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Brisch, Karl Heinz: Schwangerschaft und Geburt
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Erscheinungsdatum: 02.05.2017, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Schwangerschaft und Geburt, Titelzusatz: Bindungspsychotherapie - Bindungsbasierte Beratung und Therapie, Autor: Brisch, Karl Heinz, Verlag: Klett-Cotta Verlag // Klett-Cotta, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Bindung // allgemein // Beziehung // psychologisch // sozial // Eltern u. Kind // Eltern-Kind-Beziehung // Kind // Psychologie // Sozialarbeit // Pädagogik // Psychiatrie // Ratgeber für Eltern // Soziale Arbeit, Rubrik: Angewandte Psychologie, Seiten: 207, Informationen: GB, Gewicht: 392 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 25.02.2020
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Die Auswirkungen wechselnder Bezugspersonen auf...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,7, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Da ich vor Beginn der Ausbildung zur Kindheitspädagogin ein Praktikum in einem Kinderheim absolviert hatte und dort bemerkt hatte, dass alle Kinder verschieden auf mich zukommen, habe ich mir diese Fragestellung ausgesucht. Ich würde gerne die Hintergründe für das unterschiedliche Verhalten verstehen. Es gab Kinder, die sofort auf mich zugekommen sind, ohne irgendeine Art von Distanz, die mich von Anfang an regelrecht beschlagnahmt haben und das vom ersten Moment an als würden sie mich seit Ewigkeiten kennen. Andererseits gab es auch Kinder, die absolut kein Vertrauen aufbauen konnten, die bis zum Ende meines halbjährigen Praktikums keine Beziehung zu mir entwickeln konnten. Zumindest zeigten diese Kinder mir gegenüber keine Anzeichen von Bindung. Jedes Kind hatte also ein anderes Nähe-Distanz-Verständnis. Da mir natürlich bewusst ist, dass jedes dieser Kinder sein eigenes Schicksal hat und eigene Erfahrungen mitbringt, die jedes einzelne Kind prägt, wollte ich trotzdem verstehen, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Erlebten, der Situation des Heimaufenthalts und den verschiedenen Verhaltensweisen gibt. Eine Begründung für die verschiedenen Verhaltensmuster hätte mir damals ein größeres Verständnis für die unterschiedlichen Reaktionen der Kinder mir gegenüber gegeben und somit hätte ich besser auf die einzelnen Bedürfnisse der Heimkinder eingehen können.Meiner Meinung nach ist die Bindungstheorie genau das, was dieses Verhalten erklärt.Weiterhin ist mir aufgefallen, dass manche der Jugendlichen im Heim sehr schnell Liebesbeziehungen eingehen, andere aber hatten bis zur Volljährigkeit noch keinen Kontakt zum anderen Geschlecht. Auch gab es in den vorhandenen Beziehungen einen Unterschied der Haltbarkeit. Bei vielen war eine Beziehung nach nur wenigen Wochenbeendet, andere dauerten Jahre lang an. Daher interessiert mich auch, ob die verschiedenen Bindungserfahrungen im Kindesalter Auswirkung auf das spätere Paarbindungsverhalten haben.Den Ausschluss von Kindern ohne ein sorgeberechtigtes Elternteil habe ich vorgenommen, um eine Abgrenzung von eventuellen zusätzlichen traumatischen Trauererlebnissen, die durch den Tod der Eltern entstanden sind, zu schaffen. Zudem würde der Einschluss von Kindern mit Migrationshintergrund eine besondere erweiterte Sichtweise durch die komplexe Thematik im Zusammenhang mit den unterschiedlichen, kulturellen Lebensweisen erfordern.

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Die Auswirkungen wechselnder Bezugspersonen auf...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,7, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Da ich vor Beginn der Ausbildung zur Kindheitspädagogin ein Praktikum in einem Kinderheim absolviert hatte und dort bemerkt hatte, dass alle Kinder verschieden auf mich zukommen, habe ich mir diese Fragestellung ausgesucht. Ich würde gerne die Hintergründe für das unterschiedliche Verhalten verstehen. Es gab Kinder, die sofort auf mich zugekommen sind, ohne irgendeine Art von Distanz, die mich von Anfang an regelrecht beschlagnahmt haben und das vom ersten Moment an als würden sie mich seit Ewigkeiten kennen. Andererseits gab es auch Kinder, die absolut kein Vertrauen aufbauen konnten, die bis zum Ende meines halbjährigen Praktikums keine Beziehung zu mir entwickeln konnten. Zumindest zeigten diese Kinder mir gegenüber keine Anzeichen von Bindung. Jedes Kind hatte also ein anderes Nähe-Distanz-Verständnis. Da mir natürlich bewusst ist, dass jedes dieser Kinder sein eigenes Schicksal hat und eigene Erfahrungen mitbringt, die jedes einzelne Kind prägt, wollte ich trotzdem verstehen, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Erlebten, der Situation des Heimaufenthalts und den verschiedenen Verhaltensweisen gibt. Eine Begründung für die verschiedenen Verhaltensmuster hätte mir damals ein größeres Verständnis für die unterschiedlichen Reaktionen der Kinder mir gegenüber gegeben und somit hätte ich besser auf die einzelnen Bedürfnisse der Heimkinder eingehen können.Meiner Meinung nach ist die Bindungstheorie genau das, was dieses Verhalten erklärt.Weiterhin ist mir aufgefallen, dass manche der Jugendlichen im Heim sehr schnell Liebesbeziehungen eingehen, andere aber hatten bis zur Volljährigkeit noch keinen Kontakt zum anderen Geschlecht. Auch gab es in den vorhandenen Beziehungen einen Unterschied der Haltbarkeit. Bei vielen war eine Beziehung nach nur wenigen Wochenbeendet, andere dauerten Jahre lang an. Daher interessiert mich auch, ob die verschiedenen Bindungserfahrungen im Kindesalter Auswirkung auf das spätere Paarbindungsverhalten haben.Den Ausschluss von Kindern ohne ein sorgeberechtigtes Elternteil habe ich vorgenommen, um eine Abgrenzung von eventuellen zusätzlichen traumatischen Trauererlebnissen, die durch den Tod der Eltern entstanden sind, zu schaffen. Zudem würde der Einschluss von Kindern mit Migrationshintergrund eine besondere erweiterte Sichtweise durch die komplexe Thematik im Zusammenhang mit den unterschiedlichen, kulturellen Lebensweisen erfordern.

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Frühkindliche Traumatisierungen
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit den ersten wissenschaftlichen Abfassungen der Bindungstheorie seitens des englischen Psychiaters und Psychoanalytikers John Bowlby (1907-1990) in den 1950er Jahren sowie den daran anschliessenden grundlegenden empirischen Arbeiten der kanadischen Forscherin Mary Ainsworth sind mehr als 60 Jahre vergangen. Schon damals revolutionierten die Überlegungen Bowlbys die Ansichten über die Bedeutung der frühen Mutter- Kind-Beziehung, weil sie die Rolle anfänglicher Interaktionen mit der mütterlichen Bindungsperson sowie frühe Erfahrungen, wie zum Beispiel die Trennung von der Mutter, für die weitere Persönlichkeitsentwicklung des Kindes unterstrichen. Die einzige Theorie, die es bezüglich des engen Bandes zwischen Mutter und Kind damals gab, besagte, dass ein Kind eine emotionale Beziehung zu seiner Mutter entwickelt, weil diese es ernährt. Bowlby, u.a. geprägt durch evolutionstheoretische Forschungen von Konrad Lorenz, verneinte dies ausdrücklich und erklärte, dass es ein biologisch angelegtes System der Bindung gibt, das für die Entwicklung der emotionalen Beziehung zwischen Mutter und Kind verantwortlich ist (vgl. Grossmann & Grossmann 2003, S.41). Emotionale Bindung hängt also folglich nicht von der Nahrungszufuhr ab, ist weiterhin bei allen Menschen genetisch vorgeprägt, d.h. aus der Evolution hervorgegangen und sichert das Überleben des Babys. Ferner bildet jedes Kind aufgrund der unterschiedlichen Eltern- Kind- Interaktionen verschiedene Bindungstypen und -muster aus, welche die Entwicklung des Kindes in vielfacher Weise ein Leben lang beeinflussen (vgl. Spangler & Zimmermann 2002, S.12). Nachdem es Mary Ainsworth mit ihren Forschungsarbeiten gelungen war, die theoretischen Annahmen Bowlbys der empirischen Forschung zugänglich zu machen, wuchs das Interesse an der Bindungsforschung auffallend und löste weltweit wahrlich einen Boom an Forschungsaktivitäten aus. Seit Beginn der 80er Jahre ist das Thema Bindung weltweit auf renommierten Fachkongressen zentraler Bestandteil und zum Inhalt vieler Beiträge von vor allem englischsprachigen Fachzeitschriften wie z.B. 'Child Development' oder 'Journal of Personality' geworden (vgl. Spangler & Zimmermann 2002, S.9). Inzwischen haben bindungstheoretische Erklärungen und Konzepte nach und nach auch in Deutschland in der professionellen Arbeit im psychologischen und auch sozialpädagogischen Bereich an Bedeutung gewonnen.[...]

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Die Auswirkung frühkindlicher Krisen auf die En...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,1, Internationale Fachhochschule Bad Honnef - Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Man sagt, wenn Eltern im sozialen und emotionalen Umgang mit ihrem Kind versagen, dann hat auch das Kind im späteren Leben kaum Chancen auf eine gesunde Entwicklung. Eltern haben nicht nur für die körperlich gesunde Entwicklung ihrer Kinder die Verantwortung, sondern sie tragen auch die Verantwortung für die geistige und charakterliche Entwicklung. Diese Hypothese beschreibt eine Sachlage, die heute nach wie vor umstritten ist. Wenn man sich Theorien von Sigmund Freund anschaut, dann ist es laut ihm nicht möglich die Vernachlässigung der Eltern später noch einmal umzukehren. Das Thema der Bindung zwischen Mutter beziehungsweise Bezugsperson und Kind ist allerdings viel komplexer als es Sigmund Freund in seinen Theorien darstellt. Das hat der Psychoanalytiker und Kinderpsychiater John Bowlby in seiner Bindungstheorie verdeutlicht. Er positioniert sich damit klar gegen Triebbefriedigungsansätze von Freud. Laut Bowlby braucht jedes Neugeborene nach der Geburt eine vertraute Person, die ihm Schutz und Zuwendung zusichert. Eine sichere Bindung von Kind und primärer Bezugsperson ist die Voraussetzung für eine gesunde psychische Entwicklung. Das zeigen zahlreiche Forschungen und Studien, wie zum Beispiel von Roy Grinker oder auch Daniel Offer, beide Psychologen, die belegen, dass ausgeglichene und gesunde, junge Erwachsene aus stabilen Familienverhältnissen stammen, in denen sich in der frühen Kindheit viel mit ihnen beschäftigt wurde. Weitere Forschungen zeigen, dass traumatische Erfahrungen und deren Auswirkungen auf das Gehirn, die Intervention der Eltern in der frühen Kindheit erfordern. Denn stressvolle und traumatische Erfahrungen können Veränderungen im Gehirn verursachen, die später zu Einschränkungen im psychosozialen und emotionalen Bereich, aber auch im kognitiven Bereich, führen können.

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Das Konzept der Bindungstheorie und seine Bedeu...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Evangelische Hochschule Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Soziale Arbeit bedeutet immer auch Interaktion, Kommunikation, miteinander in Beziehung sein. Erste Beziehungserfahrungen machen wir in der frühen Kindheit, hier entsteht Bindung, Bindungsqualität. Es ist der Grundstein, den wir für unsere Kinder legen, von wo aus sie ihre weiteren Entwicklungswege gehen. An diesem Grundstein orientiert, erleben sie sich selbst und begegnen anderen Menschen. Die erste Mutter-Kind- Interaktion, die ersten Beziehungserfahrungen prägen uns alle nachhaltig. Durch diese Prägung lernen wir uns selbst und unsere Umwelt kennen, zuallererst durch den Blick, den unsere Eltern auf die Welt haben: Zeige mir wer du bist und ich weiss, wer ich bin. Kinder erleben sich selbst aufgrund positiver Bindungserfahrungen mit den Eltern als liebenswert und kompetent. Diese positiven Bindungserfahrungen begünstigen eine offenherzige und zuversichtliche Haltung in anderen späteren Beziehungen (schon im Kindergarten, in der Schule und später in erwachsenen Freundschafts- und Partnerschaftsbeziehungen) und das auch, wenn es einmal Konflikte gibt. Die Bindungstheorie und Bindungsforschung befassen sich mit diesem Themenkomplex unter dem Oberbegriff Bindung. Eine sichere Bindung bietet zahlreiche Vorteile für die weitere Entwicklung, während eine unsichere Bindung den Menschen in seiner Entwicklung einschränken und sogar behindern kann. Durch eine sichere Bindung lernen Kinder schon früh mit Stress umzugehen und schwierige Situationen mit Ehrgeiz und Ausdauer zu meistern. Kinder mit einer sicheren Bindung können sich in Notsituationen Hilfe holen, sie führen mehr Freundschaftsbeziehungen, verfügen über differenzierte Bewältigungsstrategien, können partnerschaftliche Beziehungen eingehen. Auch in den kognitiven Fähigkeiten sind sicher gebundene Kinder kreativer, aus

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Eine Mutter kämpft mit ihrem Säugling
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Laufe seines Lebens begegnet und erfährt der Mensch verschiedenste Arten von Beziehungssystemen in seinem Umfeld. Angefangen von der Bindung zu einer Einzelperson, über die dyadische Kompetenz und das Erreichen der Fähigkeit sich selbst und das Objekt als differenziert zu betrachten und Schlussendlich zu mehr als einer Person, triadische Beziehungen einzugehen. Während meines Studiums hatte ich Gelegenheit als Sozialpädagogische Familienhelferin zu arbeiten, hier begegnete mir eine junge Familie, deren Dynamik mich überaus beeindruckte. Eine Mutter rang mit ihrem Säugling um Liebe und Zuwendung. Ich war irritiert, wie eine Mutter dazu kommt, ihrem Kind Einfühlung vor zu enthalten und zugleich war mein Interesse geweckt, mich mit dieser Thematik in meiner Abschlussarbeit theoretisch zu beschäftigen. Zunächst wird die enorme Bedeutung der frühen Eltern-Kind-Beziehung anhand der Bindungsforschung und die Auswirkungen verschiedener Bindungsmuster auf die Entwicklung von Kindern dargestellt. Die Resilienzforschung bringt wesentliche Erkenntnisse hervor, wie Kinder trotz widriger Umstände und vielfältiger Risiken zu psychisch gesunden, arbeits- und liebesfähigen und lebenstüchtigen Erwachsenen entwickeln können. Die Bedeutung des Vaters bei der Entwicklung des Kindes wird erst seit wenigen Jahren erforscht. Inzwischen ist der Einfluss der realen und emotionalen Anwesenheit des Vaters für die Identitätsentwicklung eines Kindes bekannt. Wenn Väter emotional und real mit ihrem Kind in Beziehung treten können und sich als dritte Person zur Verfügung stellen, kann eine Triangulierung gelingen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für das Kind, mit anderen Personen Beziehungen befriedigend zu gestalten.

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Stand: 25.02.2020
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Das Konzept der Bindungstheorie und seine Bedeu...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Evangelische Hochschule Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Soziale Arbeit bedeutet immer auch Interaktion, Kommunikation, miteinander in Beziehung sein. Erste Beziehungserfahrungen machen wir in der frühen Kindheit, hier entsteht Bindung, Bindungsqualität. Es ist der Grundstein, den wir für unsere Kinder legen, von wo aus sie ihre weiteren Entwicklungswege gehen. An diesem Grundstein orientiert, erleben sie sich selbst und begegnen anderen Menschen. Die erste Mutter-Kind- Interaktion, die ersten Beziehungserfahrungen prägen uns alle nachhaltig. Durch diese Prägung lernen wir uns selbst und unsere Umwelt kennen, zuallererst durch den Blick, den unsere Eltern auf die Welt haben: Zeige mir wer du bist und ich weiss, wer ich bin. Kinder erleben sich selbst aufgrund positiver Bindungserfahrungen mit den Eltern als liebenswert und kompetent. Diese positiven Bindungserfahrungen begünstigen eine offenherzige und zuversichtliche Haltung in anderen späteren Beziehungen (schon im Kindergarten, in der Schule und später in erwachsenen Freundschafts- und Partnerschaftsbeziehungen) und das auch, wenn es einmal Konflikte gibt. Die Bindungstheorie und Bindungsforschung befassen sich mit diesem Themenkomplex unter dem Oberbegriff Bindung. Eine sichere Bindung bietet zahlreiche Vorteile für die weitere Entwicklung, während eine unsichere Bindung den Menschen in seiner Entwicklung einschränken und sogar behindern kann. Durch eine sichere Bindung lernen Kinder schon früh mit Stress umzugehen und schwierige Situationen mit Ehrgeiz und Ausdauer zu meistern. Kinder mit einer sicheren Bindung können sich in Notsituationen Hilfe holen, sie führen mehr Freundschaftsbeziehungen, verfügen über differenzierte Bewältigungsstrategien, können partnerschaftliche Beziehungen eingehen. Auch in den kognitiven Fähigkeiten sind sicher gebundene Kinder kreativer, ausdauernder und differenzierter, sie verfügen über bessere Gedächtnisleistungen und Lernverhalten. Sie zeigen eine überaus konstruktive und soziale Haltung bei der Lösung von Konflikten und sind weniger aggressiv (vgl. Brisch 2011c, 16). Natürlich und glücklicherweise kann man sich auch durch die Aufarbeitung negativer Bindungserfahrungen mithilfe von Psychotherapie und Selbstreflexion eine sichere Bindung aneignen ('Earned Secure Attachment', vgl. Gloger-Tippelt & König 2009, 37). Doch das Wissen um die Bedeutung von Bindung und die (präventive) Anwendung dieses Wissens sollte immer im Sinne des Kindes und zukünftiger Generationen an erster Stelle stehen. [...]

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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,7, Evangelische Hochschule Darmstadt, ehem. Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Da ich vor Beginn der Ausbildung zur Kindheitspädagogin ein Praktikum in einem Kinderheim absolviert hatte und dort bemerkt hatte, dass alle Kinder verschieden auf mich zukommen, habe ich mir diese Fragestellung ausgesucht. Ich würde gerne die Hintergründe für das unterschiedliche Verhalten verstehen. Es gab Kinder, die sofort auf mich zugekommen sind, ohne irgendeine Art von Distanz, die mich von Anfang an regelrecht beschlagnahmt haben und das vom ersten Moment an als würden sie mich seit Ewigkeiten kennen. Andererseits gab es auch Kinder, die absolut kein Vertrauen aufbauen konnten, die bis zum Ende meines halbjährigen Praktikums keine Beziehung zu mir entwickeln konnten. Zumindest zeigten diese Kinder mir gegenüber keine Anzeichen von Bindung. Jedes Kind hatte also ein anderes Nähe-Distanz-Verständnis. Da mir natürlich bewusst ist, dass jedes dieser Kinder sein eigenes Schicksal hat und eigene Erfahrungen mitbringt, die jedes einzelne Kind prägt, wollte ich trotzdem verstehen, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Erlebten, der Situation des Heimaufenthalts und den verschiedenen Verhaltensweisen gibt. Eine Begründung für die verschiedenen Verhaltensmuster hätte mir damals ein grösseres Verständnis für die unterschiedlichen Reaktionen der Kinder mir gegenüber gegeben und somit hätte ich besser auf die einzelnen Bedürfnisse der Heimkinder eingehen können. Meiner Meinung nach ist die Bindungstheorie genau das, was dieses Verhalten erklärt. Weiterhin ist mir aufgefallen, dass manche der Jugendlichen im Heim sehr schnell Liebesbeziehungen eingehen, andere aber hatten bis zur Volljährigkeit noch keinen Kontakt zum anderen Geschlecht. Auch gab es in den vorhandenen Beziehungen einen Unterschied der Haltbarkeit. Bei vielen war eine Beziehung nach nur wenigen Wochen beendet, andere dauerten Jahre lang an. Daher interessiert mich auch, ob die verschiedenen Bindungserfahrungen im Kindesalter Auswirkung auf das spätere Paarbindungsverhalten haben. Den Ausschluss von Kindern ohne ein sorgeberechtigtes Elternteil habe ich vorgenommen, um eine Abgrenzung von eventuellen zusätzlichen traumatischen Trauererlebnissen, die durch den Tod der Eltern entstanden sind, zu schaffen. Zudem würde der Einschluss von Kindern mit Migrationshintergrund eine besondere erweiterte Sichtweise durch die komplexe Thematik im Zusammenhang mit den unterschiedlichen, kulturellen Lebensweisen erfordern.

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