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Fußballfans in Deutschland. Eine Subkultur im W...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, 47 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Manche Leute halten Fußball für eine Sache von Leben und Tod. Ich bin von dieser Einstellung sehr enttäuscht. Ich kann Ihnen versichern, es ist sehr viel wichtiger als das!" (Bill Shankly, Manager des FC Liverpool) Fußball ist ein Massenphänomen und alleine deshalb schon aus soziologischer Sicht interessant. Außerdem bin ich persönlich nun schon seit über 15 Jahren selbst Fußballfan. Für einige Spiele fahre ich mehrere hundert Kilometer quer durch die Bundesrepublik. Vor den Spielen bin ich nervös und angespannt, nach den Spielen entweder glücklich oder enttäuscht. Mein Hobby ist nicht nur äußerst zeitintensiv, sondern auch ziemlich kostspielig: Dauerkarte, Mitgliedsbeitrag, Auswärtsfahrten, Fan-Artikel etc.. Wenn mich jemand fragt, warum ich das alles mache, habe ich allerdings keine passende Antwort parat, zumal ich Fan eines Vereins bin, der in den letzten Jahren den Sturz aus der ersten Bundesliga bis in die Verbandsliga durchgemacht hat. Somit gab es nur äußerst selten Gründe zur Freude. Die Gegner und Stadien werden zunehmend uninteressanter, die Fußballspiele mehr und mehr unästhetisch, die Stimmung im Stadion wird immer schlechter. Jedoch gehe ich jedes Mal wieder hin und versuche, möglichst kein Spiel zu verpassen. Warum? Diese Frage nicht nur für andere Menschen, sondern vielleicht auch einmal für mich selbst zu beantworten, ist das erste Ziel dieser Arbeit. Der zweite Aspekt, mit dem ich mich beschäftigen möchte, sind Veränderungen, die das gesellschaftliche ,Ereignis' Fußball und damit auch große Teile dessen Fanszene erfahren haben. Die Kommerzialisierung des Profifußballs hat nicht nur ökonomisch weitreichende Folgen gehabt, die Auswirkungen bekommen auch, wenn nicht sogar vor allem, die Fußballfans zu spüren. Einige Sozialarbeiter haben aufgrund ihres Berufes mit Fußballfans zu tun. So z.B. in den zahlreichen Fanprojekten der oberen Fußballligen. Was ist ein Fanprojekt? Wie wird dort gearbeitet? Inwiefern wird dort soziale Arbeit geleistet? Das Klientel der Fanprojekte hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Arbeiten die Fanprojekte noch zeitgemäß und wo liegt die Zukunft der Fanprojekte? Diese Fragen zumindest ansatzweise zu beantworten ist das dritte Ziel meiner Diplomarbeit. Wenn ich im Stadion stehe, bin ich parteiisch. Für mich zählt lediglich mein Verein, die SG Wattenscheid 09. Dieser Arbeit hoffe ich jedoch die nötige Objektivität gegeben zu haben - selbst als Fußballfan.

Anbieter: buecher
Stand: 26.05.2020
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, 47 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Manche Leute halten Fußball für eine Sache von Leben und Tod. Ich bin von dieser Einstellung sehr enttäuscht. Ich kann Ihnen versichern, es ist sehr viel wichtiger als das!" (Bill Shankly, Manager des FC Liverpool) Fußball ist ein Massenphänomen und alleine deshalb schon aus soziologischer Sicht interessant. Außerdem bin ich persönlich nun schon seit über 15 Jahren selbst Fußballfan. Für einige Spiele fahre ich mehrere hundert Kilometer quer durch die Bundesrepublik. Vor den Spielen bin ich nervös und angespannt, nach den Spielen entweder glücklich oder enttäuscht. Mein Hobby ist nicht nur äußerst zeitintensiv, sondern auch ziemlich kostspielig: Dauerkarte, Mitgliedsbeitrag, Auswärtsfahrten, Fan-Artikel etc.. Wenn mich jemand fragt, warum ich das alles mache, habe ich allerdings keine passende Antwort parat, zumal ich Fan eines Vereins bin, der in den letzten Jahren den Sturz aus der ersten Bundesliga bis in die Verbandsliga durchgemacht hat. Somit gab es nur äußerst selten Gründe zur Freude. Die Gegner und Stadien werden zunehmend uninteressanter, die Fußballspiele mehr und mehr unästhetisch, die Stimmung im Stadion wird immer schlechter. Jedoch gehe ich jedes Mal wieder hin und versuche, möglichst kein Spiel zu verpassen. Warum? Diese Frage nicht nur für andere Menschen, sondern vielleicht auch einmal für mich selbst zu beantworten, ist das erste Ziel dieser Arbeit. Der zweite Aspekt, mit dem ich mich beschäftigen möchte, sind Veränderungen, die das gesellschaftliche ,Ereignis' Fußball und damit auch große Teile dessen Fanszene erfahren haben. Die Kommerzialisierung des Profifußballs hat nicht nur ökonomisch weitreichende Folgen gehabt, die Auswirkungen bekommen auch, wenn nicht sogar vor allem, die Fußballfans zu spüren. Einige Sozialarbeiter haben aufgrund ihres Berufes mit Fußballfans zu tun. So z.B. in den zahlreichen Fanprojekten der oberen Fußballligen. Was ist ein Fanprojekt? Wie wird dort gearbeitet? Inwiefern wird dort soziale Arbeit geleistet? Das Klientel der Fanprojekte hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Arbeiten die Fanprojekte noch zeitgemäß und wo liegt die Zukunft der Fanprojekte? Diese Fragen zumindest ansatzweise zu beantworten ist das dritte Ziel meiner Diplomarbeit. Wenn ich im Stadion stehe, bin ich parteiisch. Für mich zählt lediglich mein Verein, die SG Wattenscheid 09. Dieser Arbeit hoffe ich jedoch die nötige Objektivität gegeben zu haben - selbst als Fußballfan.

Anbieter: buecher
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Sozialarbeit mit männlichen gewaltbereiten Fußb...
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Sozialarbeit mit männlichen gewaltbereiten Fußballfans ab 34.99 EURO Aspekte der Sozialisation/Ausbildung des Trinkverhaltens und des Auftretens der Polizei als Erklärungsansätze für Gewalt im Rahmen eines Fußballspiels

Anbieter: ebook.de
Stand: 26.05.2020
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Aggressive Handlungen bei Fußballfans
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Coburg (FH), Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Arbeit welche es versucht, die Entstehung der Aggressionen bei Fußballfans zu beleuchten und anhand von typischen Aggressionstheorien zu begründen. Neben der theoretischen Beleuchtung der Entstehung der Aggression, werden auch praktische Ursachen gesucht. Zu guter Letzt gibt es einen Ausblick auf Präventionsansätze und Hinweise, wie die Gewalt in den Fußballstadien in Zukunft eingedämmt werden könnte.Eine interessante Arbeit, auch für den normalen Fußballfan. Einfach, strukturiert und informativ.

Anbieter: Dodax
Stand: 26.05.2020
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Die Erreichbarkeit von Fußballfans durch Fanpro...
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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Fulda, Sprache: Deutsch, Abstract: Immer wieder wird in Medien und Politik über aggressive Fußballfans, von den Medien oft Ultrás genannt, berichtet. Hierdurch wird die öffentliche Meinung in erheblichem Maße negativ beeinflusst. Aber sind Ultrás wirklich so aggressiv wie sie dargestellt werden und durch welche Maßnahmen werden sie betreut? Werden die Jugendlichen durch die Sozialarbeiter erreicht? Diese Fragen habe ich anhand eines Experteninterviews mit einem Sozialarbeiter des Frankfurter Fanprojekts bzw. Mitarbeiters im Fanhaus Louisa versucht auf den Grund zu gehen und werde es in folgender Forschungsarbeit versuchen aufzuzeigen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.05.2020
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Fußballfans in Deutschland. Eine Subkultur im W...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, 47 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Manche Leute halten Fußball für eine Sache von Leben und Tod. Ich bin von dieser Einstellung sehr enttäuscht. Ich kann Ihnen versichern, es ist sehr viel wichtiger als das!' (Bill Shankly, Manager des FC Liverpool)Fußball ist ein Massenphänomen und alleine deshalb schon aus soziologischer Sicht interessant. Außerdem bin ich persönlich nun schon seit über 15 Jahren selbst Fußballfan. Für einige Spiele fahre ich mehrere hundert Kilometer quer durch die Bundesrepublik. Vor den Spielen bin ich nervös und angespannt, nach den Spielen entweder glücklich oder enttäuscht. Mein Hobby ist nicht nur äußerst zeitintensiv, sondern auch ziemlich kostspielig: Dauerkarte, Mitgliedsbeitrag, Auswärtsfahrten, Fan-Artikel etc..Wenn mich jemand fragt, warum ich das alles mache, habe ich allerdings keine passende Antwort parat, zumal ich Fan eines Vereins bin, der in den letzten Jahren den Sturz aus der ersten Bundesliga bis in die Verbandsliga durchgemacht hat. Somit gab es nur äußerst selten Gründe zur Freude. Die Gegner und Stadien werden zunehmend uninteressanter, die Fußballspiele mehr und mehr unästhetisch, die Stimmung im Stadion wird immer schlechter. Jedoch gehe ich jedes Mal wieder hin und versuche, möglichst kein Spiel zu verpassen. Warum?Diese Frage nicht nur für andere Menschen, sondern vielleicht auch einmal für mich selbst zu beantworten, ist das erste Ziel dieser Arbeit. Der zweite Aspekt, mit dem ich mich beschäftigen möchte, sind Veränderungen, die das gesellschaftliche ,Ereignis' Fußball und damit auch große Teile dessen Fanszene erfahren haben. Die Kommerzialisierung des Profifußballs hat nicht nur ökonomisch weitreichende Folgen gehabt, die Auswirkungen bekommen auch, wenn nicht sogar vor allem, die Fußballfans zu spüren.Einige Sozialarbeiter haben aufgrund ihres Berufes mit Fußballfans zu tun. So z.B. in den zahlreichen Fanprojekten der oberen Fußballligen. Was ist ein Fanprojekt? Wie wird dort gearbeitet? Inwiefern wird dort soziale Arbeit geleistet? Das Klientel der Fanprojekte hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Arbeiten die Fanprojekte noch zeitgemäß und wo liegt die Zukunft der Fanprojekte? Diese Fragen zumindest ansatzweise zu beantworten ist das dritte Ziel meiner Diplomarbeit.Wenn ich im Stadion stehe, bin ich parteiisch. Für mich zählt lediglich mein Verein, die SG Wattenscheid 09. Dieser Arbeit hoffe ich jedoch die nötige Objektivität gegeben zu haben - selbst als Fußballfan.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.05.2020
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Sozialpädagogische Fanarbeit im deutschen Fußball
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: 56 Seiten. Beschreibung der einzelnen Zielgruppen (u.a. Ultras-Hooligans-Normalos- Entstehungsgeschichte, Werte-Ideologien, Gruppengrößen etc.)), rechtliche+ finanziellle Rahmenbedingungen, aktueller ZIS Jahresbericht als empirische Grundlage etc. Ausblick, Zusammenfassung usw. Greetz , Abstract: Auch aufgrund der aktuellen Geschehnisse ist das Verhalten der Fußballfans in derBundesrepublik Deutschland (BRD) in den letzten Jahren wieder verstärkt in denöffentlichen und medialen Fokus gerückt. Angesichts von Spielunterbrechungen oderAbbrüchen in Folge des Einsatzes von Wurfgeschossen oder illegaler Pyrotechnik (etwa beimRelegationsspiel zwischen Hertha BSC Berlin gegen Fortuna Düsseldorf am 15.05.2012),gewalttätigen Auseinandersetzungen unter den Fans, Schmähgesängen, beleidigenden oderrassistischen Choreographien der Fangruppen und nicht zuletzt dem notwendig gewordenen,äußerst kostspieligen wöchentlichen Einsatz hunderter Polizeibeamter im Rahmen derBundesligaspiele wird der Kultur der Fußballfans vielerorts mit Argwohn begegnet. Dazubeigetragen hat sicherlich auch die Berichterstattung der Massenmedien, welche sichbisweilen äußerst plakativ, polemisch und vor allem sachlich undifferenziert gestaltet. DieBerichterstattung innerhalb der deutschen Medienlandschaft wie auch der Führungsriege desDeutschen Fußball-Bundes (DFB) strotzt diesbezüglich nicht selten vor Klischees,Stereotypen und Halbwahrheiten. Auf Seiten der Funktionäre und Politiker werden aktuelleinige durchaus kontroverse Maßnahmen diskutiert, um der Gewaltproblematik in deutschenFußballstadien Herr zu werden, darunter auch die Abschaffung der Stehplätze in deutschenStadien.Vielfach werden ganze Fangruppierungen unter Generalverdacht gestellt. Von ,Verbrechern'und ,Chaoten' ist die Rede, welche das Massenereignis Fußball als willkommene Bühne fürKrawall und Provokation ausnutzen würden. Der Tenor der öffentlichen Berichterstattungseitens der Funktionäre, Politiker und Massenmedien ist, derartiges Verhalten sei derFußballkultur in Deutschland unwürdig und keinesfalls zu tolerieren. Dies wirft jedochunmittelbar die Frage auf, durch wen oder was sich eine gleichermaßen gewachsene wiedynamische Kultur auszuzeichnen hat. Fraglos ist Gewalt gegen friedfertige gegnerischeFans, Spieler oder Schiedsrichter scharf zu verurteilen und natürlich kein Fundament für dieErhaltung des Fußballsports in Deutschland als Massenereignis und ,Volksreligion'. Jedochist diesbezüglich eine differenziertere Wahrnehmung aller Beteiligten vonnöten.[...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.05.2020
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Fanprojekte und Fankultur im Fußball. Überblick...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,8, Hochschule Fulda, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll im Wesentlichen drei Punkte beschreiben. Zum einen will ich die Arbeit von sozialpädagogischen Fanprojekten mit den verschiedenen Instanzen und Fans, besonders den 'Ultras', verdeutlichen. Zum anderen soll es in dieser Ausarbeitung um die unterschiedlichen Arten der Fans, besonders der Ultras und ihrer Entwicklung, sowie deren Selbstverständnis und Probleme gehen. Dazu gehören sicher u.a. die Veränderungen der Arbeit mit Fußballfans. Zum Ende hin wird sich diese Abhandlung mit dem aktuellen 'Sicherheitsproblem' in Deutschland auseinandersetzen. Im Zuge dessen werde ich mich explizit mit dem neuen DFL- Sicherheitspapier und weiteren Instanzen, die der Gewalt im deutschen Fußball entgegenwirken sollen, beschäftigen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.05.2020
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Hooligans und Rassismus im Stadion - Beschreibu...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2+, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Es gibt kaum einen Bundesligaspieltag, an dem es in oder außerhalb der Stadien keine gewaltsamen Auseinandersetzungen von Fußballfans gibt. Meist unbemerkt von Presse und Polizei verabreden sich verfeindete Hooligangruppen im Internet oder per Telefon, um sich abseits vom jeweiligen Spiel auf Wiesen oder Parkplätzen zu prügeln. Seltener finden die Auseinandersetzungen im Stadion, bzw. auf dem Weg dorthin statt, da die Polizei die verschiedenen Gruppen von einander zu trennen versucht, was ihr jedoch nicht immer gelingt, so dass Hooligan-Gruppen die jeweiligen Gegner attackieren können. In besonderem Maße zu größeren Sportveranstaltungen wie Europa- oder Weltmeisterschaften ist die Sorge groß, dass Ausschreitungen auf der Straße die Ereignisse auf dem Fußballfeld überschatten. In völliger Undifferenziertheit werden dabei von vielen Medien, ,Experten' und Sportfunktionären die Gewalttäter in eins gesetzt mit den Hooligans. Tatsächlich lassen sich bei derartigen Ausschreitungen, wie beispielsweise 1998 in Lens, als am Rande der Fußballweltmeisterschaft ein französischer Polizist von deutschen Schlägern lebensgefährlich verletzt wurde, kaum unterscheiden, aus welchem Milieu die Täter kommen. Hooligans sind heterogene Gruppen, bestehend aus Menschen verschiedenartiger Herkunft: rechte, linke, migrantische, mittelständige, sozial schwache, gut-bürgerliche Jugendliche und Erwachsene sind in den Reihen der Hooligans anzutreffen. Schwerpunkt dieser Arbeit ist zunächst eine umfassende Darstellung des Phänomen des Hooliganismus. Zu fragen wird sein, wie es möglich ist, dass ein Teil der Hooligans Rassismus gegenüber aufgeschlossen ist. Dann wird Rassismus im Stadion in allen Dimensionen untersucht, wobei hierbei nicht nur Hooligans gemeint sind, sondern auch alle anderen Fußballfans, Spieler, Trainer und Verband. Dabei wird dann erläutert werden, dass Rassismus kein hooliganspezifisches Problem ist, sondern umfassender verstanden werden muss. Nachdem einige Gegenbewegungen zu Rassismus im Stadion dargestellt werden, wird abschließend die Frage erörtert ob Hooliganismus und getrennt davon ob Rassismus beim Fußball Anlass von Kriminalprävention und Objekt der Sozialpädagogik sein kann. Die Frage nach dem wie soll hier nicht diskutiert werden. Aufgrund der Fragestellung nach Hooliganismus und Rassismus als Anlass der Kriminalprävention ..., bezieht sich diese Arbeit ausschließlich auf deutsche Verhältnisse.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 26.05.2020
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