Angebote zu "Gespräche" (97 Treffer)

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Glaube und Rituale im medizinischen Kontext (eB...
18,99 € *
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Medizin und Religion ist gemeinsam, dass sie dann ins Spiel kommen, wenn Menschen an existenzielle Grenzen stossen. Glaube und Rituale können in Krankheit, Leid und Sterben für Betroffene und Angehörige wichtige Brückenfunktionen übernehmen. Dies kann den Spitalbetrieb, aber auch Seelsorge- und Gesundheitsfachpersonen situativ oder strukturell herausfordern. Das vielfältige Lesebuch erhebt in Interviews mit Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Gesundheitsfachpersonen, was jeweils unter Krankheit und Heilwerden, unter Mitteln und Methoden verstanden wird. Die persönlichen Gespräche zeigen beispielhaft für unterschiedliche Religionen und Kulturkreise, wie Kommunikation gelingen und ein kreativer Umgang mit schwierigen Situationen in Einzelfällen gefunden werden kann. Wichtiges Hintergrundwissen liefern Interviews mit Expertinnen und Experten u. a. für Recht, Interkulturelle Kommunikation und Spiritual Care. Das Buch führt Fachpersonen aus dem Bereich Gesundheit, Seelsorge und Sozialarbeit anschaulich anhand konkreter Texte in die breite Thematik ein und regt zu weiterem Nachdenken an.

Anbieter: buecher
Stand: 05.08.2020
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Unbeugsam & Unbequem
18,50 € *
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Das vorliegende Debatten-Buch zeigt antifaschistische, widerständige Praxen auf und diskutiert anhand von sechs konkreten Politikfeldern Strategien, um eine handlungsfähige Gegenöffentlichkeit gegenüber der erstarkenden extremen Rechten zu schaffen. Dabei werden rechtliche, mediale, aktionistische sowie politstrategische Möglichkeiten gemeinsam mit Akteur innen besprochen. Im Zentrum steht die Frage, wie widerständige Strategien entwickelt und der modernisierten extremen Rechten praktisch entgegengetreten werden kann. Die Diskussionen liefern dabei weder abschließende noch allgemeingültige Strategien, die von Leser innen und Gesprächspartner innen lediglich angewendet werden müssten. Vielmehr spiegelt der Band in den ausgewählten Politik-Bereichen die ergebnisoffenen und teils kontroversen Debatten über ein wirksames Vorgehen gegen die modernisierte extreme Rechte wider und führt so auch zu neuen, gemeinsamen Überlegungen.Die Themenbereiche, zu denen Gespräche geführt wurden, sind: 1. Journalismus und Medienarbeit; 2. Recherche und Dokumentation; 3. Straßenaktivismus und zivilgesellschaftliche Mobilisierungen; 4. Netzpolitik; 5. Politische Bildung und Sozialarbeit; 6. Parlamentarische, stadt- und lokalpolitische Möglichkeiten gegen die modernisierte extreme Rechte

Anbieter: buecher
Stand: 05.08.2020
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Unbeugsam & Unbequem
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Das vorliegende Debatten-Buch zeigt antifaschistische, widerständige Praxen auf und diskutiert anhand von sechs konkreten Politikfeldern Strategien, um eine handlungsfähige Gegenöffentlichkeit gegenüber der erstarkenden extremen Rechten zu schaffen. Dabei werden rechtliche, mediale, aktionistische sowie politstrategische Möglichkeiten gemeinsam mit Akteur innen besprochen. Im Zentrum steht die Frage, wie widerständige Strategien entwickelt und der modernisierten extremen Rechten praktisch entgegengetreten werden kann. Die Diskussionen liefern dabei weder abschließende noch allgemeingültige Strategien, die von Leser innen und Gesprächspartner innen lediglich angewendet werden müssten. Vielmehr spiegelt der Band in den ausgewählten Politik-Bereichen die ergebnisoffenen und teils kontroversen Debatten über ein wirksames Vorgehen gegen die modernisierte extreme Rechte wider und führt so auch zu neuen, gemeinsamen Überlegungen.Die Themenbereiche, zu denen Gespräche geführt wurden, sind: 1. Journalismus und Medienarbeit; 2. Recherche und Dokumentation; 3. Straßenaktivismus und zivilgesellschaftliche Mobilisierungen; 4. Netzpolitik; 5. Politische Bildung und Sozialarbeit; 6. Parlamentarische, stadt- und lokalpolitische Möglichkeiten gegen die modernisierte extreme Rechte

Anbieter: buecher
Stand: 05.08.2020
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Sprache als Handwerkszeug der Sozialarbeit
56,95 € *
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In dieser Arbeit wird ein erster Blick auf das von Sprachwissenschaft und Sozialarbeit vernachlässigte Thema Sprache und Sozialarbeit geworfen. Zu diesem Zweck wurden Gespräche zwischen Sozialarbeiterinnen und ihren KlientInnen untersucht sowie Interviews mit den jeweiligen Sozialarbeiterinnen und KlientInnen geführt. Unter anderen wurde damit folgenden Fragen nachgegangen: Welche Gemeinsamkeiten bzw. Differenzen im Sprachverhalten der Sozialarbeiterinnen und KlientInnen gibt es? Welche Rückschlüsse sind im Hinblick auf die Fachsprache Sozialarbeit zu ziehen? Welche Kommunikationshindernisse treten auf und wie wird damit umgegangen? Welche Formen der sprachlichen Beziehungsarbeit sind zu beschreiben? Wie wird das Thema von den ProtagonistInnen reflektiert, findet überhaupt eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema statt? Die Ergebnisse dieser Untersuchung überraschen, erstaunen, machen nachdenklich, vor allem aber regen sie zu weiteren Fragen und zu einem bewussteren Umgang mit Sprache an.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.08.2020
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Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht. Zur B...
44,99 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Hochschule Esslingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit ist für all die Menschen geschrieben, die als Betroffene oder Angehörige unter einer Alkoholsucht leiden und denen mein ganzer Respekt und meine Wertschätzung gilt.Bedingt durch meine eigene Geschichte, sind mir Menschen mit Alkoholproblemen, ihr "Suchen", oft auch ihre Verzweiflung nicht unbekannt, sondern sehr vertraut.In der Arbeit mit süchtigen Menschen traten immer wieder Werte- und Sinnfragen auf. Ich nahm diese auf und es entwickelten sich eher Gespräche, die dem Bereich der Spiritualität zuzuordnen wären, als dem der herkömmlichen Suchtberatung.Dem anderen die Möglichkeit zu geben sich für diese ihm innewohnende "schöpferische Quelle" zu öffnen oder sie ihm zugänglich zu machen, sah ich als das eigentliche Bestreben meiner Beratungsarbeit an und soll hier u.a. erstmals in Worte gekleidet werden.Durch meine spätere Arbeit in der Psychosozialen Beratungsstelle als Honorarkraft stellte ich mehr und mehr fest, dass all diese Menschen auf einer Art "Suche" sind. Wonach sie letztendlich suchten, war vielen zu Beginn noch gar nicht klar und ich verstand meine Aufgabe eher als eine Art "Fährtensucherin", die ihnen bei ihrer "Suche" behilflich sein wollte.Ich möchte in dieser Arbeit ausführen, was hinter der Hypothese: "Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht" steckt, was für sie spricht und was eventuell dagegen.Ich versuche aufzuzeigen, welchen Stellenwert und welche Bedeutung "Wertefragen" bei dieser Suche für die Klienten haben, welche Rolle die Einstellung des Beraters zu seinen eigenen Werten spielt und welche Auswirkungen diese Einstellung auf die "Hilfevermittlung" hat.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.08.2020
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Selbstbetroffenheit in der Krebsberatung
45,40 € *
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Krebs ist eine Volkskrankheit. Dass in Zeiten von Kürzungen im Sozialbereich die Unterstützung jenseits der konventionell medizinischen Kürzungen insbesondere im psychosozialem Bereich limitiert ist, wird jedem Betroffenen schnell klar. Aus dem Krankenhaus entlassen und mit den klassischen Therapien versorgt, wird der Zugang zu einer Beratungsstelle oft als sehr hilfreiche Ressource erlebt, in welcher zunehmend auch selbstbetroffene Fachkräfte tätig sind.Der Zugang zu selbstbetroffenen Fachkräften wird aus Patientensicht als wertvoll wahrgenommen: „Gespräche und Hilfe auf Augenhöhe“ kombiniert mit professioneller Hilfe.Die durchgeführte empirische Studie beleuchtet das Feld der Erfahrungen von selbstbetroffenen Fachkräften. Leitfrage ist hierbei: Welche spezifischen Potenziale und Grenzen erleben selbstbetroffene Fachkräfte aus den Bereichen sozialer Arbeit, Medizin und Psychologie, die in der psychosozialen Krebsberatung tätig sind?Im Rahmen des problemzentrierten Interviews waren selbstbetroffene Fachkräfte in den Versorgungseinrichtungen der Psychoonkologie, der klinischen Sozialarbeit und privater psychotherapeutischer Praxen bereit, ihr Wissen, ihre Erfahrungen, ihre erlebten Ressourcen und Grenzen zu teilen.Es wird zudem das Angebot der gängigen psychosozialen Hilfen diskutiert, sowie der medizinisch aktuelle Stand der Erkenntnisse zu Krebserkrankungen mit dem Fokus auf die psychophysischen und psychosozialen Folgen für die Betroffenen und die Möglichkeiten der Behandlung sowie der Therapie erläutert.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.08.2020
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Mobbing - Schicksal oder Schuld der Opfer?
38,00 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Hannover (Unbekannt), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:Dieses Thema habe ich aus persönlichem Interesse gewählt. Mobbing ist in erster Linie ein psychosoziales Problem. Diese Bezeichnung für eine Form von Psychoterror am Arbeitsplatz gibt es erst seit wenigen Jahren. Das Phänomen gibt es sicherlich schon lange - wenn nicht sogar schon immer. Durch Heinz Leymann ist diese sehr ernst zu nehmende Problematik zum erstenmal benannt und damit einer immer breiter werdenden Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.Anfänglich wurde die Bezeichnung Mobbing für bestimmte Verhaltensweisen bei Tieren verwendet, dann nämlich, wenn Tiergruppen Angriffe auf ein einzelnes Tier richteten, um dieses zu verscheuchen. Auch im Zusammenhang mit Gruppengewalt bei Kindern fand dieser Begriff Anwendung. Heinz Leymann gebrauchte diesen Ausdruck erstmals für ähnliche Begebenheiten im Arbeitsleben. Er begann mit seinen Forschungen über direkte und indirekte Angriffe in der Arbeitswelt gegen Ende der 70er Jahre in Schweden. 1984 publizierte er einen ersten kurzen Bericht über dieses Thema, welches er dann Mobbing nannte. Im Jahre 1993 erschien sein erstes deutschsprachiges Buch, in dem sämtliche Erfahrungen, die man bis dahin in ganz Skandinavien auf diesem Gebiet gemacht hatte, zusammengefasst wurden. Die Rückmeldungen vieler Leser auf das Mobbingbuch ließen erkennen, dass es auf sie auch - wie beabsichtigt - eine therapeutische Wirkung ausübte. Sie konnten erkennen, dass die 'Schuld' für ihr Schicksal nicht bei ihnen allein oder gar nicht bei ihnen liegt. Der Aussage dieser Leser/innen konnte ich mich während eines Praktikums anschließen. Zu Beginn meines Studiums im ersten Semester im Rahmen eines sechswöchigen Blockpraktikums in einem Sprachheilkindergarten erlebte ich Mobbing an mir selbst. Dadurch bin ich - dank der Gespräche mit einer früheren Arbeitskollegin - auf das Thema überhaupt erst aufmerksam geworden. Aufgrund gezielter fachspezifischer Hilfe, die ich mir zu dem Zeitpunkt von außen holte, war ich in der Lage, in einem Gespräch mit dem Leiter des Kindergartens die ganze Problematik - allerdings erst gegen Ende des Praktikums - anzusprechen. Es stellte sich heraus, dass in der Gruppe, der ich zugeteilt worden war, schon längere Zeit ungelöste Konflikte herrschten.Mobbing ist für außenstehende Personen ein sehr schwer nachzuvollziehender Prozess, der in seiner tiefgreifenden Wirkung oft unterschätzt oder gar nicht verstanden wird. Durch die Erörterung von Mobbing in den deutschen Medien hat es viele Missverständnisse gegeben. Es wird vielfach weniger das Phänomen eines sozialen Prozesses darunter verstanden, welches bislang noch nicht in dieser Weise wahrgenommen wurde, sondern häufig werden Konflikte, Streitereien, Gehässigkeiten, Beleidigungen, Unverschämtheiten oder auch psychische Nötigung im Arbeitsleben fälschlicherweise als Mobbing bezeichnet, ohne jedoch die wissenschaftlich erforschten Zusammenhänge dabei zu berücksichtigen.Die Literaturrecherche im Rahmen dieser Arbeit ergab, daß das Thema vor allem in Form von Ratgeberliteratur bearbeitet wurde. Mobbing wurde größtenteils kommerziell ausgeschlachtet. Leymann wird zwar als Begründer des Begriffes durchgängig erwähnt, Fakten werden übernommen, das Mobbing-Geschehen aber wird von seiner ganzheitlichen Bedeutung losgelöst und in vereinfachter oder entstellter - oft verharmlosender Weise dargestellt. Es ist dann von 'Streithähnen' die Rede, von denen dann einer in die 'Opferrolle schlüpft'. Hier ein konkretes Beispiel: Wo Scherz oder noch zumutbare Stichelei aufhören und der Psychoterror beginnt, haben Arbeitspsychologen ungefähr so definiert: Wird die Mitarbeiterin von ihrem Chef einmal als dusselige Kuh tituliert, hat sie noch keine Chance, in die ...

Anbieter: Dodax
Stand: 05.08.2020
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Der Einfluss funktionaler Erziehungsberatung au...
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Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Technische Universität Dresden (Childhood, Research and Education Kindheitsforschung, Beratung und Bildung), Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt Begegnungen und Gespräche, die unerwarteter Weise Einfluss auf den Verlauf des weiteren Lebens nehmen. So traf ich am Anfang des Jahres 2013 eine Person, die sehr unter den Verhaltensweisen seines damaligen Partners litt. Jene führten beide Konfliktpartein auf das Asperger-Syndrom zurück. Die genannte Person hoffte, dass ich aufgrund meines Studiums etwas über das Wesen dieser Krankheit sowie sinnvolle Handlungsschritte erläutern könnte. Doch musste ich feststellen, dass mir dies nicht möglich war.So begann ich, mich intensivst mit diesem Thema zu beschäftigen, um entsprechende Antworten bieten zu können, aber auch, um mein Wissensdurst diesbezüglich zu stillen. Dabei traf ich auf einen reichen Fundus von populärwissenschaftlicher sowie Fachliteratur sowie zahlreiche Filme, die sich mit diesem Thema befassen. Zu diesen gehören beispielsweise Das grüne Leuchten, Im Weltraum gibt es keine Gefühle, Dancer in the dark und Rayman. Während dieser Recherchen, kamen zahlreiche Vorurteile und Stereotypen zum Vorschein. Zu diesen gehört der Glaube, dass alle Autisten über besonders überdurchschnittliche Fähigkeiten in einem speziellen Bereich verfügen, keine Gefühle empfinden oder kein Leben gemäß gesellschaftlicher Normen führen können. Doch die Realität ist weitaus vielschichtiger. Viele Menschen, die an AS leiden, stehen mitten im Leben, gehen einer geregelten Arbeit nach und haben Partner sowie Kinder. Ich in froh, eben diese Menschen im Rahmen meiner Recherchen getroffen zu haben.All das neu erworbene Wissen trat nun in Interaktion mit Bereichen aus der Pädagogik und Psychologie, die mich bereits zuvor stark interessierten. Dazu gehört zum Beispiel die Erziehungsberatung. Durch mein Praktikum im Sommer 2012 in diesem Bereich, gelangte ich zu der Überzeugung, dass diese Form der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe geeignet ist, um die Entwicklungsprognose von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien merklich zu verbessern. Deswegen gehört die Erziehungsberatung zu meinen präferierten Arbeitsbereichen nach meinem Studium. Darüber hinaus interessiert mich seit meinem Masterstudium der systemische Ansatz der Beratung sehr. Der Grundgedanke, dass Probleme eines Individuums letztlich auf dysfunktionale Gegebenheiten seiner unmittelbaren sozialen Umwelt zurückzuführen sind, ist deckungsgleich mit persönlichen, privaten und beruflichen Erfahrungen.[...]

Anbieter: Dodax
Stand: 05.08.2020
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Über den Umgang mit psychotischen Patienten in ...
39,99 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Das vielfältige Erscheinungsbild von Psychosen sorgt bei Betroffenen, Angehörigen und Professionellen immer wieder für Verunsicherung, Ratlosigkeit oder Ohnmacht und führt zu erheblichen Veränderungen aller Lebensbereiche sowie der zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Symptome von Psychosen wirken auf Außenstehende meist befremdlich oder gar bedrohlich. Wenn jemand in eine Psychose gerät, dann gerät die Umwelt in Aufruhr. Die Auswirkungen und Erscheinungsformen dieser Erkrankung stellen somit für alle Beteiligten eine schwierige und komplexe Situation dar.In dieser Diplomarbeit möchte ich mich zwar ganzheitlich mit dem Phänomen "Psychose" auseinandersetzen, aber vor allem einen Praxisbezug zur sozialpädagogischen Arbeit mit psychotischen Menschen herstellen. Da mit dieser Erkrankung insbesondere Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich einhergehen und diese nicht selten zur Ausgrenzung und Isolation der Betroffenen führen, möchte ich der Frage nachgehen, wie sich eine tragende Beziehung mit Menschen in einer Psychose gestalten lässt. Die vorliegende Arbeit ist folglich ein Versuch, spezifische Schwierigkeiten im professionellen Umgang mit psychotischen Menschen zu benennen und Handlungsmethoden aufzuzeigen. Weiterhin widme ich meine Aufmerksamkeit den Übertragungs- und Gegenübertragungsprozessen, welche im Laufe der Beziehungsarbeit auftreten können und recht komplexe Dynamiken in der Beziehung erzeugen. Um Verständnis für diese Prozesse zu erlangen, ist es von Nöten, die Rolle des Helfers zu beleuchten und seine Verhaltensweisen gegenüber den Betroffenen zu reflektieren. Des Weiteren ist diese Arbeit eine Versuch, die Literatur und die Beiträge verschiedener Autoren zum Thema Psychose zusammenzufassen und gegenüber zu stellen.Impuls und Anregung für diese Diplomarbeit ist meine Praxiserfahrung aus dem Betreuten Wohnen mit psychiatrisch erkrankten Menschen, die ich im Laufe der Ausarbeitung mit einfließen lasse. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Betroffenen, von denen ich im Rahmen vieler Gespräche und Begegnungen lernen durfte, was es heißt, sich der Herausforderung einer psychotischen Krise zu stellen.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.08.2020
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