgesucht, sowie eine Definition für den Begriff 'Hospiz'. Danach möchte ich gerne auf die 'Geschichte der Hospizbewegung' eingehen. Darauf folgen die Prinzipien, Ziele und Grundsätze der Hospizarbeit. Nachdem gehe ich auf das Thema 'Die Begleitung Sterbender' und 'Was brauchen Sterbende' ein.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.02.2020
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Psychotraumatologie bei Kindern
47,90 CHF *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Darmstadt (Fachbereich Sozialpädagogik), Veranstaltung: Diplomarbeit zur Abschlussprüfung, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kindern sind die Darstellungen ihres Erlebens und gar die Einarbeitung eines traumatischen Erlebnisses als etwas von aussen Kommendes, an dem sie nicht schuld sind, kaum möglich. Für Kinder stellen traumatisierende Situationen eine schwere Erschütterung des sich in der Entwicklung befindlichen Welt- und Selbstverständnisses dar. (vgl. Fischer u. Riedesser, 2003, S.276). Sie fühlen sich vielleicht alleingelassen, da die Eltern die Reaktionen des Kindes aufgrund des Erlebnisses nicht verstehen oder unterschätzen. Doch selbst wenn Eltern ein betroffenes Kind beispielsweise in Behandlung zu einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten geben, ist eine spezifische Behandlung und Aufarbeitung des traumatischen Ereignisses aus zweierlei Gründen nicht gewährleistet. Zum einen ist die Landschaft der Kinder- und Jugendpsychotherapeuten ohnehin sehr rar gesät und zum anderen sieht eine Ausbildung dieser Berufsgruppe keine expliziten traumaspezifischen Inhalte vor. In dieser Arbeit wird zu fragen sein, ob pädagogische Fachkräfte, wie Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Lehrer u.a., die in ihrem Arbeitsfeld traumatisierten Kindern begegnen und sich oftmals mit unangemessenen Reaktionen dieser auf eher alltägliche Situationen konfrontiert sehen, diese Verhaltensweisen in Verbindung mit aussergewöhnlichen Situationen der Kinder bringen können, zumal es den Kindern selbst vielleicht kaum gelingt, ihre Gefühle und Bedürfnisse angemessen zu äussern. Somit könnte den Kindern eine wirkungsvolle Hilfe von einer spezifisch geschulten Fachkraft versperrt sein, so dass eine Grundlage für eine psychopathogene Störung gelegt ist, auch wenn es hierzu noch einer Vielzahl an weiteren noch darzustellenden Faktoren bedarf. Gerade im Kontext des alltagspädagogischen Arbeitsfeldes ist es ein Anliegen dieser Arbeit, aufzuzeigen, wie sich traumatische Situationen in der Entwicklung des Kindes auswirken und welche Folgen eine inadäquate Intervention haben kann. Hierbei spielen v.a. Ergebnisse der Psychotraumatologie eine grosse Rolle.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.02.2020
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Die Notwendigkeit eines politischen Mandats für...
71,90 CHF *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (Fakultät Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Notwendigkeit eines politischen Mandats für die Soziale Arbeit. Es wird dabei den Fragen nachgegangen, welche Perspektiven die Profession Soziale Arbeit im Kapitalismus angesichts der Zustände der Gesellschaft und ihrer eigenen Verortung hat, wie sie nachhaltig und qualitativ in Ausbildung und Praxis agieren kann und warum sie ein politisches Mandat benötigt. Ziel ist es, darzustellen, warum ein politisches Mandat für die Soziale Arbeit aufgrund ihres Gegenstands und ihrer gesellschaftlichen Funktion - im Sinne ihrer Klienten/innen - als notwendig erscheint, welche Bestandteile dieses Mandat beinhaltet und welche Perspektiven sich daraus für Praxis und Theorie ergeben. Dabei wird insbesondere auch auf die zugedachte Kontrollfunktion, den Ökonomisierungszwang und den sozialen Ausschluss von Menschen im aktivierenden Sozialstaat eingegangen, daneben sowohl auf die notwendigen Veränderungen in der Lehre, als auch auf handlungsorientiere Beispiele für die Praxis Sozialer Arbeit. Die Fragestellungen werden auf der Grundlage der Auswertung aktueller und älterer Fachliteratur diskutiert, da wichtige Theoretiker/innen wie z.B. Albert Mühlum, Hans Thiersch oder auch Silvia Staub-Bernasconi schon sehr früh massgebliche Überlegungen zur Fragestellung der Arbeit getätigt haben und diese auch heute in grossen Teilen noch ihre Gültigkeit und Relevanz besitzen. Im Ergebnis wird deutlich, dass für die Soziale Arbeit und ihren Gegenstand die Grundsätze der sozialen Gerechtigkeit und der Menschenrechte zentrale Bedeutung haben, der Verweis darauf aber nicht ausreicht, um klientele Problem nachhaltig lösen zu können. Unter den gegebenen Verhältnissen reproduziert Soziale Arbeit ihre Klienten/innen selbst, weil gesellschaftliche Ursachen für diese Probleme zu wenig thematisiert und noch weniger bearbeitet werden. Widerstand ist daher im Sinne des professionellen Selbstverständnisses und der Hilfe für Klienten/innen unbedingt notwendig, ein politisches Mandat und das damit verbundene kritische Bewusstsein ist die notwendige Grundlage für diesen Widerstand.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.02.2020
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Lebensweltorientierte Individualhilfe
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Die Konzepte der Einzelfallarbeit haben in der Theorie wie auch in der Praxis der Sozialarbeit einen schweren Stand. Bildeten sie in den 50er und 60er Jahren geradezu den Kernpunkt des professionellen Selbstverständnisses, so haben sie mit der Kritik im Zuge der 68er Bewegung und durch die Erfolge der verschiedenen therapeutischen Ansätze massiv an Bedeutung und Einfluss verloren. Diese Einführung vermittelt Studierenden einen Überblick über die Geschichte der Einzelfallhilfe und beschreibt ausführlich die damit gegebenen, spezifisch sozialarbeiterischen Herangehensweisen an Problemlagen einzelner Menschen. Der Autor entfaltet - in Abgrenzung und Weiterentwicklung des klassischen Casework-Konzepts - ausführlich und praxisnah die Grundlagen seines Konzeptes der lebensweltorientierten Individualhilfe.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.02.2020
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Hilfeplanung in der Jugendhilfe als Chance der ...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: sehr gut, Universität Duisburg-Essen (FB Sozialwesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Mit meiner Diplomarbeit möchte ich die Entwicklung des veränderten Selbstverständnisses der Jugendhilfe, mit dem KJHG als rechtlichem Ausdruck, in seinen Schwerpunkten nachvollziehen und die sich daraus ergebende Beteiligungsphilosophie in ihrer Wichtigkeit unterstreichen. Dies mit dem Ziel, die durch die Verpflichtung zur Hilfeplanung entstandene Chance der aktiven Betroffenenbeteiligung in ihrer Bedeutung aufzuzeigen und sie in der Umsetzung auf ihre Grenzen und Hemmnisse zu beleuchten. Im Rahmen dieser Arbeit wird die Trennung der Begriffe Sozialpädagogik und Sozialarbeit aufgehoben und unter dem Begriff Sozialer Arbeit vereint. (vgl. Schilling, 1997, S. 176 mwN.) Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird die maskuline Form der Anrede gewählt und beinhaltet gleichzeitig die feminine Form.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.02.2020
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Soziale Arbeit und Soziale Bewegungen
39,90 CHF *
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Die Entstehung und Entwicklung Sozialer Arbeit ist in Deutschland eng mit der Geschichte Sozialer Bewegungen verbunden. Sowohl Arbeiter-, Frauen- und Jugendbewegung als auch die Neuen Sozialen Bewegungen haben Impulse für die Soziale Arbeit gesetzt und z.T. aktiv an der Entwicklung der Handlungsfelder 'Sozialarbeit' und 'Sozialpädagogik' und deren Methoden mitgewirkt. Dieses Verhältnis war bzw. ist nicht immer harmonisch, sondern weist Spannungsmomente und Abgrenzungen auf, in denen Fragen der gesellschaftlichen Verankerung und Verantwortung und des Selbstverständnisses Sozialer Arbeit angesichts Sozialen Wandels diskutiert werden. Das Lehrbuch geht den Impulsen in seinen historischen Querschnitten nach und gibt einen guten Überblick zur Geschichte der Sozialen Bewegungen und der Entwicklungen, die das Sozialwesen genommen hat.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.02.2020
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Weil Sterben ein Teil des Lebens ist
18,50 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Fachhochschule Regensburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Hospiz - weil Sterben ein Teil des Lebens ist. Dieser Gedanke ist tief greifend und für viele Menschen nur schwer nachvollziehbar. Hauptursachen sind jedoch nicht nur die Trennung der Familien, sondern auch die fühlbare psychische und physische Überforderung vieler Angehöriger mit der Pflege eines Sterbenden.Heutzutage stellen Sterben und Tod in unserer Gesellschaft Tabuthemen dar. Es scheint ein unheimliches Unbehagen auszulösen sich länger als nur unbedingt nötig mit diesen Themen, die doch jeden von uns betreffen auseinander zu setzen. Jeder kann selbst diese Beobachtung machen, wenn er einmal diese Themen anspricht, gerade so, als seien sie etwas ganz Alltägliches. Dabei lassen sich nämlich sehr interessante Reaktionen beobachten. Menschen werden nervös, verziehen erschrocken das Gesicht oder versuchen möglichst schnell ein anderes Thema zur Sprache zu bringen. Sterben und Tod rühren an die Grundmauern unseres Selbstverständnisses, unserer Kultur und unserer Gesellschaft. Abgedrängt in Krankenhäuser und Altenheime, wird die Endlichkeit menschlichen Lebens immer weniger wahrgenommen. Welchen Beitrag leistet die Hospizbewegung gegen diese Entwicklung? Die Hospizidee hat die Welt erobert und ein revolutionäres Umdenken über Tod und Sterbebegleitung eingeleitet. Hospiz, ist nicht ein Gebäude, sondern Einstellungen und Fähigkeiten, mit denen wir Sterbenden erst wirklich als Menschen begegnen können. Jeder, der sich darauf einlässt, Sterbende zu begleiten, muss sich den Fragen nach den Grundlagen seiner Arbeit stellen. Die spirituelle Grundüberzeugung ist, dass mit dem Tod mehr weitergeht, als nur die Erinnerung. Eine Brücke zu bauen in diese andere Wirklichkeit, den Tod zu umarmen und die Kunst des Sterbens neu zu leben, soll auf kreative Weise für viele ermöglicht werden. In meinem Referat beschäftige ich mich mit dem Stellenwert und den Leistungen der Hospizbewegung in der heutigen Gesellschaft.Ich habe mir das Referat zum Thema Sterben und Tod, Hauptthema Hospiz ausgesucht, weil ich schon oft in Situationen gekommen bin, womit ich nicht so recht umzugehen wusste.Zur Einstimmung habe ich ein kleines Gedicht ausgesucht, sowie eine Definition für den Begriff 'Hospiz'. Danach möchte ich gerne auf die 'Geschichte der Hospizbewegung' eingehen. Darauf folgen die Prinzipien, Ziele und Grundsätze der Hospizarbeit. Nachdem gehe ich auf das Thema 'Die Begleitung Sterbender' und 'Was brauchen Sterbende' ein.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.02.2020
Zum Angebot
Die Notwendigkeit eines politischen Mandats für...
41,20 € *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg (Fakultät Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Notwendigkeit eines politischen Mandats für die Soziale Arbeit. Es wird dabei den Fragen nachgegangen, welche Perspektiven die Profession Soziale Arbeit im Kapitalismus angesichts der Zustände der Gesellschaft und ihrer eigenen Verortung hat, wie sie nachhaltig und qualitativ in Ausbildung und Praxis agieren kann und warum sie ein politisches Mandat benötigt. Ziel ist es, darzustellen, warum ein politisches Mandat für die Soziale Arbeit aufgrund ihres Gegenstands und ihrer gesellschaftlichen Funktion - im Sinne ihrer Klienten/innen - als notwendig erscheint, welche Bestandteile dieses Mandat beinhaltet und welche Perspektiven sich daraus für Praxis und Theorie ergeben. Dabei wird insbesondere auch auf die zugedachte Kontrollfunktion, den Ökonomisierungszwang und den sozialen Ausschluss von Menschen im aktivierenden Sozialstaat eingegangen, daneben sowohl auf die notwendigen Veränderungen in der Lehre, als auch auf handlungsorientiere Beispiele für die Praxis Sozialer Arbeit. Die Fragestellungen werden auf der Grundlage der Auswertung aktueller und älterer Fachliteratur diskutiert, da wichtige Theoretiker/innen wie z.B. Albert Mühlum, Hans Thiersch oder auch Silvia Staub-Bernasconi schon sehr früh maßgebliche Überlegungen zur Fragestellung der Arbeit getätigt haben und diese auch heute in großen Teilen noch ihre Gültigkeit und Relevanz besitzen. Im Ergebnis wird deutlich, dass für die Soziale Arbeit und ihren Gegenstand die Grundsätze der sozialen Gerechtigkeit und der Menschenrechte zentrale Bedeutung haben, der Verweis darauf aber nicht ausreicht, um klientele Problem nachhaltig lösen zu können. Unter den gegebenen Verhältnissen reproduziert Soziale Arbeit ihre Klienten/innen selbst, weil gesellschaftliche Ursachen für diese Probleme zu wenig thematisiert und noch weniger bearbeitet werden. Widerstand ist daher im Sinne des professionellen Selbstverständnisses und der Hilfe für Klienten/innen unbedingt notwendig, ein politisches Mandat und das damit verbundene kritische Bewusstsein ist die notwendige Grundlage für diesen Widerstand.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.02.2020
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