Angebote zu "Dienstleistungsunternehmen" (15 Treffer)

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Effizienzsteigerung und Professionalisierung vo...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 142 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.1 Eingrenzung, aktueller Stand und Problemgehalt des Themas*** 'Vermehrte Kundenorientierung', 'Steigerung der Qualität', 'Kosteneinsparung', 'Erhöhung der Effektivität' und 'stärkere Marktausrichtung' - sind zurzeit die Anforderungen, denen sich Nonprofit Organisationen (NPO) stellen müssen. Ursachen dafür sind die unlängst veränderten Rahmenbedingungen, vor allem im direkten Umfeld der NPO`s. Dabei ist in erster Linie die Finanzknappheit der Haushalte herauszustellen. Die NPO`s - die zu hohen Teilen staatlich finanziert sind - werden dadurch mit starken finanziellen Restriktionen, veränderten Finanzierungsstrukturen und tendenziell höheren Leistungserwartungen konfrontiert. Zudem stehen die NPO`s, die lange Zeit durch die vorherrschenden rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland geschützt agieren konnten und daher bislang wenig Konkurrenz ausgesetzt waren, durch die gesetzliche Angleichung innerhalb der Europäischen Union plötzlich sogar im Wettbewerb mit privatwirtschaftlichen Anbietern. Aber auch innerhalb des Nonprofit Sektors ist ein Wertewandel zu spüren, der die Umstrukturierung der NPO`s vom Wohlfahrtsverband zum Dienstleistungsunternehmen nach sich zieht und nach dem soziale Arbeit mit einem Mal als Dienstleistung verstanden wird. Damit folgt der Nonprofit Sektor aber lediglich einem allgemeinen Dienstleistungs- und Ökonomisierungstrend in unserer Gesellschaft, der auch die Anspruchshaltung der - lange Zeit als Klienten wahrgenommenen - Kunden wachsen lässt. Seit Jahren drehen sich die Diskussionen in der einschlägigen Literatur des Nonprofit Sektors um diesen Wandel und die damit verbundenen Anforderungen nach mehr Effizienz und Professionalität in NPO`s (vgl. u.a. Badelt, 2007, 620ff.; Olk/Otto, 1989). Auch auf dem siebten und gleichzeitig aktuellsten Colloquium der Nonprofit Forscher beschäftigen sich die Diskussionen und Vorträge mit dem zunehmenden Ökonomisierungs- und Professionalisierungsdruck, der momentan auf den NPO`s lastet und dem damit bedingten Wandel zum Dienstleistungsunternehmen. Um diesem Umbruch und den damit gewandelten Ansprüchen gewachsen zu sein, suchen NPO`s meist in der Betriebswirtschaft nach passenden Lösungskonzepten. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.06.2020
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Anforderungen an das Management von Non-Profit-...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Darmstadt, Veranstaltung: Sozialpolitik & soziale Dienste, Sprache: Deutsch, Abstract: Das soziale Sicherungssystem in Deutschland ist gezeichnet von einem zunehmend signifikanten Modernisierungs- bzw. Umstrukturierungsbedarf. Der Staat zieht sich aus Gründen der Kostendeckung bezüglich des staatlichen Sozialhaushalts und der Verwaltungsvereinfachung immer mehr aus den Wirkungsbereichen sozialer Arbeit zurück. In den letzten beiden Jahrzehnten haben sich daher neben staatlichen Institutionen vor allem frei-gemeinnützige Dienstleistungsunternehmen etabliert. Neben einem verhältnismässig geringen Sektor privater gewerblich-gewinnorientierter Dienstleister haben sich besonders nicht-profitorientierte freie Organisationen durchgesetzt, die so genannten Non-Profit-Organisationen (NPOs). Ihr Anliegen besteht vor allem in der Bedarfsdeckung und Interessenvertretung ihrer hilfebedürftigen Mitglieder in Ergänzung zu den von staatlicher Seite erbrachten Sicherungsleistungen. Sie bilden, z.B. in Form von Verbänden, Stiftungen, Vereinen oder gemeinnützigen Gesellschaften, den so genannten Dritten Sektor im Gefüge des sozialen Sicherungssystems unseres Sozialstaats. Im Kontext lokaler/kommunaler wie globaler Entwicklung werden heute so genannte Megatrends mit Auswirkungen auf sämtliche sozialpolitischen und sozialarbeiterischen Bereiche erkennbar. Dieser Prozess stellt zunehmend Anforderungen hinsichtlich einer Veränderung des Managements und der Selbstverwaltung der NPOs. In der folgenden Abhandlung sollen nunmehr essentiell die wichtigsten sozialwirtschaftlichen und sozialpolitischen Veränderungsprozesse sowie die daraus auf kommunaler Ebene resultierenden Lösungsansätze bzw. Konzepte aufgezeigt werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.06.2020
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Soziale Arbeit als Dienstleistung - Inwieweit i...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Hochschule Esslingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man den Begriff 'Dienstleistung' bei der Suchmaschine Google eingibt, bekommt man 21 Mio. Treffer (27.05.06) allein für den deutschsprachigen Raum. Wenn man den Begriff 'Soziale Dienstleistungen' eingibt, bekommt man immerhin über 5 Mio. Einträge (27.05.06). Dies zeigt, wie wichtig Dienstleistungen in unserem heutigen Leben geworden sind und dass auch der Begriff der 'Sozialen Dienstleistungen' kein Fremdwort mehr ist. Wir erleben heute im Alltag eine Vielzahl verschiedener Leistungen, die man als Dienstleistungen umschreiben würde: Der Frisörbesuch, die Fahrt mit der S-Bahn, oder den Schlüsseldienst. In den 70er und 80er Jahren wurde ausführlich diskutiert, inwieweit die Soziale Arbeit als Dienstleistung anzusehen ist - siehe die Veröffentlichungen unter anderem von Olk und Otto. Inzwischen scheinen in diesem Bereich kaum noch Widerstände zu herrschen, da in der gesamten Gesellschaft der Dienstleistungsbegriff in aller Munde ist, und auch die öffentliche Verwaltung sich inzwischen an dem Dienstleistungs-begriff orientieren soll. So ist inzwischen laut Wollmann und Reichhart von dem 'Dienstleistungsunternehmen Kommunalverwaltung' 1als neuem Leitbild die Rede, das 'Output-Orientierung' 2 haben soll und sich am Modell der Dienstleistung orientiert. Da ein grosser Bereich der Sozialen Arbeit kommunal stattfindet, sind diese Vorgaben damit auch für die dort beschäftigten Sozialpädagogen verbindlich. In der nun hier vorliegenden Arbeit soll es darum gehen, dass Dienstleistungen ja eigentlich für einen Kunden erbracht werden sollen und sich damit auch nach seinen Wünschen richten sollten. Wenn also die bisherige Klientel der Sozialen Arbeit als Kundschaft umdefiniert wird, stellt sich die Frage, ob sich die Praxis also neu ausrichten und die Wunscherfüllung seiner Kundschaft als neues zentrales Leitbild formulieren muss. Dies möchte ich in meiner Arbeit anhand des Modells zur Nutzerprivilegierung von Andreas Schaarschuch diskutieren. Dieses Modell soll laut Schaarschuch ein Prüfmodell für die Frage darstellen, ob die einzelnen Felder der Sozialen Arbeit eine Dienstleistung sein können oder nicht.

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Stand: 01.06.2020
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Ökonomisierung und das Neue Steuerungsmodell. A...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule München, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit ihren professionellen Anfängen stand Soziale Arbeit vor der Herausforderung, ihren Beitrag für das Gemeinwesen legitimieren zu müssen. Dieser Prozess hat sich seit ca. dem Ende der 1980er Jahren durch die Verknappung öffentlicher Mittel verschärft, und es entbrannte eine kontroverse Diskussion zwischen den Positionen Fachlichkeit und Wirtschaftlichkeit. In den 1990er Jahren waren die öffentlichen Träger der Jugendhilfe Gegenstand einer doppelten Reformbewegung: Auf der einen Seite kamen fachpolitische Diskussionen in der Folge des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) von 1990 auf, welche sich auch mit der institutionellen Gestaltung der Jugendhilfe beschäftigten und auf einen Wandel von der Eingriffsverwaltung hin zu einer modernen Leistungsverwaltung mit der Stärkung professioneller Konzepte sozialer Arbeit zielten. Prävention, Lebenswelt- und Alltagsorientierung sowie Partizipation sollen diesen Reformstrang umreissen. Auf der anderen Seite wurden unter dem Primat der Haushaltskonsolidierung für die Jugendämter als öffentliche Träger unter dem Schlagwort 'Neues Steuerungsmodell' (NSM) Konzepte der Verwaltungsmodernisierung nach dem Leitbild des New Public Management forciert. Dezentralisierung, Ergebnissteuerung, Wettbewerb und Kontraktmanagement sollten den Weg von der Bürokratie zum 'Dienstleistungsunternehmen Jugendamt' ebnen. Diese Arbeit thematisiert das Neue Steuerungsmodell und deren Folgen bzw. Auswirkungen in der Kinder- und Jugendhilfe. [...]

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Stand: 01.06.2020
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Soziale Arbeit als Dienstleistung - Inwieweit i...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Hochschule Esslingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man den Begriff 'Dienstleistung' bei der Suchmaschine Google eingibt, bekommt man 21 Mio. Treffer (27.05.06) allein für den deutschsprachigen Raum. Wenn man den Begriff 'Soziale Dienstleistungen' eingibt, bekommt man immerhin über 5 Mio. Einträge (27.05.06). Dies zeigt, wie wichtig Dienstleistungen in unserem heutigen Leben geworden sind und dass auch der Begriff der 'Sozialen Dienstleistungen' kein Fremdwort mehr ist. Wir erleben heute im Alltag eine Vielzahl verschiedener Leistungen, die man als Dienstleistungen umschreiben würde: Der Frisörbesuch, die Fahrt mit der S-Bahn, oder den Schlüsseldienst. In den 70er und 80er Jahren wurde ausführlich diskutiert, inwieweit die Soziale Arbeit als Dienstleistung anzusehen ist - siehe die Veröffentlichungen unter anderem von Olk und Otto. Inzwischen scheinen in diesem Bereich kaum noch Widerstände zu herrschen, da in der gesamten Gesellschaft der Dienstleistungsbegriff in aller Munde ist, und auch die öffentliche Verwaltung sich inzwischen an dem Dienstleistungs-begriff orientieren soll. So ist inzwischen laut Wollmann und Reichhart von dem 'Dienstleistungsunternehmen Kommunalverwaltung' 1als neuem Leitbild die Rede, das 'Output-Orientierung' 2 haben soll und sich am Modell der Dienstleistung orientiert. Da ein grosser Bereich der Sozialen Arbeit kommunal stattfindet, sind diese Vorgaben damit auch für die dort beschäftigten Sozialpädagogen verbindlich. In der nun hier vorliegenden Arbeit soll es darum gehen, dass Dienstleistungen ja eigentlich für einen Kunden erbracht werden sollen und sich damit auch nach seinen Wünschen richten sollten. Wenn also die bisherige Klientel der Sozialen Arbeit als Kundschaft umdefiniert wird, stellt sich die Frage, ob sich die Praxis also neu ausrichten und die Wunscherfüllung seiner Kundschaft als neues zentrales Leitbild formulieren muss. Dies möchte ich in meiner Arbeit anhand des Modells zur Nutzerprivilegierung von Andreas Schaarschuch diskutieren. Dieses Modell soll laut Schaarschuch ein Prüfmodell für die Frage darstellen, ob die einzelnen Felder der Sozialen Arbeit eine Dienstleistung sein können oder nicht.

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Stand: 01.06.2020
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Das Sozialwirtschaftliche Sechseck
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Entscheiden und Handeln im Spannungsfeld zwischen finanziellen Zwängen und sozialen Aufträgen - das sind die Pole, zwischen denen sich die Mitarbeiter sozialwirtschaftlicher Dienstleistungsunternehmen zu orientieren haben. Die Autoren dieses Buches sind der Ansicht, dass die Übertragung wirtschaftswissenschaftlicher Modelle auf die soziale Arbeit zu kurz greift. Sie entwickeln ein sozialwirtschaftliches Sechseck, das sich aus den Eckpunkten Sachziele, wirtschaftliche Ausrichtung, ethischer Orientierung, Kundenbedürfnissen, Mitarbeiterverantwortung und dem rechtlichen Rahmen zusammensetzt. Die Autoren führen diese Orientierungen inhaltlich aus und liefern anhand von Fallbeispielen Hilfestellungen für den Leser. Das Buch eignet sich sowohl für Führungskräfte sozialwirtschaftlicher Dienstleistungsunternehmen als auch für Studierende der Studiengänge 'Sozialarbeit/Sozialpädagogik' und 'Sozialwirtschaft/Sozialmanagement'.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.06.2020
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Outdoor-Training für blinde und sehbehinderte A...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Durch vielfältige Veränderungen der Bedingungen, denen Industrie-, Wirtschafts-, und Dienstleistungsunternehmen in der heutigen Zeit ausgesetzt sind, verändern sich auch die Anforderungen an deren Mitarbeiter. Waren früher massgeblich Fachkompetenzen gefragt, so zählen heute auch die Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz zum Anforderungsprofil an einen guten Arbeitnehmer. Zur Förderung dieser so genannten Softskills werden Outdoor-Trainings seit den 70er Jahren in der betrieblichen Weiterbildung mit steigender Beliebtheit eingesetzt. Es werden u.a. Trainings für Führungskräfte, einzelne Arbeitnehmer oder Arbeitsgruppen und Teams innerhalb eines Unternehmens angeboten. Auch Auszubildende können von dieser Form der betrieblichen Bildung profitieren. Bisher sind nur Trainings mit sehenden Menschen bekannt. Jedoch befinden sich unter den Arbeitnehmern, die von den Umgestaltungen in den Unternehmen betroffen sind und die den neuen Anforderungen genügen müssen, auch viele Blinde und Sehbehinderte. Es ist verwunderlich, dass diese erfolgversprechende Methode für diese Zielgruppe noch nicht eingesetzt oder wissenschaftlich untersucht wurde. Ob ein Outdoor-Training auch für die Zielgruppe blinder und sehbehinderter Auszubildender eine durchführbare und wirksame Bildungsmassnahme darstellt, wurde deshalb im Rahmen dieser Arbeit erforscht. Dazu wurde ein Outdoor- Training für blinde und sehbehinderte Auszubildende konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Nach einer theoretischen Einführung in das Outdoor-Training und die Begriffe Blindheit und Sehbehinderung, wird der Stand der Forschung zum Thema Outdoor-Training mit blinden und sehbehinderten Menschen gesichtet. Im Anschluss erfolgt eine ausführliche Beschreibung der Methodik dieser Untersuchung. Die Darstellung der Ergebnisse und deren Interpretation stehen am Ende der Arbeit. Diese Arbeit verwendet zur leichteren Lesbarkeit lediglich die männliche Form, es wird von Teilnehmer, Mitarbeiter, Arbeitnehmer usw. gesprochen. Natürlich sind damit auch alle Teilnehmerinnen, Mitarbeiterinnen, Arbeitnehmerinnen etc. gemeint!

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 01.06.2020
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Effizienzsteigerung und Professionalisierung vo...
39,10 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 142 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.1 Eingrenzung, aktueller Stand und Problemgehalt des Themas*** 'Vermehrte Kundenorientierung', 'Steigerung der Qualität', 'Kosteneinsparung', 'Erhöhung der Effektivität' und 'stärkere Marktausrichtung' - sind zurzeit die Anforderungen, denen sich Nonprofit Organisationen (NPO) stellen müssen. Ursachen dafür sind die unlängst veränderten Rahmenbedingungen, vor allem im direkten Umfeld der NPO`s. Dabei ist in erster Linie die Finanzknappheit der Haushalte herauszustellen. Die NPO`s - die zu hohen Teilen staatlich finanziert sind - werden dadurch mit starken finanziellen Restriktionen, veränderten Finanzierungsstrukturen und tendenziell höheren Leistungserwartungen konfrontiert. Zudem stehen die NPO`s, die lange Zeit durch die vorherrschenden rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland geschützt agieren konnten und daher bislang wenig Konkurrenz ausgesetzt waren, durch die gesetzliche Angleichung innerhalb der Europäischen Union plötzlich sogar im Wettbewerb mit privatwirtschaftlichen Anbietern. Aber auch innerhalb des Nonprofit Sektors ist ein Wertewandel zu spüren, der die Umstrukturierung der NPO`s vom Wohlfahrtsverband zum Dienstleistungsunternehmen nach sich zieht und nach dem soziale Arbeit mit einem Mal als Dienstleistung verstanden wird. Damit folgt der Nonprofit Sektor aber lediglich einem allgemeinen Dienstleistungs- und Ökonomisierungstrend in unserer Gesellschaft, der auch die Anspruchshaltung der - lange Zeit als Klienten wahrgenommenen - Kunden wachsen lässt. Seit Jahren drehen sich die Diskussionen in der einschlägigen Literatur des Nonprofit Sektors um diesen Wandel und die damit verbundenen Anforderungen nach mehr Effizienz und Professionalität in NPO`s (vgl. u.a. Badelt, 2007, 620ff.; Olk/Otto, 1989). Auch auf dem siebten und gleichzeitig aktuellsten Colloquium der Nonprofit Forscher beschäftigen sich die Diskussionen und Vorträge mit dem zunehmenden Ökonomisierungs- und Professionalisierungsdruck, der momentan auf den NPO`s lastet und dem damit bedingten Wandel zum Dienstleistungsunternehmen. Um diesem Umbruch und den damit gewandelten Ansprüchen gewachsen zu sein, suchen NPO`s meist in der Betriebswirtschaft nach passenden Lösungskonzepten. [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 01.06.2020
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Soziale Arbeit als Dienstleistung - Inwieweit i...
13,40 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Hochschule Esslingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn man den Begriff 'Dienstleistung' bei der Suchmaschine Google eingibt, bekommt man 21 Mio. Treffer (27.05.06) allein für den deutschsprachigen Raum. Wenn man den Begriff 'Soziale Dienstleistungen' eingibt, bekommt man immerhin über 5 Mio. Einträge (27.05.06). Dies zeigt, wie wichtig Dienstleistungen in unserem heutigen Leben geworden sind und dass auch der Begriff der 'Sozialen Dienstleistungen' kein Fremdwort mehr ist. Wir erleben heute im Alltag eine Vielzahl verschiedener Leistungen, die man als Dienstleistungen umschreiben würde: Der Frisörbesuch, die Fahrt mit der S-Bahn, oder den Schlüsseldienst. In den 70er und 80er Jahren wurde ausführlich diskutiert, inwieweit die Soziale Arbeit als Dienstleistung anzusehen ist - siehe die Veröffentlichungen unter anderem von Olk und Otto. Inzwischen scheinen in diesem Bereich kaum noch Widerstände zu herrschen, da in der gesamten Gesellschaft der Dienstleistungsbegriff in aller Munde ist, und auch die öffentliche Verwaltung sich inzwischen an dem Dienstleistungs-begriff orientieren soll. So ist inzwischen laut Wollmann und Reichhart von dem 'Dienstleistungsunternehmen Kommunalverwaltung' 1als neuem Leitbild die Rede, das 'Output-Orientierung' 2 haben soll und sich am Modell der Dienstleistung orientiert. Da ein großer Bereich der Sozialen Arbeit kommunal stattfindet, sind diese Vorgaben damit auch für die dort beschäftigten Sozialpädagogen verbindlich. In der nun hier vorliegenden Arbeit soll es darum gehen, dass Dienstleistungen ja eigentlich für einen Kunden erbracht werden sollen und sich damit auch nach seinen Wünschen richten sollten. Wenn also die bisherige Klientel der Sozialen Arbeit als Kundschaft umdefiniert wird, stellt sich die Frage, ob sich die Praxis also neu ausrichten und die Wunscherfüllung seiner Kundschaft als neues zentrales Leitbild formulieren muss. Dies möchte ich in meiner Arbeit anhand des Modells zur Nutzerprivilegierung von Andreas Schaarschuch diskutieren. Dieses Modell soll laut Schaarschuch ein Prüfmodell für die Frage darstellen, ob die einzelnen Felder der Sozialen Arbeit eine Dienstleistung sein können oder nicht.

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