Angebote zu "Schützen" (59 Treffer)

Kategorien

Shops

Dissoziative Identitätsstörung
15,50 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,1, Hochschule Darmstadt, Veranstaltung: Subjektorientierte Fallarbeit (Master), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der Identität ist heute im alltäglichen Sprachgebrauch eingebunden und wird quasi inflationär benutzt, wenngleich seine genaue Bedeutung oft undifferenziert bleibt. In verschiedensten Kontexten ist die Rede von Personen, Unternehmen oder politischen Parteien, die sich in einer Identitätskrise befinden und jeder von uns hat sein eigenes Bild davon, was das im Speziellen bedeuten möge. Doch was ist eigentlich Identität und wie wird sie (heute) gebildet? Welchen Herausforderungen ist das einzelne Individuum dabei ausgesetzt? Wann bricht eine Identität zusammen? Hintergrund dieser Arbeit soll es sein, aufzuzeigen wie Identität konstruiert wird, welche Faktoren diesen Konstruktionsprozess bedrohen können und wie sich eine gestörte Identitätsentwicklung äußern kann. Am Beispiel der 'Dissoziativen Identitätsstörung' (DIS) - vielen wahrscheinlich eher noch unter der veralteten Bezeichnung 'Multiple Persönlichkeitsstörung' bekannt - möchte ich verdeutlichen, wie die individuelle Identitätsarbeit durch traumatisierende Ereignisse gestört werden kann. Dabei soll auf Symptome dieser Erkrankung, auf das Erleben der Störung durch die Betroffenen und auf jene Faktoren eingegangen werden, die einen Menschen auch nach der Verwicklung in traumatisierende Kontexte vor der Erkrankung an DIS schützen können. Im abschließenden Bezug zur Sozialen Arbeit möchte ich darauf eingehen, warum der Erwerb von Grundkenntnissen über Identität sowie über Abläufe und Auswirkungen psychischer Traumatisierung für verschiedene Wirkungsfelder dieser Profession künftig eine immer bedeutsamere Rolle spielen wird.

Anbieter: buecher
Stand: 05.04.2020
Zum Angebot
Dissoziative Identitätsstörung
14,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,1, Hochschule Darmstadt, Veranstaltung: Subjektorientierte Fallarbeit (Master), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der Identität ist heute im alltäglichen Sprachgebrauch eingebunden und wird quasi inflationär benutzt, wenngleich seine genaue Bedeutung oft undifferenziert bleibt. In verschiedensten Kontexten ist die Rede von Personen, Unternehmen oder politischen Parteien, die sich in einer Identitätskrise befinden und jeder von uns hat sein eigenes Bild davon, was das im Speziellen bedeuten möge. Doch was ist eigentlich Identität und wie wird sie (heute) gebildet? Welchen Herausforderungen ist das einzelne Individuum dabei ausgesetzt? Wann bricht eine Identität zusammen? Hintergrund dieser Arbeit soll es sein, aufzuzeigen wie Identität konstruiert wird, welche Faktoren diesen Konstruktionsprozess bedrohen können und wie sich eine gestörte Identitätsentwicklung äußern kann. Am Beispiel der 'Dissoziativen Identitätsstörung' (DIS) - vielen wahrscheinlich eher noch unter der veralteten Bezeichnung 'Multiple Persönlichkeitsstörung' bekannt - möchte ich verdeutlichen, wie die individuelle Identitätsarbeit durch traumatisierende Ereignisse gestört werden kann. Dabei soll auf Symptome dieser Erkrankung, auf das Erleben der Störung durch die Betroffenen und auf jene Faktoren eingegangen werden, die einen Menschen auch nach der Verwicklung in traumatisierende Kontexte vor der Erkrankung an DIS schützen können. Im abschließenden Bezug zur Sozialen Arbeit möchte ich darauf eingehen, warum der Erwerb von Grundkenntnissen über Identität sowie über Abläufe und Auswirkungen psychischer Traumatisierung für verschiedene Wirkungsfelder dieser Profession künftig eine immer bedeutsamere Rolle spielen wird.

Anbieter: buecher
Stand: 05.04.2020
Zum Angebot
Voraussetzungen für eine Betreuerbestellung
7,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: keine, Alice-Salomon Hochschule Berlin , Veranstaltung: Kinder- und Jugendhilferecht, Recht der Betreuung und der Verfahrenspflegschaften, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die geschichtliche Entwicklung des Betreuungsrechts ist geprägt von einem Spannungsverhältnis zwischen "Entrechtung" des Betroffenen auf der einen Seite und "Fürsorge" des Staates auf der anderen Seite.Bereits im alten Rom gab es im dortigen Rechtssystem ein Rechtsinstitut ähnlich der Vormundschaft, der sogenannten "Tutela". Dieses Recht wurde eingeführt als "Macht und Gewalt über einen freien Bürger, um ihn zu schützen." Deshalb gab es Vormundschaften über Unmündige und auch über Frauen.Noch heute aber baut das kontinentaleuropäische Zivilrecht weitgehend auf dem römischen Rechts relevanten Rechtsgrundsätzen und Rechtsinstituten des römischen Privatrechts auf, so Prof. Dr. Roland Wittmann von der Europa-Universität Frankfurt/Oder in seinen Vorlesungen.Aber auch von den germanischen Stammesrechten über das preußische Landrecht oder andere örtliche beschränkenden Rechte der Geschichte bis hin zum Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) gab es immer wieder Einschränkungen.Glücklicherweise hat sich dies doch schon etwas seit damals verändert.Immer wieder hat der Gesetzgeber über einen langen Zeitraum gesetzliche Regelungen zur Sicherung und Verbesserung der Rechte, insbesondere von Kindern und Jugendlichen, geschaffen.Es ist ein deutlicher Fortschritt in vormundschafts- und familiengerichtlichen Verfahren zu erkennen. Das Betreuungsrecht regelt, wie und in welchem Umfang für eine hilfsbedürftige Person vom Gericht eine Betreuerin bzw. ein Betreuer bestellt wird.Hierbei ist auch geregelt, unter welchen Voraussetzungen eine Betreuung angeordnet werden kann und wie sie sich auswirkt, welche Aufgaben ein Betreuer hat und wie die Tätigkei

Anbieter: Dodax
Stand: 05.04.2020
Zum Angebot
Geschwister von drogenabhängigen Personen und i...
39,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2, Fachhochschule St. Pölten, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Diplomarbeit gliedert sich in zwei Teile. Der erste beinhaltet die theoretische Hinführung zum Begriff "Geschwister". Es werden die Rollen "gesunder" Geschwister beschrieben. Ebenso wird auf Co-Abhängigkeit, Bedürfnisse und Angebote in der Angehörigenarbeit eingegangen. Der zweite Teil umfasst die empirische Forschung, im Zuge derer Leitfadeninterviews mit Geschwistern von Drogenabhängigen durchgeführt und in Anlehnung an das Kodierparadigma der "Grounded Theory" ausgewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Geschwister von Drogenkranken zahlreichen Belastungen und Ängsten ausgesetzt sind, diese aber mit diversen Copingstrategien ausgleichen können. Prinzipiell kann festgestellt werden, dass der Wunsch nach einer "heilen Welt" besteht, dies aber oftmals mit der realen Welt kollidiert und die "gesunden" Geschwister einer Art "Zerreißprobe" ausgesetzt sind. Für sie dreht sich (im Gegensatz zu den Eltern) nicht alles nur um die suchtkranke Person. Es besteht ein starkes Bedürfnis, die Mutter zu entlasten und zu schützen. Innerhalb der Familie entsteht dadurch ein Spannungsfeld. So sollen Erwartungen erfüllt werden, andererseits stellen sich Gefühle von Eifersucht und Neid ebenso ein und die Rolle des Propheten und Vermittlers wird eingenommen. Ein zentraler Aspekt ist Angst, in der Arbeit als "Minenfeld" formuliert. Die Geschwister Suchtkranker haben Angst ein Familienmitglied - möglicherweise durch Tod - zu verlieren. Sie haben ebenso Angst, sich jemandem anzuvertrauen, weil oftmals ein Gefühl von Scham besteht und sie sich alleingelassen fühlen. Allerdings sind auch Copingstrategien zu erkennen, zum einen, dass sie selbst eine Therapie machen, zum anderen möchten sie Distanz zur/zum Süchtigen gewinnen. All diese Phänomene machen es für den/die in der Drogenarbeit tätigen SozialarbeiterIn unabdingbar, sich auch theoretische Grundkenntnisse über Angehörigenarbeit anzueignen. SozialarbeiterInnen müssen den Eltern bewusst machen, dass sie auch auf ihre "gesunden" Kinder nicht "vergessen" dürfen. Die Geschwister sollten in die resultierenden Begebenheiten und Auswirkungen eingebunden und informiert werden.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.04.2020
Zum Angebot
Enthospitalisierung und Empowerment - Die Rolle...
38,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Diplomarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach (Unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:Menschen mit geistiger Behinderung werden in der Bundesrepublik Deutschland von einem umfassenden Betreuungssystem betreut. Dieses System hat sich aus der Überlegung entwickelt, daß der Mensch mit geistiger Behinderung hilflos und abhängig von Hilfe ist.Diesem professionellen System fällt es schwer zu akzeptieren, daß Menschen mit Behinderung zu selbstbestimmten Handlungen fähig sind. Vielmehr haben sich professionelle Mitarbeiter daran gewöhnt, den behinderten Menschen vor "Problemen und Schwierigkeiten des täglichen Lebens zu schützen". Damit aber nehmen sie diesen Menschen die Möglichkeit, eigenverantwortliches Handeln zu erleben. Empowerment halte ich für eine Chance, neue Sichtweisen in der Behindertenhilfe und von den Menschen, die dort betreut werden, zu ermöglichen. Menschen mit Behinderung sind Menschen und erst dann behindert. Diese Erkenntnis hat sich bis heute noch nicht durchgesetzt. Mit meiner Arbeit möchte ich darstellen, daß es viele Bereiche gibt, in denen Menschen mit einer geistigen Behinderung selbstbestimmt und autonom handeln können. Bevor das aber soweit ist, müssen die Faktoren bekämpft werden, die zur Hospitalisierung der Menschen mit geistiger Behinderung geführt haben.Die Rolle der SA/SP muß sich ändern. SA/SP wird als Assistent des Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten. Daß das eine Veränderung des Rollenverständnisses beinhaltet, werde ich darstellen.Meine Arbeit soll aufzeigen, daß die Philosophie des Empowerment in der Behindertenarbeit nützlich sein kann. Als Methode wird die Ausarbeitung von individuellen Betreuungsplänen vorgeschlagen, bei der eine größtmögliche Mitwirkung des Menschen mit Behinderung im Zentrum steht. Die Wünsche und Bedürfnisse des Menschen mit Behinderung stehen dabei im Mittelpunkt der Handlungen der professionellen Mitarbeiter.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:1.Einleitung32.Menschen, die als geistig behindert gelten...82.1Geistige Behinderung aus gesetzlicher und leistungsrechtlicher Sicht92.1.1Eingliederungshilfe92.1.1.1Wohnen112.1.1.2Arbeit122.1.1.3Frühförderung132.1.2Teilnahme am gesellschaftlichen Leben142.2Geistige Behinderung aus Sicht der betroffenen Person153.Hospitalisierung von Menschen, die als geistig behindert gelten193.1Ideologische bzw. konzeptionelle Gründe für Hospitalisierung193.2Strukturelle (organisatorische) Gründe für Hospitalisierung213.3Mitarbeiterbezogene Gründe für Hospitalisierung253.4Auswirkung von Hospitalisierung auf den Menschen mit einer geistigen Behinderung273.5Fazit334.Enthospitalisierung von Menschen, die als geistig behindert gelten345.Die Empowerment-Idee375.1Geschichtliche Entwicklung des Empowerment385.2Ebenen des Empowerment425.2.1Individuelle Ebene435.2.2Gruppen- und Organisationsebene445.2.3Strukturelle Ebene455.2.4Fazit465.3Inhaltliche Schwerpunkte des Empowerment475.3.1Wichtige Werte bzw. die Philosophie des Empowerment475.3.2Methoden, die Empowerment ermöglichen505.3.2.1Beratung für einzelne Personen505.3.2.2Soziale Gruppenarbeit565.4Empowerment und soziale Arbeit585.5Probleme/Kritik606.Empowerment und geistige Behinderung626.1Selbstbestimmung636.2Chancengleichheit und Gerechtigkeit sowie demokratische Partizipation666.3Assistenz676.4Empowerment und People First Gruppen717.Möglichkeiten, um Empowerment für Menschen mit geistiger Behinderung zu realisieren757.1Individuelle Zukunftsplanung757.1.1Individuelle Entwicklungsplanung der Lebenshilfe Wien757...

Anbieter: Dodax
Stand: 05.04.2020
Zum Angebot
Kinderschutz im Allgemeinen Sozialen Dienst. Da...
44,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,2, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen (Sozialwesen), Sprache: Deutsch, Abstract: In den vergangenen Jahren gerieten tragische Fälle von Kindeswohlgefährdungen immer stärker in den Fokus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit und der Medien. Das Thema Kinderschutz ist dadurch stärker in das öffentliche Bewusstsein geraten und der Druck auf die Fachkräfte der Jugendämter ist entsprechend gestiegen. Dem Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes wurde durch die Übertragung des staatlichen Wächteramtes eine tragende Rolle im Kinderschutz zugeschrieben. So ist es die Aufgabe des ASD, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen und junge Menschen gemäß1 Abs. 2 SGB VIII in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen.Mit dem Kinder- und Jugendhilfegesetz wurde ein neues Verständnis von sozialpädagogischem Schutzhandeln in der Kinder- und Jugendhilfe geschaffen -weg vom obrigkeitsstaatlichen Eingriffsrecht, hin zu einem demokratischen Hilfeverständnis, welches die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt der Handlung stellt. Gesetzliche Änderungen auf Bundes- und Landesebenen haben den Handlungsdruck für die Fachkräfte im Jugendamt in diesem Zusammenhang deutlich erhöht. Zwar ist das Jugendamt zum Schutz von Kindern und Jugendlichen verpflichtet, jedoch ist eine direkte Umsetzung des gesetzlich vorgeschriebenen Schutzauftrages in der Praxis oftmals mit Schwierigkeiten verbunden. Für die Fachkräfte der Jugendämter stellt sich immer wieder die Frage, wie die gesetzlichen Verpflichtungen im Kinderschutz in der alltäglichen Praxis aufgrund vorhandener Hindernisse und Problemfelder adäquat umgesetzt werden können, um Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen.Im Rahmen der folgenden wissenschaftlichen Arbeit soll daher der Fragestellung nachgegangen werden, wie der Kinderschutz im ASD durch den gesetzlich definierten Rahmen umgesetzt werden kann und welche Schwierigkeiten der Umsetzung sich in der Alltagspraxis ergeben können. Ziel dieser Bachelorarbeit soll es sein, Verbesserungsperspektiven für einen gelingenden Kinderschutz im ASD zu entwickeln und darzustellen.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.04.2020
Zum Angebot
Professionelles Handeln bei Kindeswohlgefährdung
44,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Masterarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung), Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren hat die Diskussion um Kindeswohlgefährdung eine große Präsenz in den Medien eingenommen. Viele schockierende Berichte von Kindestötungen, Misshandlungen und das Vernachlässigen der Schutzbefohlenen auch und gerade durch die eigenen Eltern sind immer wieder an die Öffentlichkeit gelangt. Besonders der Hungertod von Lea-Sophie in Schwerin im Jahr 2008 und der erschütternde Fall Kevin im Jahr 2006 zogen hier eine großeemotionale Debatte nach sich. Auch in der Politik hat das Thema zu Diskussionen und im Jahre 2005 sogar zu rechtlichen Neuerungen, wie den Paragraphen 8a, geführt. Bei diesendramatischen Fällen werden oft die Jugendämter sowie die einzelnen Fachkräfte in die Verantwortung genommen. (vgl. Köhler 2015, S. 8) Deren Aufgabe wird meistens auf das Wächteramt reduziert, infolgedessen ihnen oftmals erhebliche Versäumnisse in der Beaufsichtigung vorgeworfen werden. (vgl. Kinderschutzzentrum Berlin 2009, S.12) Hier stehen die Fachkräfte oftmals vor einem Dilemma: Handeln sie repressiv, wird ihnen vorgeworfen, das Kind vielleicht zu früh einer Familie entzogen zu haben. Sobald es aber zu einem Missbrauch oder gar zur Kindstötung kommt, heißt es dann aber, sie hätten nichtrechtzeitig eingegriffen. Das Handeln der Fachkräfte bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Unterstützung und Hilfe sowie Pflicht und Kontrolle. (vgl. Köhler 2015, S. 8)Politiker, Wissenschaftler und die Massenmedien haben das Jugendamt und seine Fehler fest in den Blick genommen (vgl. Ackermann 2010, S. 51). Mit einer solchen Situation müssendie Fachkräfte im Kinderschutz, sowie die übrigen Organisationen alltäglich einen Umgang finden. Um das Wohl der Kinder besser zu schützen und hierbei Fehlern vorz

Anbieter: Dodax
Stand: 05.04.2020
Zum Angebot
Suchtprävention im Hort
21,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule München, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EinleitungDas Kennenlernen von Substanzen wie Alkohol, Drogen und vor allem Nikotin beginnt erfahrungsgemäß bereits im Grundschulalter und die Folgen dieses Konsums gefährden eine gesunde Entwicklung von Kindern. Deshalb ist es wichtig, bereits früh mit präventiven Maßnahmen zu beginnen. Da ich selbst als Leitung im Hort tätig bin, werde ich ein Projekt entwickeln, welches in diesem Bereich durchführbar ist. Horte haben nach14 SGB VIII einen rechtlichen Auftrag für die Suchtprävention. Junge Menschen haben ein Recht auf Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes mit dem Ziel, "junge Menschen zu befähigen, sich vor gefährdeten Einflüssen zu schützen und sie zu Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen zu führen". Der Hort hat hier eine wichtige Funktion bei der Früherkennung von Entwicklungsrisiken (vgl. Kaplan/Becker-Gebhard 1999, S. 156). Im Gegensatz zu früheren Ansätzen der "Gesundheitserziehung" stehen heute nicht mehr nur noch Krankheits- und Risikofaktoren im Vordergrund, sondern Gesundheit wird als ein umfassendes Konzept, bei dem mehrere Faktoren zusammenwirken und überdies der Einzelne in einem lebenslangen Prozess an der Gestaltung dieser Bedingungen mitwirkt, gesehen. Gesundheit ist dann gegeben, wenn ein Kind körperlich, biologisch, physiologisch, nervlich und seelisch in Balance mit den Innen- und Außenanforderungen ist, konstruktiv Sozialbeziehungen aufbauen kann, sozial integriert ist, die eigene Lebensgestaltung an die wechselhaften Belastungen des Lebensumfeldes anpassen und dabei seine individuellSelbstbestimmung sichern kann (vgl. Kaplan u.a. 2003, S. 54/55).In meinem Projekt zur Suchtprävention werde ich auf das Konzept der Lebenskompetenzförderung zurückgreifen. Dies umfasst den Ansatz der Gesundheitsförderung und versucht, durch Stärkung von Schutz- und Protektivfaktoren gegenüber der Suchtentwicklung zu immunisieren (vgl. Sting/Blum 2003, S. 76).

Anbieter: Dodax
Stand: 05.04.2020
Zum Angebot
Kinderschutz im Allgemeinen Sozialen Dienst. Da...
61,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,2, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen (Sozialwesen), Sprache: Deutsch, Abstract: In den vergangenen Jahren gerieten tragische Fälle von Kindeswohlgefährdungen immer stärker in den Fokus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit und der Medien. Das Thema Kinderschutz ist dadurch stärker in das öffentliche Bewusstsein geraten und der Druck auf die Fachkräfte der Jugendämter ist entsprechend gestiegen. Dem Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes wurde durch die Übertragung des staatlichen Wächteramtes eine tragende Rolle im Kinderschutz zugeschrieben. So ist es die Aufgabe des ASD, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen und junge Menschen gemäss 1 Abs. 2 SGB VIII in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen. Mit dem Kinder- und Jugendhilfegesetz wurde ein neues Verständnis von sozialpädagogischem Schutzhandeln in der Kinder- und Jugendhilfe geschaffen -weg vom obrigkeitsstaatlichen Eingriffsrecht, hin zu einem demokratischen Hilfeverständnis, welches die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt der Handlung stellt. Gesetzliche Änderungen auf Bundes- und Landesebenen haben den Handlungsdruck für die Fachkräfte im Jugendamt in diesem Zusammenhang deutlich erhöht. Zwar ist das Jugendamt zum Schutz von Kindern und Jugendlichen verpflichtet, jedoch ist eine direkte Umsetzung des gesetzlich vorgeschriebenen Schutzauftrages in der Praxis oftmals mit Schwierigkeiten verbunden. Für die Fachkräfte der Jugendämter stellt sich immer wieder die Frage, wie die gesetzlichen Verpflichtungen im Kinderschutz in der alltäglichen Praxis aufgrund vorhandener Hindernisse und Problemfelder adäquat umgesetzt werden können, um Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen. Im Rahmen der folgenden wissenschaftlichen Arbeit soll daher der Fragestellung nachgegangen werden, wie der Kinderschutz im ASD durch den gesetzlich definierten Rahmen umgesetzt werden kann und welche Schwierigkeiten der Umsetzung sich in der Alltagspraxis ergeben können. Ziel dieser Bachelorarbeit soll es sein, Verbesserungsperspektiven für einen gelingenden Kinderschutz im ASD zu entwickeln und darzustellen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.04.2020
Zum Angebot