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Sonnenberger Leitlinien
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Die Sonnenberger Leitlinien legen erstmals verbindliche fachliche und methodische Handlungsperspektiven und Standards für die Verankerung einer kultursensiblen und integrativen Gesundheitsversorgung der Migranten im Bereich der Psychiatrie und Psychotherapie fest. Sie wurden unter Leitung des Ethno-Medizinischen Zentrums, des Referats für Transkulturelle Psychiatrie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), der Deutsch-Türkischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und psychosoziale Gesundheit e.V. (DTGPP) und der Abteilung Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover entwickelt und vereinbart. Beteiligt waren weitere Fachleute aus Praxis, Wissenschaft und Verbänden der Psychiatrie und Psychotherapie. Damit in Zeiten durchlässiger Grenzen auch europäischen Erfordernissen Rechnung getragen werden kann, wurden Expertinnen und Experten aus benachbarten Staaten hinzugezogen, mit denen zusammen politische Erfahrungen und Umsetzungsmöglichkeiten interkultureller Ansätze im Gesundheitsbereich reflektiert wurden. Das Buch richtet sich an Leitungskräfte sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus psychiatrischen Krankenhäusern, psychotherapeutischen und psychosozialen Fachdiensten, Einrichtungen von Länder- und kommunalen Gesundheitsämtern, Universitäten und Akademien. Angesprochen werden in besonderem Masse Ärztinnen und Ärzte sowie Fachkräfte der Therapie, Pflege und Sozialarbeit. *** Inhalt: * Rita Süssmuth: Geleitwort * Max Schmauss: Vorwort * Eckhardt Koch & Meryam Schouler-Ocak: Grusswort * Wielant Machleidt, Ramazan Salman & Iris Tatjana Callies: Einführung *** Internationale Perspektiven der psychiatrisch-psychotherapeutischen Migrantenversorgung * Wielant Machleidt: Die Sonnenberger Leitlinien - Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie in Deutschland * Thomas Hegemann: Perspektiven für die Entwicklung von Standards interkultureller Fachkompetenz in der Psychiatrie * Dirck H.J. van Bekkum: Paradigmenwechsel und Kulturkritik - Transkulturelle Psychiatrie im 21. Jahrhundert. Zehn Handlungspunkte aus dem Manifest 2000 der IGGZ in den Niederlanden * Joop T.V.M. de Jong: Interkulturelle Öffnung von psychiatrischen Versorgungssystemen in einer multikulturellen Gesellschaft * Marianne Kastrup: Integration von Migranten in das psychiatrische Versorgungssystem am Beispiel Dänemarks *** Rahmenbedingungen, spezifische Arbeitsfelder und methodische Konzepte * Christian Haasen, Oktay Yagdiran & Eva Kleinemeier: Kulturelle Aspekte der Diagnostik psychischer Störungen * Ramazan Salman: Gemeindedolmetscher in Psychiatrie und Psychotherapie - Konzepte, Handlungsempfehlungen und Leitlinien Dagmar Domenig: Transkulturelle Kompetenz - Eine Herausforderung für die Pflege * Renate Schepker: Krisen bei Jugendlichen in Zuwandererfamilien und familiäre Bewältigungsstrategien * Simone Penka, Hanna Plake & Andreas Heinz: Ursachen und Auswirkungen der verminderten Nutzung des Suchthilfesystems durch Migranten * Ramazan Salman & Ali Türk: Transkulturelle Betreuung - Leitlinien für rechtliche Betreuung von Migranten * Iris Tatjana Callies: Fort- und Weiterbildung in Transkultureller Psychiatrie: Ergebnisse einer Umfrage zum Weiterbildungsbedarf *** Transkulturelle Psychotherapie * Marie Rose Moro & Gesine Sturm: Die Differenzierung der therapeutischen Räume in der Therapie von Migranten * Günsel Koptagel-Ilal: Kulturelle Grenzen und Grenzüberschreitungen in der Psychotherapie * Ilhan Kizilhan: Psychotherapieforschung für Migranten *** Institutsgebundene Behandlungsstrategien und Modelle Guter Praxis * Cornelia Oestereich: Kulturelle Wirklichkeitskonstruktion - Wie man mit und ohne Sprache Wirklichkeiten erfahren, begreifen und verändern kann * Jurij Novikov: Makrosoziale, psychologische und psychiatrische Teilaspekte der Emigration und das Problem der Integration von Migranten aus der GUS * Eckhardt Koch: Stationäre Psychotherapie von Migranten und die Zusammenarbeit mit einweisenden Ärzten * Ibrahim Özkan & Ulrich Sachsse: Das Göttinger Konzept - Versorgung traumatisierter Migranten in psychiatrischen Versorgungssystemen * Klaus Hoffman

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Die frühe Entwicklung des Berufs der Sozialen A...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz), Veranstaltung: basa-online, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Mitte des 19. Jhd. erkämpften Frauenbewegungen mehr Rechte für sich. Die traditionelle Arbeit der Frauen veränderte sich rapide, durch die zunehmende Industrialisierung. Frauen unterer Schichten erfuhren in dieser Zeit eine Doppelbelastung, aufgrund ökokomischer Schieflagen. Die Frauen des Bürgertums waren entlastet durch Dienstmägde und Kindermädchen, aber auch durch Fortschritte in der Technik. Dennoch blieb ihnen eine höhere Bildung und Berufstätigkeit verwehrt. Diese Frauen suchten nach neuen Handlungsfeldern. Im Bereich der 'socialen Fürsorge' eröffneten sich für den weiblichen Mittelstand diese Handlungsräume. Sie dienten aber nicht als Erwerbsberuf, sondern waren die soziale Verpflichtung des bürgerlichen Mittelstands gegenüber den unteren Schichten. Bürgerliche Frauen sollten ihre angeborenen Fähigkeiten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, indem sie sich sozial engagierten. Dieses Engagement verstand sich nicht als Berufstätigkeit, sondern als Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft. Henriette Schrader-Breymann formulierte den Begriff 'Mütterlichkeit', d.h. die Fähigkeit und Begabung der Frau im Bereich der Erziehung, Pflege, Fürsorge, Emotionalität und Zuwendung. Alice Salomon schaffte eine soziale Ausbildung, die die soziale und fachliche Eignung des ehrenamtlichen Engagements unterstützen sollte. Eine berufliche Qualifikation im Sinne von Erwerbstätigkeit spielte dabei keine Rolle. Mit der zunehmenden Frage nach Personal in der Armenpflege wandelte sich die dienende soziale Arbeit der Frau zur Sozialarbeit, in der es weniger um ehrenamtliches Engagement als um Erwerbstätigkeit ging. Das Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit öffnete sich jetzt auch den anderen Bevölkerungsschichten. (vgl. Kerntext Modul 01a)

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Die Ethik in der Sozialen Arbeit und die damit ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main, Veranstaltung: Soziale Arbeit als wissenschaftlich fundierte Praxis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ethische Fragestellungen beeinflussen jegliche Form des gesellschaftlichen Zusammenlebens, werden u¿berwiegend jedoch nicht bewusst als solche wahrgenommen. Interaktionen zwischen Menschen sind geleitet von subjektiven oder kollektivistischen Wertvorstellungen. Permanent bewerten Menschen Situationen, Verhaltensweisen oder Charakterzu¿ge was konkludierend bedeutet, dass Moral und Ethik als omnipra¿sente gesellschaftliche Pha¿nomene zu betrachten sind. Der Begriff Ethik stammt von dem griechischen Wort 'e¯thiko¿s' (das Sittliche) ab und bedeutet im Allgemeinen die 'Lehre vom moralisch guten Handeln.' Hierbei kann jedoch nicht von der einen Ethik gesprochen werden, da es viele Ethiken gibt, die teilweise kontra¿r zueinander ausgerichtet sind. Von dieser allta¿glichen Erscheinungsform ethischer Grundsa¿tze sind Ethiken zu unterscheiden, welche in einem professionellen Rahmen thematisiert werden, um Handlungsmo¿glichkeiten zu reflektieren und legitimieren. So verweist beispielsweise Dollinger (2012: S. 987) darauf, dass jeder, der systematisch auf andere Menschen einwirkt, sich zwangsla¿ufig mit ethischen Fragestellungen befassen mu¿sse. Dieser Sachverhalt ist in der Sozialen Arbeit gegeben, da ihre Akteure entscheidend in die Lebenszusammenha¿nge von Individuen eingreifen, was eine fachliche Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen unabdingbar macht.

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Karriereplanung als Instrument der Personalentw...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau, Veranstaltung: Personalentwicklung, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit hat den Anspruch einen allgemeinen Überblick über die Thematiken Personalentwicklung, Karriere und Karriereplanung zu geben. Dabei wird aber kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, sondern es werden aus¬schliesslich die von der Autorin als wichtig und notwendig bewerteten Aspekt berücksichtigt. Um einen Überblick über den Gegenstand der Personalentwicklung zu geben, wird im ersten Kapitel zunächst eine Begriffsbestimmung in Anlehnung an Lerche/Krautscheid/Olejnik/Selg (1999) vorgenommen. Weiterhin wird eine mögliche Einteilung der Instrumente der Personalentwicklung nach Müller-Vorbrügge (2008) beschrieben, wobei auch der Begriffe Karriere und das Schwerpunktthema Karriereplanung eingeordnet werden. Im zweiten Kapitel wird das komplexe Thema der Karriere vorgestellt. Zunächst wird auch hier eine Begriffsbestimmung vorgenommen, wobei verschiedene Definitionsansätze berücksichtigt werden. Im Anschluss daran werden die be¬kann¬testen Karrieretypen und -wege vorgestellt, wodurch die Vielschichtigkeit der Thematik noch einmal deutlich wird. Ausführlicher werden die Phasen des beruflichen Werdegangs nach Schein (2005) beschrieben, da sie vor allem für die Karriereplanung von grosser Bedeutung sind. Das dritte Kapitel ist dem Schwerpunkt der Karriereplanung gewidmet. Es wird zunächst eine Begriffsbestimmung vorgenommen, in der bereits eine der wichtigsten Unterscheidungen in betriebs- und individuumsorientierte Karriereplanung beschrieben wird. Im weiteren Verlauf werden aufbauend auf dieser Unterscheidung die unterschiedlichsten Ziele der Karriereplanung vorgestellt. Die Gestaltung bzw. der Ablauf und die Durchführung der Karriereplanung sind weitere Schwerpunkte in diesem Kapitel. Dabei werden die zwei Konzepte des integrierten Entwicklungskonzeptes und der Schrittfolge der Karriere- und Nachfolgeplanung vorgestellt. Die Schlussbemerkung wird abschliessend eine, zum Teil kritische, Reflektion der Autorin beinhalten. Dabei wird dargestellt, wie die vorliegende Arbeit nachhaltig die fachliche und persönliche Weiterentwicklung sowie die Karriere der Autorin beeinflussen wird.

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Vom Prinzip der Normalisierung zum Paradigma de...
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die im Jahre 1994 vom Gesetzgeber beschlossene Erweiterung des Grundgesetzes durch das Diskriminierungsverbot behinderter Menschen erinnerte uns erneut daran, dass auch Menschen mit einer Behinderung, auch wenn sie im Heim 'untergebracht sind', Träger von Grundrechten sind. Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen sind fast ausnahmslos auf stationäre Heimeinrichtungen angewiesen. Diese Wohneinrichtungen sollten dem Menschen mit Behinderung all das ermöglichen, was wir alle in unseren vier Wänden auch für selbstverständlich halten. Für eine Abkehr vom bisherigen Betreuungsdenken ist eine innere Umstrukturierung notwendig, um den Menschen in diesen Einrichtungen Bedingungen zu schaffen, die dem näher kommen, was Wohnen in Selbstbestimmung bedeutet. Aufgegeben werden muss nicht nur der fachliche Allmachtsglauben, den defizitären Behinderten fördern zu müssen, verlassen werden muss auch die sichere Position des in jeder Hinsicht mächtigeren Experten. Ziel muss es sein, unter den Bedingungen eines Heimes dem Grundrecht auf Teilhabe mehr Raum zu verschaffen. Behinderte Menschen sollten mehr selbst bestimmen können und weniger fremdbestimmt sein. In der Praxis stellt sich dies oftmals als Gratwanderung dar; Freiheiten zu gewähren bedeutet eben nicht nur, Chancen für eine selbstgesteuerte freiheitliche Entwicklung zu schaffen, sondern auch die Unsicherheit, Gefahrenmomente zu verkennen und fahrlässig zu handeln. Nach einem knappen historischer Abriss und der Erläuterung relevanter Leitbilder und Grundlagen der Behindertenhilfe wird neben einem theoretischen Kapitel versucht, dem >Paradigma der Selbstbestimmung< in seiner praktischen Konsequenz Gestalt zu verleihen. Philip Schröder (Jahrgang 1969) ist seit 1989 in der praktischen Behindertenhilfe tätig und hat die vorliegende Arbeit während seines Studiums der Sozialpädagogik verfasst. Als weitere Veröffentlichung liegt vor: 'Qualitätssicherung in der Behindertenhilfe - Schnäppchen oder Mogelpackung?', Bochum 2003.

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Soziale Arbeit an der Schnittstelle zwischen Ju...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Hochschule Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Fakt ist: Die Anzahl von psychisch gestörten bzw. auffälligen Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist in den letzten Jahren gestiegen. Die KiGGS-Studie hat ergeben, dass insgesamt ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren psychische Auffälligkeiten aufweisen und bei etwa 7% eine klinische Behandlungsbedürftigkeit besteht. Die Verantwortung für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen liegt nicht mehr unmittelbar nur in der Verantwortung ihrer Eltern, sondern wird immer weiter in den öffentlichen Bereich übertragen. Junge Menschen mit einer psychischen Störung weisen einen komplexen Hilfebedarf auf und vor allem die Jugendhilfe und die Jugendpsychiatrie übernehmen eine wichtige Rolle, bei der Versorgung dieser Kinder und Jugendlichen. Dadurch sind in den vergangenen Jahrzehnten in beiden Systemen nicht nur die Fallzahlen, sondern auch die Kooperationsanforderungen, Erwartungshaltungen und Aufgabenstellungen gewachsen. Trotz eines gemeinsamen Auftrages, gelingt die Kooperation zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie nicht immer reibungslos. Durch verbindliche Kooperationsleitfäden zwischen den Systemen, könnten Konflikte bei der interdisziplinären Kooperation verhindert und die Versorgungssituation von psychisch gestörten jungen Menschen verbessert werden. Dafür ist es wichtig die Stolpersteine der Kooperation zu erkennen und aus dem Weg zu räumen. Charakteristisch für den Aufgabenbereich der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in allen Arbeitsfeldern ist, dass die überwiegend im direkten Kontakt mit den jungen Menschen und ihren Familien stehen, mit unterschiedlichen Berufsdisziplinen zusammenarbeiten und oft an Schnittstellen der Versorgung eingesetzt werden, womit sie als Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Versorgungssystemen fungieren. Die Versorgung von psychisch gestörten Kindern und Jugendlichen ist demnach eine wichtige Aufgabe der Sozialen Arbeit, an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie. Die fachliche Kompetenz der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sollte dazu genutzt werden, die interdisziplinäre Kooperation zwischen Jugendhilfe und Jugendpsychiatrie voranzutreiben.

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Zwischen Inklusion und Exklusion. Aufgaben und ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Esslingen, Veranstaltung: Wissenschaft der Sozialen Arbeit, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass Soziale Arbeit mit abweichendem Verhalten und den Folgen von sozialen Problemen zu tun hat. Mit der Sozialen Arbeit verfügt die moderne Gesellschaft über ein Mittel, auf Problemlagen, die die gesellschaftlichen Systeme (auf welche Weise auch immer) hervorbringen, zu reagieren. Ich möchte in der vorliegenden Arbeit die Fragestellungen verfolgen, welche Aufgaben und Funktionen der 'Sozialen Arbeit der Moderne' aus einer systemtheoretischen Perspektive zukommt. Niklas Luhmann (auch andere Vertreter folgen dieser Ansicht) beschreibt die moderne Gesellschaft als eine funktional differenzierte Gesellschaft, die sich in unterschiedliche, selbstreferentielle Systeme wie Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Religion etc. auszeichnet. Mit der Umstellung von einer stratifizierten zu einer funktional differenzierten Gesellschaft entstanden gleichzeitig auch gesellschaftsstrukturelle Problemlagen und Konflikte, die mit Ausschluss aus den Systemen und Teilhabebedingungen in die Systeme verbunden sind. Vor diesem Hintergrund kommt der Sozialen Arbeit die Funktion zu, sich um derart schwierige Inklusions- und Exklusionsverhältnisse zu 'kümmern'. Jedoch, welches Verständnis liegt diesen Begriffen zugrunde? Unter welchen Bedingungen wird jemand inkludiert bzw. exkludiert? Was bedeutet es subsidiär der Inklusions- und Exklusionsproblematik zu begegnen? In den vergangenen Jahren lässt sich eine breite fachliche Auseinandersetzung darüber beobachten, welche systemtheoretische Funktion der Sozialen Arbeit in der modernen Gesellschaft zukommt: Während Dirk Baecker (vgl. Baecker 1994) die These verfolgt, dass sich die Soziale Arbeit als gesellschaftliches Funktionssystem ausweisen lässt, das Inklusionsprobleme betreut, bearbeitet und zu lösen versucht, sehen Michael Bommes und Albert Scherr (vgl. Bommes/Scherr 1996) die Soziale Arbeit lediglich auf einer Ebene von Organisationen (und nicht als Funktionssystem) angelegt, auf der es um Exklusionsvermeidung, Inklusionsvermittlung und/oder Exklusionsverwaltung im Sinne von Hilfeleistung geht. Peter Fuchs und Dietrich Schneider (vgl. Fuchs /Schneider 1995) hingegen beschreiben die Soziale Arbeit als sekundäres Funktionssystem, das sich der primären Funktionssysteme ausdifferenziert um so Exklusionen entgegen wirken zu können. Hier wird ersichtlich welche Divergenz die Theorien um die Soziale Arbeit aufzuweisen haben.

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Kinder-/Jugendhilfeplanung (KJP)
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Oldenburg, Veranstaltung: Einführung in Theorie und Methoden , 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Spricht man von Sozialplanung oder insbesondere Jugendhilfeplanung, dann ist damit eine Planung auf infrastruktureller Handlungsebene gemeint. In der sozialen Arbeit geht es dabei, um die angemessene Versorgung von Personengruppen mit Angeboten der sozialen Unterstützung und Förderung. Bei der damit verbundenen Infrastrukturplanung geht es um das fachliche und fachpolitische Verfahren und die Entscheidungsvorbereitung dessen. Infrastrukturplanung hat ihren Schwerpunkt auf der strategischen Ebene, diese muss aber die alltäglichen Abläufe der Sozialen Arbeit berücksichtigen, um in die Praxis wirkungsvoll und nützlich umgesetzt werden zu können. Aus diesem Wissensstand heraus beschäftigen wir uns zentral mit den Fragen, wie solch eine Planung in einzelnen Schritten stattfindet und wie sie dann letztendlich umgesetzt wird, bzw. seit der gesetzlichen Verpflichtung 1990/ 91 ( 79/80 KJHG) umgesetzt werden muss/ sollte. [...]

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Konfrontative Pädagogik - Standortbestimmung, M...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,6, Universität Lüneburg (Institut für Sozialpädagogik), Veranstaltung: Theorien der Sozialen Arbeit, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Konfrontative Pädagogik' ist ein Reizthema, welches immer wieder zu Kontroversen führt - sei es in Fachliteratur oder auch in anderen Medien. In den Fokus fallen dabei vor allem das Konzept der Glen Mills School des US-Amerikaners Sam Ferrainola sowie die Methode des Anti-Aggressivitäts-Trainings® und Coolness-Trainings® von Jens Weidner. Die Gründe für eine breite Abwehrhaltung seitens deutscher (Sozial-)Pädagogen gegenüber konfrontativer Ansätze sind vielschichtig. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, auf Basis einer umfassenden und unvoreingenommenen Darstellung von konfrontativen Ansätzen und Konzepten sowie über eine sachliche wie fachliche Diskussion unterschiedlichster themenbezogener Aspekte, einen Kommunikations- bzw. Verständigungsprozess hinsichtlich eines ganzheitlichen Umdenkens auf dem Gebiet der Jugendhilfe in Gang zu setzen, der Jenseits bzw. frei von Polemik und Trotz stattfinden kann. Den Einstieg in das Thema bildet zunächst die Begriffsbestimmung von 'Konfrontation'. Es folgt eine Deskription der Zielgruppen sowie der Anwendungsbereiche von konfrontativen Ansätzen. Anschliessend wird dem Leser die anhand der vorliegenden Literatur analysierte Grundorientierung der Konfrontativen 'Pädagogik' vorgestellt. Im dann folgenden Abschnitt werden zunächst theoretisch relevante Vorläufer und methodische Grundlagen der Konfrontativen Pädagogik bzw. konfrontativer Konzepte prägnant vorgestellt, bevor anschliessend auf das Modell der Glen Mills School sowie auf die Methoden Anti-Aggressivitäts-Training (AAT)® und Coolness Training (CT)® näher Bezug genommen wird. Nachdem nun eine fundierte Grundlage zum Verständnis konfrontativer Ansätze geschaffen wurde, soll in die fachliche Debatte bezüglich der Klassifikation in 'Akzeptierende' und 'Konfrontative Pädagogik' eingestiegen werden. Die Diskussion setzt sich in den Punkten '5. Kritische Betrachtung', '6.1 Konsequenzen der Konfliktvermeidung' und '6.2 ,Glaubenskriege' oder Theorienstreit' fort. Den Abschluss der vorliegenden Arbeit bildet eine Schlussbetrachtung mit resümierendem Charakter, an die sich jedoch ein Ausblick mit denkbaren Veränderungsvorschlägen für die Soziale Arbeit auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendarbeit anschliesst.

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