Angebote zu "Körper" (95 Treffer)

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Körper Beratung
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Erscheinungsdatum: 08/2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Körper Beratung, Titelzusatz: Beratungshandeln im Spannungsfeld von Körper, Leib und Normativität, Redaktion: Wuttig, Bettina // Wolf, Barbara, Verlag: Transcript Verlag // Gost, Roswitha, u. Karin Werner, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Gender Studies // Geschlechterforschung // Sozialarbeit // Soziologie // Soziale Arbeit, Rubrik: Soziologie, Seiten: 359, Reihe: Soma Studies (Nr. 4), Gewicht: 557 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 24.02.2020
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Körper Beratung
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Erscheinungsdatum: 08/2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Körper Beratung, Titelzusatz: Beratungshandeln im Spannungsfeld von Körper, Leib und Normativität, Redaktion: Wuttig, Bettina // Wolf, Barbara, Verlag: Transcript Verlag // Gost, Roswitha, u. Karin Werner, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Gender Studies // Geschlechterforschung // Sozialarbeit // Soziologie // Soziale Arbeit, Rubrik: Soziologie, Seiten: 359, Reihe: Soma Studies (Nr. 4), Gewicht: 557 gr, Verkäufer: averdo

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Discher:Körper, Leib und Employability
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Erscheinungsdatum: 06.03.2020, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Körper, Leib und Employability, Titelzusatz: Narrative Perspektiven junger Erwachsener auf den Aktivierungsdiskurs, Autor: Discher, Kerstin, Verlag: Springer-Verlag GmbH // Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, Imprint: Springer VS, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Sozial // Politik // Staat // Recht // Sozialarbeit // Verwaltung // Parteien // SOCIAL SCIENCE // Social Work // Politik der National // Zentral // oder Bundesregierung, Rubrik: Sozialpädagogik, Seiten: 267, Abbildungen: Bibliographie, Informationen: Book, Gewicht: 371 gr, Verkäufer: averdo

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Hermeneutisches Verstehen von selbstverletzende...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,3, Duale Hochschule Gera-Eisenach (ehem. Berufsakademie Thürigen in Gera), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie spüren und fühlen Mädchen und junge Frauen in Entfremdungszuständen ihren Körper und wie äußern sie das? Was beendet den Zustand der Körperentfremdung? Diese Fragen sollen in der vorliegenden Studienarbeit untersucht und beantwortet werden. Selbstverletzendes Verhalten wird in zwei Hauptgruppen unterteilt. Zum einen in kulturell sanktionierte Selbstverletzung - darunter zählen Piercingformen und Tattoos - und zum anderen in deviantes selbstverletzendes Verhalten bei Menschen mit psychischen Erkrankungen, wobei das Phänomen der Depolarisation und Körperentfremdung wirken kann (vgl. Schoppmann 2003, S. 18). Dieser Arbeit wird sich auf die letzte Kategorie beschränken. Diese Fragestellungen der Arbeit sollen dazu beitragen, das Phänomen der Körperentfremdung und der Depersonalisation aus der Perspektive der Betroffenen - die als Experten ihres Leidens verstanden werden sollten - mit besonderer Beachtung ihres Empfindens zu verstehen und zu erklären. Dafür wird zu Beginn erläutert, was Selbstverletzung ist und welche Theorien zur Entstehung dieser bestehen. Da selbstverletzendes Verhalten - wie oben erwähnt - einen engen Zusammenhang mit Entfremdungserlebnissen aufweist, wird der Schwerpunkt der Arbeit darauf gelegt und die damit verbundenen Theorien, Auslöser, Stadien und Funktionen beleuchtet, wie auch die Möglichkeiten der Rückkehr aus solchen Empfindungen beschrieben. Um die Bedeutung der Selbstverletzung für die Betroffenen allumfassend verstehen zu können, soll ein Verständnis für die einzelnen Elemente des Verletzungsprozesses entwickelt werden. Außerdem bezieht sich das Erkenntnisinteresse dieser Studienarbeit auf das persönliche Erleben von Mädchen und jungen Frauen, weshalb aus der Perspektive der hermeneutischen Phänomenologie an das Thema herangegangen werden soll. Dafür werden möglichst viele Zitate von Betroffenen verwendet, welche mit dem hermeneutischen Zirkel vertieft werden und damit ein Verständnis für das Empfinden entwickeln und einen Zugang zu der Perspektive der betroffenen Mädchen und jungen Frauen finden - mit dem Gedanken, dass professionelles Handeln Verstehen voraus setzt.

Anbieter: buecher
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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,3, Duale Hochschule Gera-Eisenach (ehem. Berufsakademie Thürigen in Gera), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie spüren und fühlen Mädchen und junge Frauen in Entfremdungszuständen ihren Körper und wie äußern sie das? Was beendet den Zustand der Körperentfremdung? Diese Fragen sollen in der vorliegenden Studienarbeit untersucht und beantwortet werden. Selbstverletzendes Verhalten wird in zwei Hauptgruppen unterteilt. Zum einen in kulturell sanktionierte Selbstverletzung - darunter zählen Piercingformen und Tattoos - und zum anderen in deviantes selbstverletzendes Verhalten bei Menschen mit psychischen Erkrankungen, wobei das Phänomen der Depolarisation und Körperentfremdung wirken kann (vgl. Schoppmann 2003, S. 18). Dieser Arbeit wird sich auf die letzte Kategorie beschränken. Diese Fragestellungen der Arbeit sollen dazu beitragen, das Phänomen der Körperentfremdung und der Depersonalisation aus der Perspektive der Betroffenen - die als Experten ihres Leidens verstanden werden sollten - mit besonderer Beachtung ihres Empfindens zu verstehen und zu erklären. Dafür wird zu Beginn erläutert, was Selbstverletzung ist und welche Theorien zur Entstehung dieser bestehen. Da selbstverletzendes Verhalten - wie oben erwähnt - einen engen Zusammenhang mit Entfremdungserlebnissen aufweist, wird der Schwerpunkt der Arbeit darauf gelegt und die damit verbundenen Theorien, Auslöser, Stadien und Funktionen beleuchtet, wie auch die Möglichkeiten der Rückkehr aus solchen Empfindungen beschrieben. Um die Bedeutung der Selbstverletzung für die Betroffenen allumfassend verstehen zu können, soll ein Verständnis für die einzelnen Elemente des Verletzungsprozesses entwickelt werden. Außerdem bezieht sich das Erkenntnisinteresse dieser Studienarbeit auf das persönliche Erleben von Mädchen und jungen Frauen, weshalb aus der Perspektive der hermeneutischen Phänomenologie an das Thema herangegangen werden soll. Dafür werden möglichst viele Zitate von Betroffenen verwendet, welche mit dem hermeneutischen Zirkel vertieft werden und damit ein Verständnis für das Empfinden entwickeln und einen Zugang zu der Perspektive der betroffenen Mädchen und jungen Frauen finden - mit dem Gedanken, dass professionelles Handeln Verstehen voraus setzt.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Wie viele Gesichter hat die Angst?
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Tatort Familie. Väter vergehen sich an ihren Töchtern. Mütter schauen weg. Verwandte und Nachbarn schweigen. Fast 15 Jahre wird Ursula von ihrem Vater, einem Berufssoldaten und engagierten Kommunalpolitiker, sexuell missbraucht und gequält. Sie überlebt, aber ihre Persönlichkeit zerfällt. Der Körper kann den Qualen nicht entfliehen, also tut es die Seele. Sie spaltet sich auf. Aus dem einen kleinen Ich wird erst ein zweites, dann ein drittes, ein viertes und ein fünftes, und über die Jahre kommen immer weitere Persönlichkeiten hinzu.Anfang der 1990er-Jahre erkennt Ursula, dass sie eine multiple Persönlichkeit ist. Zu diesem Zeitpunkt hat sie bereits mehrere Suizidversuche und Klinikaufenthalte hinter sich. Zusammen mit einer Sozialpädagogin und einer Therapeutin macht sie sich auf, ihr vielfältiges Innenleben zu ergründen. Es ist ein langer und beschwerlicher Weg. Nur langsam lernen die Innenpersonen, sich gegenseitig zu akzeptieren, miteinander zu kooperieren, ein Wir-Gefühl zuentwickeln.Mittlerweile hat sich Ursula eine Lebensqualität geschaffen, die für Multiple nicht selbstverständlich ist. Nach wie vor aber ist auch für sie jeder Tag eine Gratwanderung zwischen Leben, Überleben und Resignation. Noch immer ist ihr Handicap eines der größten Tabus in Deutschland. Noch immer haben Multiple keine Lobby. Sie stoßen auf Ignoranz, erhalten kaum Unterstützung und verzweifeln an Verständnislosigkeit. Ihr Handicap wird nur selten diagnostiziert. Kompetente Therapeutinnen und Therapeuten sind rar und haben lange Wartezeiten. Eine durchgängige Therapiefinanzierung ist nicht sichergestellt. Krankenkassen haben Leistungsgrenzen und überlassen die Betroffenen danach sich selbst. Versorgungsämter, die Opfern unter anderem von sexueller Gewalt nach ihrer Anerkennung nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) die Weiterführung ihrer therapeutischen Heilbehandlung ermöglichen müssen, lehnen Anträge immer wieder ab, schöpfen sämtliche Rechtsmittel aus, um nicht zahlen zu müssen, und zermürben die Antragsteller systematisch. Betreute Selbsthilfegruppen sind Mangelware. Fundierte Sozialarbeit existiert gar nicht. Traurige Konsequenz: Viele Multiple können nicht arbeiten, leben am Rande des Existenzminimums. Sie können nicht allein einkaufen oder ins Kino gehen. Viele geben auf. Sie bringen sich um oder lassen sich in psychiatrischen Kliniken wegsperren.Dieses Buch soll dazu beitragen, die Öffentlichkeit für die multiple Persönlichkeitsstörung zu sensibilisieren.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Wie viele Gesichter hat die Angst?
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Tatort Familie. Väter vergehen sich an ihren Töchtern. Mütter schauen weg. Verwandte und Nachbarn schweigen. Fast 15 Jahre wird Ursula von ihrem Vater, einem Berufssoldaten und engagierten Kommunalpolitiker, sexuell missbraucht und gequält. Sie überlebt, aber ihre Persönlichkeit zerfällt. Der Körper kann den Qualen nicht entfliehen, also tut es die Seele. Sie spaltet sich auf. Aus dem einen kleinen Ich wird erst ein zweites, dann ein drittes, ein viertes und ein fünftes, und über die Jahre kommen immer weitere Persönlichkeiten hinzu.Anfang der 1990er-Jahre erkennt Ursula, dass sie eine multiple Persönlichkeit ist. Zu diesem Zeitpunkt hat sie bereits mehrere Suizidversuche und Klinikaufenthalte hinter sich. Zusammen mit einer Sozialpädagogin und einer Therapeutin macht sie sich auf, ihr vielfältiges Innenleben zu ergründen. Es ist ein langer und beschwerlicher Weg. Nur langsam lernen die Innenpersonen, sich gegenseitig zu akzeptieren, miteinander zu kooperieren, ein Wir-Gefühl zuentwickeln.Mittlerweile hat sich Ursula eine Lebensqualität geschaffen, die für Multiple nicht selbstverständlich ist. Nach wie vor aber ist auch für sie jeder Tag eine Gratwanderung zwischen Leben, Überleben und Resignation. Noch immer ist ihr Handicap eines der größten Tabus in Deutschland. Noch immer haben Multiple keine Lobby. Sie stoßen auf Ignoranz, erhalten kaum Unterstützung und verzweifeln an Verständnislosigkeit. Ihr Handicap wird nur selten diagnostiziert. Kompetente Therapeutinnen und Therapeuten sind rar und haben lange Wartezeiten. Eine durchgängige Therapiefinanzierung ist nicht sichergestellt. Krankenkassen haben Leistungsgrenzen und überlassen die Betroffenen danach sich selbst. Versorgungsämter, die Opfern unter anderem von sexueller Gewalt nach ihrer Anerkennung nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) die Weiterführung ihrer therapeutischen Heilbehandlung ermöglichen müssen, lehnen Anträge immer wieder ab, schöpfen sämtliche Rechtsmittel aus, um nicht zahlen zu müssen, und zermürben die Antragsteller systematisch. Betreute Selbsthilfegruppen sind Mangelware. Fundierte Sozialarbeit existiert gar nicht. Traurige Konsequenz: Viele Multiple können nicht arbeiten, leben am Rande des Existenzminimums. Sie können nicht allein einkaufen oder ins Kino gehen. Viele geben auf. Sie bringen sich um oder lassen sich in psychiatrischen Kliniken wegsperren.Dieses Buch soll dazu beitragen, die Öffentlichkeit für die multiple Persönlichkeitsstörung zu sensibilisieren.

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Die biopsychosozialen Voraussetzungen der Disso...
18,50 € *
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Emden, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen meines Studiums habe ich über ein Jahr einen Tag in der Woche in der Tagesstätte für Menschen mit seelischen Behinderungen in Norden gearbeitet. Diese Praxistätigkeit habe ich im Rahmen eines Projektstudiums absolviert.Während dieser Zeit wurde eine neue Klientin zur Besucherin der Tagesstätte. Die Klientin befindet sich im mittleren Erwachsenenalter und leidet an der psychischen Krankheit der Dissoziativen Identitätsstörung. Diese Diagnose bedeutete für die Mitarbeiter der Einrichtung eine neue Herausforderung. Der größte Teil der Besucher leidet an Psychosen, die häufig daraus entstanden waren, dass Drogen, Alkohol oder Medikamente missbraucht wurden. Bei anderen lagen Depressionen vor, die vielfach auf der Basis chronischer Schmerzen entstanden waren. Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung waren bisher nicht Besucher der Tagesstätte.Für mich wurde das Projektstudium gerade mit diesem Neuzugang sehr spannend. Mich hat die Klientin sehr fasziniert, da es sich um eine sehr intelligente und kreative Persönlichkeit handelt, die sich ihrer verschiedenen Persönlichkeiten bewusst ist und offen damit umgeht. Mit Hilfe ihrer Therapeutin hatte sie bereits die Persönlichkeiten kennen gelernt, mit denen sie ihren Körper teilen muss und konnte so auch über die Wechsel und Gründe für das Wechseln der Persönlichkeiten Auskunft geben. Darüber hinaus kannte sie deren Funktion im System der Persönlichkeiten und wusste über deren Eigenschaften Bescheid.Das erste Erleben eines solchen Wechsels ergab sich für mich in einem anderen Zusammenhang. Ich arbeite in der Einrichtung Tomtes Hof e.V., einem Hof, der sich darauf spezialisiert hat für Menschen in allen Lebenslagen einen Raum zu schaffen, in dem die Begegnung mit Tier und Natur ermöglicht wird. Eine Gruppe der Tagesstätte besucht regelmäßig diese Einrichtung und wird von mir dort betreut.Eines Tages war auch die Klientin mit der Dissoziativen Identitätsstörung für einen dieser Besuche auf dem Hof eingeplant. Ihr selbst, den Betreuern und auch mir war bewusst, dass sich gerade in diesem Zusammenhang einige ihrer Kind-Persönlichkeiten nicht nehmen lassen würden, zum Vorschein zu kommen, um auch etwas von diesem Besuch haben zu können. Im Vorfeld wurde deshalb mit der Klientin besprochen, wie wir im Falle des Persönlichkeitswechsels zu reagieren haben. Sie erklärte uns, dass sie mit ihrer Therapeutin eine Möglichkeit erarbeitet habe, mit ihren Persönlichkeiten zu kommunizieren. [...]

Anbieter: buecher
Stand: 24.02.2020
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Die biopsychosozialen Voraussetzungen der Disso...
17,99 € *
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Emden, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen meines Studiums habe ich über ein Jahr einen Tag in der Woche in der Tagesstätte für Menschen mit seelischen Behinderungen in Norden gearbeitet. Diese Praxistätigkeit habe ich im Rahmen eines Projektstudiums absolviert.Während dieser Zeit wurde eine neue Klientin zur Besucherin der Tagesstätte. Die Klientin befindet sich im mittleren Erwachsenenalter und leidet an der psychischen Krankheit der Dissoziativen Identitätsstörung. Diese Diagnose bedeutete für die Mitarbeiter der Einrichtung eine neue Herausforderung. Der größte Teil der Besucher leidet an Psychosen, die häufig daraus entstanden waren, dass Drogen, Alkohol oder Medikamente missbraucht wurden. Bei anderen lagen Depressionen vor, die vielfach auf der Basis chronischer Schmerzen entstanden waren. Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung waren bisher nicht Besucher der Tagesstätte.Für mich wurde das Projektstudium gerade mit diesem Neuzugang sehr spannend. Mich hat die Klientin sehr fasziniert, da es sich um eine sehr intelligente und kreative Persönlichkeit handelt, die sich ihrer verschiedenen Persönlichkeiten bewusst ist und offen damit umgeht. Mit Hilfe ihrer Therapeutin hatte sie bereits die Persönlichkeiten kennen gelernt, mit denen sie ihren Körper teilen muss und konnte so auch über die Wechsel und Gründe für das Wechseln der Persönlichkeiten Auskunft geben. Darüber hinaus kannte sie deren Funktion im System der Persönlichkeiten und wusste über deren Eigenschaften Bescheid.Das erste Erleben eines solchen Wechsels ergab sich für mich in einem anderen Zusammenhang. Ich arbeite in der Einrichtung Tomtes Hof e.V., einem Hof, der sich darauf spezialisiert hat für Menschen in allen Lebenslagen einen Raum zu schaffen, in dem die Begegnung mit Tier und Natur ermöglicht wird. Eine Gruppe der Tagesstätte besucht regelmäßig diese Einrichtung und wird von mir dort betreut.Eines Tages war auch die Klientin mit der Dissoziativen Identitätsstörung für einen dieser Besuche auf dem Hof eingeplant. Ihr selbst, den Betreuern und auch mir war bewusst, dass sich gerade in diesem Zusammenhang einige ihrer Kind-Persönlichkeiten nicht nehmen lassen würden, zum Vorschein zu kommen, um auch etwas von diesem Besuch haben zu können. Im Vorfeld wurde deshalb mit der Klientin besprochen, wie wir im Falle des Persönlichkeitswechsels zu reagieren haben. Sie erklärte uns, dass sie mit ihrer Therapeutin eine Möglichkeit erarbeitet habe, mit ihren Persönlichkeiten zu kommunizieren. [...]

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