Angebote zu "Seithe" (13 Treffer)

Kategorien

Shops

Seithe, Mechthild: Schwarzbuch Soziale Arbeit
39,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Erscheinungsdatum: 12.10.2011, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Schwarzbuch Soziale Arbeit, Auflage: 2. Auflage von 2012 // 2. durchgesehene und erweiterte Auflage, Autor: Seithe, Mechthild, Verlag: VS Verlag für Sozialw. // VS Verlag fr Sozialwissenschaften, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Jugendhilfe // Sozial // Kinder // Jugendliche // Sozialstaat // Staat // Sozialarbeit // Soziologie // Soziale Arbeit // Pädagogik, Rubrik: Sozialarbeit, Seiten: 469, Gewicht: 679 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 26.10.2020
Zum Angebot
Seithe, Mechthild: Praxisfeld: Hilfe zur Erziehung
54,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Erscheinungsdatum: 31.01.2001, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Praxisfeld: Hilfe zur Erziehung, Titelzusatz: Fachlichkeit zwischen Lebensweltorientierung und Kindeswohl, Auflage: 2001, Autor: Seithe, Mechthild, Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Jugendhilfe // Psychologie // Kinder // Jugendliche // Sozialarbeit, Rubrik: Sozialpädagogik, Seiten: 344, Informationen: Paperback, Gewicht: 446 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 26.10.2020
Zum Angebot
Über die Widersprüchlichkeit der Sozialen Arbei...
24,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutsche Gesellschaft ist in den letzten Jahren einem enormen Wandel unterzogen worden. Durch Globalisierung, Finanzmisere, stetig steigender Staatsverschuldung, hoher Arbeitslosigkeit und anderen Problemen, sah der Staat enormen Handlungsbedarf. Auf die Empfehlungen der Europäischen Union in der Lissabon-Erklärung hin, Deutschland zu einem "aktiven und dynamischen Wohlfahrtsstaat" zu modernisieren, wurde in Deutschland ab 2003 die "Agenda 2010" eingeführt. Diese begründete maßgeblich die Transformation vom versorgenden Wohlfahrtsstaat zum aktivierenden Sozialstaat. Die Pfeiler des aktivierenden Sozialstaates sind die Aktivierung des Arbeitsmarktes, der öffentlichen Verwaltung und der Bürger. Durch diese Aktivierungen, die Flexibilisierung der Arbeitswelt und die steigende soziale Unsicherheit verändert sich die Gesellschaft. Im Zuge dieses Aktivierungssprozesses hat sich auch die Soziale Arbeit in ihrer Funktion, ihrer Struktur und der Professionalisierung gewandelt. Während die Zahl der Hilfsbedürftigen und die durch eben jene Krisen hervorgerufenen Komplexität der Fälle zunehmen (vgl. Seithe 2010, S. 98), wurde durch den aktivierenden Sozialstaat eine Ökonomisierung der Sozialen Arbeit eingeleitet. Im Zuge dessen wurden marktliche Instrumente wie Kontraktmanagement und Budgetierung, sowie der Wettbewerb untereinander implementiert. Dies an sich ist schon widersprüchlich, da die Soziale Arbeit "gerade als Antwort auf die Verwerfungen und Nebenwirkungen einer Marktgesellschaft ent¬standen" ist (Galuske 2007, S. 22). Damit werden "grundlegende Voraussetzungen und Basisorientierungen" (Hering/Münchmeier 2000, S. 227) der Sozialen Arbeit in Frage gestellt, die während des sogenannten "sozialpädagogischen Jahrhunderts" (Galuske 2008, S. 9) erarbeitet wurden. Die "vertrauten Denk- und Interpretationsfiguren, an denen sich die Soziale Arbeit über fast 130 Jahre ausrichten und ihr Funktionsbild bestimmen konnte" (Hering/ Münchmeier 2000, S. 22), wurden damit aufgelöst (vgl. ebd.), so dass Galuske sogar so weit geht, das "Ende des sozialpädagogischen Jahrhunderts" (Galuske 2007) einzuläuten. Mit dem Ende des "sozialpädagogischen Jahrhunderts" wird auch offenbar, dass "jene Widersprüche wieder neu aufbrechen, die ihre Geschichte von Anfang an begleitet haben" (Hering/ Münchmeier 2000, S. 227). Damit meinen Hering/Münchmeier z.B. den "Widerspruch zwischen sozialpädagogischer Ausrichtung und sozialpolitischer Inpflichtnahme" (ebd.), sowie den "Konflikt...

Anbieter: Dodax
Stand: 26.10.2020
Zum Angebot
Theoretische Reflexion und Praxis der Schulsozi...
14,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Akademische Arbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,3, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Trotz ihrer relativ kurzen Entwicklungsgeschichte ist die Schulsozialarbeit zu einer wichtigen "Orientierungs- und Strukturierungshilfe für Kinder und Jugendliche in der Schule" (Stickelmann 2002, S. 806) geworden, die sich nicht nur um Freizeit- und Betreuungsangebote kümmert, sondern durch Maßnahmen, Konzepte und Modelle, die theoretisch reflektiert und praktisch evaluiert werden, den Schülern professionelle Hilfestellungen bieten kann (vgl. Kraimer 2003, S. 19).Schulsozialarbeit ist gegenüber folgenden Handlungsmaximen der modernen Sozialpädagogik verpflichtet: Lebensweltorientierung, Partizipation und Integration (vgl. Seithe 1999, S. 83f). Lebensweltorientierung wird dadurch verwirklicht, dass Schulsozialarbeit sich im Sinne von 1 Abs. 4 KJHG konkret mit dem Lebensraum Schule und mit seinem Alltag auseinandersetzt und auf die Bedürfnisse und Problemlagen der Kinder und Jugendlichen am Lebensort Schule eingeht. Partizipation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Schulsozialarbeit nicht als ein "fürsorgliches Angebot" oder als ein Konsumangebot für die Schüler verstanden werden darf, sondern dass sie auf eine Aktivierung von Schülern und Lehrkräften sowie Stärkung von Initiative und Selbsthilfekräften zielt. Die Handlungsmaxime Integration wird von der Schulsozialarbeit dann realisiert, wenn Schulsozialarbeiter ihre Arbeit nicht nur allein auf "Problemschüler" begrenzen, sondern im Sinne präventiver Jugendarbeitsangebote und Klassenbetreuungen für alle Schüler und Schülerinnen als Ansprech- und Kooperationspartner zur Verfügung stehen. Wenn eine solide Vertrauensbasis zwischen den Schulsozialarbeitern und den Schülern aufgebaut worden ist, können sie bei der Integration von auffälligen und ausgegrenzten Schülern zurück in die Gruppe ebenso wie auch bei der Prävention von Ausgrenzung mit mehr Erfolg rechnen (vgl. dazu Seithe 1999, S. 83f).

Anbieter: Dodax
Stand: 26.10.2020
Zum Angebot
Die DIN EN ISO 9001 und das Produkt Mensch
72,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen, Veranstaltung: Soziale Arbeit in Bildung und Beruf, Sprache: Deutsch, Abstract: (...) Doch was ist das Produkt der Sozialen Arbeit? Der Sozialmarkt ist kein Markt von Industrieprodukten. Die Klienten, Nutzer oder Teilnehmer der Sozialen Arbeit als Output oder Produkt zu bezeichnen, erscheint mir auch eher fragwürdig. Natürlich ist der Mensch nicht das Produkt Sozialer Arbeit! Die Soziale Arbeit ist das Produkt, aber kann dieses Produkt ebenso wie Industrieprodukte betrachtet werden? Gerade in der Verbindung von Produktion und Qualitätsmanagement geht es doch zumeist um wiederholbare Produktion. Die liegt aber nur dann vor, wenn der Werkstoff in gleicher Qualität beliebig oft wiederbeschafft werden kann (vgl. Steven 2007, S. 29). Ist der Mensch also doch eher der Werkstoff, welcher zur Produktion von Sozialer Arbeit benötigt wird? Man stelle sich einmal vor, man nimmt den Werkstoff Mensch aus der Produktion von Sozialer Arbeit heraus. Dann bricht die Produktion zusammen, es gibt sie einfach nicht mehr. Solche Überlegungen müssen angestellt werden, da es heute (...) darum geht, dass Soziale Arbeit als Dienstleistung auf dem Pseudo-Sozialmarkt mit Begriffen aus der Ökonomie überflutet wird (vgl. Seithe 2012, S. 223). Demnach ist der Mensch also kein Produkt und auch kein Werkstoff, sondern ein Kunde. Daher wird vielerorts auch von Kundenorientierung gesprochen. Diese Kundenorientierung soll die Nutzerperspektive der Dienstleistung sowie die Privilegierung der AdressatInnen besonders betonen. Interessant ist die Bezeichnung als Kunde also theoretisch, weil sie die Möglichkeit schafft, dass die Produktqualität aus Sicht des Adressaten beurteilt wird. Wie noch hinreichend dargestellt wird, legt insbesondere das Qualitätsmanagement sehr grossen Wert auf eine bestmögliche Kundenorientierung des Dienstleisters. Der Kunde besitzt in diesem Szenario Macht, und insbesondere der Kunde, der allein auf dem Markt agiert und die Wahl hat zwischen allen Anbietern Sozialer Arbeit. Dienstleister passen auch in der Sozialen Arbeit zunehmend ihre Leistungen zu einem angemessenen Preis der Nachfrage an. Ein Kunde ist jemand, der sich selbstverantwortlich, frei und selbstbestimmt für eine Ware oder Dienstleistung entscheiden kann. Diese vorhandenen Freiheiten werden dann noch durch ein funktionierendes Qualitätsmanagement unterstützt. Doch die Wahrheit ist, dass nur Kunde ist, wer auch zahlt. (...)

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.10.2020
Zum Angebot
Über die Widersprüchlichkeit der Sozialen Arbei...
20,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutsche Gesellschaft ist in den letzten Jahren einem enormen Wandel unterzogen worden. Durch Globalisierung, Finanzmisere, stetig steigender Staatsverschuldung, hoher Arbeitslosigkeit und anderen Problemen, sah der Staat enormen Handlungsbedarf. Auf die Empfehlungen der Europäischen Union in der Lissabon-Erklärung hin, Deutschland zu einem 'aktiven und dynamischen Wohlfahrtsstaat' zu modernisieren, wurde in Deutschland ab 2003 die 'Agenda 2010' eingeführt. Diese begründete massgeblich die Transformation vom versorgenden Wohlfahrtsstaat zum aktivierenden Sozialstaat. Die Pfeiler des aktivierenden Sozialstaates sind die Aktivierung des Arbeitsmarktes, der öffentlichen Verwaltung und der Bürger. Durch diese Aktivierungen, die Flexibilisierung der Arbeitswelt und die steigende soziale Unsicherheit verändert sich die Gesellschaft. Im Zuge dieses Aktivierungssprozesses hat sich auch die Soziale Arbeit in ihrer Funktion, ihrer Struktur und der Professionalisierung gewandelt. Während die Zahl der Hilfsbedürftigen und die durch eben jene Krisen hervorgerufenen Komplexität der Fälle zunehmen (vgl. Seithe 2010, S. 98), wurde durch den aktivierenden Sozialstaat eine Ökonomisierung der Sozialen Arbeit eingeleitet. Im Zuge dessen wurden marktliche Instrumente wie Kontraktmanagement und Budgetierung, sowie der Wettbewerb untereinander implementiert. Dies an sich ist schon widersprüchlich, da die Soziale Arbeit 'gerade als Antwort auf die Verwerfungen und Nebenwirkungen einer Marktgesellschaft ent¬standen' ist (Galuske 2007, S. 22). Damit werden 'grundlegende Voraussetzungen und Basisorientierungen' (Hering/Münchmeier 2000, S. 227) der Sozialen Arbeit in Frage gestellt, die während des sogenannten 'sozialpädagogischen Jahrhunderts' (Galuske 2008, S. 9) erarbeitet wurden. Die 'vertrauten Denk- und Interpretationsfiguren, an denen sich die Soziale Arbeit über fast 130 Jahre ausrichten und ihr Funktionsbild bestimmen konnte' (Hering/ Münchmeier 2000, S. 22), wurden damit aufgelöst (vgl. ebd.), so dass Galuske sogar so weit geht, das 'Ende des sozialpädagogischen Jahrhunderts' (Galuske 2007) einzuläuten. Mit dem Ende des 'sozialpädagogischen Jahrhunderts' wird auch offenbar, dass 'jene Widersprüche wieder neu aufbrechen, die ihre Geschichte von Anfang an begleitet haben' (Hering/ Münchmeier 2000, S. 227). Damit meinen Hering/Münchmeier z.B. den 'Widerspruch zwischen sozialpädagogischer Ausrichtung und sozialpolitischer Inpflichtnahme' (ebd.), sowie den 'Konflikt...

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.10.2020
Zum Angebot
Relevanz, Schwierigkeiten und Chancen einer Koo...
14,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 14 Punkte, Philipps-Universität Marburg, Veranstaltung: Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung 'Die Veröffentlichung der Ergebnisse des internationalen SchülerInnenleistungsvergleichs PISA im Jahr 2001 markiert eine Zäsur in der deutschen Bildungsdiskussion' (Pauli 2008, S.7), begleitet von Forderungen nach Reformvorschlägen zur Förderung der Bildung in Deutschland. Auffällig bei aller Kritik ist jedoch, dass sie sich vorwiegend auf die schulische Bildung bezieht - die Jugendhilfe als Bildungsinstanz wird in der öffentlichen Diskussion meist ausgespart. Doch 'ist es wirklich noch tragfähig, Schule für Bildung und Jugendhilfe für die Schwachen, das Soziale und die Freizeit verantwortlich zu machen?' (Thimm 1999, S.119) Das Thema Kooperation von Jugendarbeit und Schule ist nicht neu, Gilles bezeichnet es gar als 'abgegriffen' (Gilles 2001, S.135) und die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit als unumstritten. Dennoch scheint es vor dem Hintergrund 'gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse [...], welche die Aufwachsbedingungen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verändert haben' (Seithe 1999, S.78) nicht zu verwundern, dass die Kooperation von Jugendarbeit und Schule im Rahmen der Gestaltung ganztägiger Bildungsangebote in der öffentlichen und der fachlichen Debatte eine Rennaissance erfährt. Beide Institutionen scheinen, wenn auch mit unterschiedlichen Ansätzen, den Auftrag zu verfolgen, 'förderliche schulische und ausserschulische Bedingungen des Aufwachsens für Kinder und Jugendliche' (Becker & Schirp 2001, S.8) zu schaffen. Im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit soll es darum gehen, bildungstheoretische Gründe, Schwierigkeiten und Chancen einer Kooperation von Jugendarbeit und Schule aufzuzeigen. Dazu wird in Kapitel eins der Bildungsbegriff näher beleuchtet und vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels die 'inhaltlich und institutionell verkürzte Auffassung, Bildung mit Schulbildung gleichsetzen zu können' (ebd. S.24f.), überdacht. Im zweiten und dritten Kapitel der Arbeit werden die beiden Systeme Jugendarbeit und Schule hinsichtlich ihrer Funktionen und Ziele untersucht, da eine gelingende Zusammenarbeit nur dann möglich wird, wenn sich beide Kooperationspartner ihrer Unterschiede und Ressourcen bewusst sind. Kapitel zwei befasst sich darüber hinaus mit der Frage, welchen Beitrag die Jugendarbeit hinsichtlich eines Paradigmenwechsels in der deutschen Bildungslandschaft leisten kann, während am Ende des dritten Kapitels zentrale Kritikpunkte an gegenwärtiger Schulbildung aufgeführt werden.[...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.10.2020
Zum Angebot
Theoretische Reflexion und Praxis der Schulsozi...
15,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Akademische Arbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, Sprache: Deutsch, Abstract: Trotz ihrer relativ kurzen Entwicklungsgeschichte ist die Schulsozialarbeit zu einer wichtigen 'Orientierungs- und Strukturierungshilfe für Kinder und Jugendliche in der Schule' (Stickelmann 2002, S. 806) geworden, die sich nicht nur um Freizeit- und Betreuungsangebote kümmert, sondern durch Massnahmen, Konzepte und Modelle, die theoretisch reflektiert und praktisch evaluiert werden, den Schülern professionelle Hilfestellungen bieten kann (vgl. Kraimer 2003, S. 19). Schulsozialarbeit ist gegenüber folgenden Handlungsmaximen der modernen Sozialpädagogik verpflichtet: Lebensweltorientierung, Partizipation und Integration (vgl. Seithe 1999, S. 83f). Lebensweltorientierung wird dadurch verwirklicht, dass Schulsozialarbeit sich im Sinne von 1 Abs. 4 KJHG konkret mit dem Lebensraum Schule und mit seinem Alltag auseinandersetzt und auf die Bedürfnisse und Problemlagen der Kinder und Jugendlichen am Lebensort Schule eingeht. Partizipation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Schulsozialarbeit nicht als ein 'fürsorgliches Angebot' oder als ein Konsumangebot für die Schüler verstanden werden darf, sondern dass sie auf eine Aktivierung von Schülern und Lehrkräften sowie Stärkung von Initiative und Selbsthilfekräften zielt. Die Handlungsmaxime Integration wird von der Schulsozialarbeit dann realisiert, wenn Schulsozialarbeiter ihre Arbeit nicht nur allein auf 'Problemschüler' begrenzen, sondern im Sinne präventiver Jugendarbeitsangebote und Klassenbetreuungen für alle Schüler und Schülerinnen als Ansprech- und Kooperationspartner zur Verfügung stehen. Wenn eine solide Vertrauensbasis zwischen den Schulsozialarbeitern und den Schülern aufgebaut worden ist, können sie bei der Integration von auffälligen und ausgegrenzten Schülern zurück in die Gruppe ebenso wie auch bei der Prävention von Ausgrenzung mit mehr Erfolg rechnen (vgl. dazu Seithe 1999, S. 83f).

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.10.2020
Zum Angebot
Die DIN EN ISO 9001 und das Produkt Mensch
44,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen, Veranstaltung: Soziale Arbeit in Bildung und Beruf, Sprache: Deutsch, Abstract: (...) Doch was ist das Produkt der Sozialen Arbeit? Der Sozialmarkt ist kein Markt von Industrieprodukten. Die Klienten, Nutzer oder Teilnehmer der Sozialen Arbeit als Output oder Produkt zu bezeichnen, erscheint mir auch eher fragwürdig. Natürlich ist der Mensch nicht das Produkt Sozialer Arbeit! Die Soziale Arbeit ist das Produkt, aber kann dieses Produkt ebenso wie Industrieprodukte betrachtet werden? Gerade in der Verbindung von Produktion und Qualitätsmanagement geht es doch zumeist um wiederholbare Produktion. Die liegt aber nur dann vor, wenn der Werkstoff in gleicher Qualität beliebig oft wiederbeschafft werden kann (vgl. Steven 2007, S. 29). Ist der Mensch also doch eher der Werkstoff, welcher zur Produktion von Sozialer Arbeit benötigt wird? Man stelle sich einmal vor, man nimmt den Werkstoff Mensch aus der Produktion von Sozialer Arbeit heraus. Dann bricht die Produktion zusammen, es gibt sie einfach nicht mehr. Solche Überlegungen müssen angestellt werden, da es heute (...) darum geht, dass Soziale Arbeit als Dienstleistung auf dem Pseudo-Sozialmarkt mit Begriffen aus der Ökonomie überflutet wird (vgl. Seithe 2012, S. 223). Demnach ist der Mensch also kein Produkt und auch kein Werkstoff, sondern ein Kunde. Daher wird vielerorts auch von Kundenorientierung gesprochen. Diese Kundenorientierung soll die Nutzerperspektive der Dienstleistung sowie die Privilegierung der AdressatInnen besonders betonen. Interessant ist die Bezeichnung als Kunde also theoretisch, weil sie die Möglichkeit schafft, dass die Produktqualität aus Sicht des Adressaten beurteilt wird. Wie noch hinreichend dargestellt wird, legt insbesondere das Qualitätsmanagement sehr großen Wert auf eine bestmögliche Kundenorientierung des Dienstleisters. Der Kunde besitzt in diesem Szenario Macht, und insbesondere der Kunde, der allein auf dem Markt agiert und die Wahl hat zwischen allen Anbietern Sozialer Arbeit. Dienstleister passen auch in der Sozialen Arbeit zunehmend ihre Leistungen zu einem angemessenen Preis der Nachfrage an. Ein Kunde ist jemand, der sich selbstverantwortlich, frei und selbstbestimmt für eine Ware oder Dienstleistung entscheiden kann. Diese vorhandenen Freiheiten werden dann noch durch ein funktionierendes Qualitätsmanagement unterstützt. Doch die Wahrheit ist, dass nur Kunde ist, wer auch zahlt. (...)

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.10.2020
Zum Angebot